356.000 Euro für Fukushima-Selbstmord
Kurz nach der Nuklearkatastrophe in Japan vor fast dreieinhalb Jahren nahm sich eine Frau das Leben - weil sie fliehen musste. Der Atom-Konzern Tepco ist nun verurteilt worden.
Kurz nach der Nuklearkatastrophe in Japan vor fast dreieinhalb Jahren nahm sich eine Frau das Leben - weil sie fliehen musste. Der Atom-Konzern Tepco ist nun verurteilt worden.
Im Jahr 2011 wurde das Atomkraftwerk Biblis einfach abgestellt - nach der Katastrophe in Fukushima. Nun klagt der Energiekonzern RWE gegen das Land Hessen und verlangt Schadensersatz.
Die ersten beiden Atomreaktoren werden von der Aufsicht für sicher erklärt und dürften im Herbst ans Netz gehen. Die Mehrheit der Japaner lehnt den Neustart zwar ab, nimmt ihn aber hin.
Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat den Osten Japans erschüttert, aber offenbar keine Schäden am havarierten Kraftwerk Fukushima hinterlassen. Eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.
Drei Jahre nach der Reaktorhavarie in Japan sind dort noch ganze Landstriche verlassen. Nun gibt es erste Daten über die ökologischen Folgen des Desasters.
Erdbeben gehören in Japan zum Alltag, das jüngste hat jedoch auch die Hauptstadt stark ins Schwanken gebracht. Es war das intensivste Beben seit dem Unglück vor drei Jahren, als das Atomkraftwerk Fukushima beschädigt wurde.
RWE hat mit seiner Klage gegen das Atom-Moratorium für das Kraftwerk Biblis Recht bekommen. Nun fordert auch Eon für seine abgeschalteten Kernkraftwerke Schadenersatz. Es geht jeweils um dreistellige Millionensummen.
Trotz der Katastrophe von Fukushima hält Japan an einem Energie-Mix fest, in dem die Kernenergie eine wesentliche Rolle spielt. Deutschland nimmt sich die Regierung Abe nicht zum Vorbild.
Das japanische Kabinett macht den Weg für die Renaissance der Atomkraft frei. Die Kraftwerke sollen viel sicherer werden. Die meisten Reaktoren sind wohl noch nicht so weit.
Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima leitet der Betreiber jetzt Grundwasser in den Pazifik. Die Fischer an der Küste sind einverstanden - vorausgesetzt, die radioaktive Belastung des Wassers liegt unter den Grenzwerten.
Was wird aus der Energiewende? CSU-Vize Ramsauer warnt vor einem Moratorium des Netzausbaus und greift den Parteichef an.
Japan arbeitet an einem neuen Energiekonzept für die Post-Fukushima-Ära. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix soll 2020 „mehr als 13,5 Prozent“ ausmachen, bis 2030 soll er auf gut 20 Prozent steigen.
430.000 Tonnen radioaktiv belasteten Wassers lagern auf dem Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima. Bald soll es in den Pazifik fließen - unter der Bedingung, das Tepco das radioaktive Wasser zuvor reinigt.
Das fragt sich heute der Bund der Steuerzahler in seiner Aktion „Frühjahrsputz 2014“, BMW lädt zur Bilanzpressekonferenz und die amerikanische Notenbank Federal Reserve entscheidet über den Leitzins.
Gerade erst wurden mit dem Gedenken an die Tsunami-Katastrophe auch die Erinnerungen an Fukushima wieder wach. Als sei nichts gewesen, beschreitet Japan nun den Weg zurück zur Atomkraft.
Bis 2020 sollen alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Danach werden sie zerlegt. Im 2005 stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim läuft der Rückbau bereits.
Drei Jahre nach der verheerenden Katastrophe in Fukushima geht das Leben im nahe gelegenen Koriyama weiter. Obwohl die Ausgehverbote für Kinder mittlerweile aufgehoben wurden, sind viele Eltern weiter vorsichtig.
Vor drei Jahren zerstörte ein Tsunami viele Städte und das Kernkraftwerk Fukushima. Noch immer sind die Städte verwaist. Dem Land fehlen die Bauarbeiter. Und Olympia 2020 macht auch schon Sorgen.
Neue Panne in Fukushima: Ein Tank mit Reaktor-Kühlwasser ist übergelaufen. In den Pazifik soll das Wasser nicht gelangt sein, beteuert der Kraftwerksbetreiber.
Drei Jahre nach der Atom-Katastrophe in Fukushima sollen die ersten Reaktoren in Japan wieder ans Netz. Regierungschef Shinzo Abe hat gute Gründe dafür.
Nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan alle kommerziellen Kernkraftwerke vom Netz genommen. Nun wollen die Betreiber sie neu starten. Sogar ein Kraftwerk an der Küste im Erdbeben-Gebiet.
Der Tsunami vertreibt den Eiskunstläufer Yuzuru Hanyu aus Japan. Er flüchtet nach Kanada, gewinnt Gold bei Olympia in Sotschi und spürt keine Freude: „Ich muss über Fukushima nachdenken.“
Seit der Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan seine Atomreaktoren weitgehend vom Netz genommen. Nun muss das Land Öl und Gas importieren. Die japanische Wirtschaft leidet.
Die Japaner drehen den Atomausstieg zurück - aus Angst vor teurem Strom. Die Energiewende muss man sich leisten können.
Bei der Gouverneurswahl in Tokio mussten die Kernkraftgegner eine schwere Niederlage hinnehmen. Die ersten seit Fukushima stillgelegten Reaktoren dürften schon im Frühjahr wieder ans Netz gehen.
Drei Jahre nach der Havarie in Fukushima kündigt die japanische Regierung den Bau mehrerer neuer Atomreaktoren an. Auch der Betreiber von Fukushima ist wieder dabei.
Bayern könnte zum Modell für eine gescheiterte Energiewende werden. Ministerpräsident Horst Seehofer gibt nach, sobald sich Widerstand regt, und begegnet Einwänden mit kabarettistischen Mitteln.
Unbemerkt von der Weltöffentichkeit leiden die Japaner bis heute unter der Reaktorkatastrophe. Die Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020 könnten daran etwas ändern.
Nach dem Urteilsspruch des Bundesverwaltungsgerichts zur Biblis-Stilllegung legen die Leipziger Richter nun die Begründung nach. Und darin steht: Die Argumentation des Landes sei unverständlich.
Japans Wirtschaft geht es schlechter. An diesem Montag musste das Wachstums der Volkswirtschaft nach unten korrigiert werden. Ministerpräsident Abe will der Flaute mit einem neuen Konjunkturprogramm begegnen.
In Folge der Atomkatastrophe von Fukushima sind in Japan derzeit alle Reaktoren abgeschaltet. Ganz auf Atomkraft verzichten will die drittgrößte Volkswirtschaft aber nicht.
Akira Iriye und Jürgen Osterhammel beschließen ihre Globalgeschichte mit einem Band über die Welt seit 1945. Ein größerer Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilen fehlt. Aber vielleicht ist das auch die Botschaft.
Japan fährt schwere Geschütze gegen Geheimnisverräter auf. Der Streit mit China um die Senkaku-Inseln kommt dem japanischen Ministerpräsidenten Abe dabei gerade recht.
cag. TOKIO, 18. November. Zweieinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben Reparaturtrupps am Montag mit der Bergung der Brennstäbe aus dem ...
Fast drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima beginnen Reparaturtrupps jetzt mit der Bergung von Brennstäben aus einem Abklingbecken. Die Umlagerung der Brennstäbe soll in einem Jahr abgeschlossen sein.
Japan verfehlt die Klimaschutzziele, weil alle 50 Atomreaktoren abgeschaltet sind. Doch wie soll die Stromversorgung ohne neue Gas- und Kohlekraftwerke sichergestellt werden? Eine Energiewende wie hierzulande ist nicht zu erwarten.