Wasser marsch!
Das Kühlwasser aus der Atomruine von Fukushima soll in den Pazifik abgelassen werden. Das gefilterte Wasser enthält noch Tritium – doch der Anteil ist angeblich unbedenklich.
Das Kühlwasser aus der Atomruine von Fukushima soll in den Pazifik abgelassen werden. Das gefilterte Wasser enthält noch Tritium – doch der Anteil ist angeblich unbedenklich.
Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat in Deutschland den Atomausstieg besiegelt. In Japan soll die Kernkraft nun das Klima retten.
Kenzaburo Oe war das literarische Gewissen Japans. In seinem Werk widerspiegelt sich die japanische Geschichte, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Atomunfall von Fukushima. Mit 88 Jahren ist der Literaturnobelpreisträger gestorben.
Japan will radioaktiv belastetes Abwasser aus Fukushima Daiichi in den Pazifik ablassen. Doch die Angst vor dem kontaminierten Wasser ist weit verbreitet. Meerestiere sollen die Sorgen zerstreuen.
Die Lehre aus dem GAU in Fukushima für den Klimawandel ist: Anpassung zahlt sich aus.
Nach Fukushima musste Japan viel Energie sparen. So wie Deutschland in diesem Winter. Was können wir lernen – zum Beispiel darüber, wie Not erfinderisch macht?
Die Kernenergie feiert Wiederauferstehung in Deutschland. Die Risiken werden kleingeredet. Da kommt ein französischer Sachcomic über den Hergang der Katastrophe von Fukushima genau zur richtigen Zeit.
Von der Laufzeitverlängerung über den Ausstieg bis zur befristeten Weiternutzung der Kernenergie.
Fachleute für Reaktorsicherheit sehen das Atomkraftwerk Saporischschia besser aufgestellt als Fukushima. Kritisch werde es, wenn es keinen Diesel für die Notstromaggregate mehr gibt.
Selbst ein Beschuss der Anlage würde nicht automatisch zu einem schweren Unfall führen. Ein Fachmann sagt, dass das Atomkraftwerk auch Stromausfälle die „ein oder andere Woche“ überbrücken kann.
Während Deutschland über längere Laufzeiten diskutiert, plant Japan den Bau neuer Kernkraftwerke. Die Regierung sieht darin einen Beitrag gegen den Klimawandel.
Im von den Russen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja gibt es von Tag zu Tag weniger Fachleute. Die geflüchteten Ingenieure machen sich Sorgen, was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt.
Nach Ansicht eines japanischen Gerichts haben Manager des Atomkraftwerks Fukushima vor der Havarie nicht genug gegen das Tsunami-Risiko getan. Daher sollen sie Schadenersatz im Milliardenhöhe an das Unternehmen leisten.
Deutschland befindet sich in der Energiewende: Der Umwelthistoriker Frank Uekötter über Kernkraftwerke in der aktuellen Versorgungskrise, die Atom-Begeisterung der fünfziger Jahre und die Widerstandskraft badischer Winzer.
Japans höchstes Gericht entlässt die Regierung aus der Verantwortung. Damit liegt die Verantwortung für die Entschädigungszahlungen allein beim Betreiber Tepco.
Permanent Zeitenwenden und neue Krisen – wie ertragen wir das? Und woran halten wir uns fest, wenn die Epochenwechsel immer häufiger werden? Es braucht neue Strategien.
In der Debatte um ein Energieembargo zählt der Ökonom Moritz Schularick zu den wichtigsten Stimmen. Er zeigt, dass Geschichte hochaktuell sein kann. Jetzt könnte ihm ein wichtiger Posten winken.
Norbert Schoerner stellt mit seinen Aufnahmen alle Gewissheiten in Frage. Das Museum Angewandte Kunst zeigt seine Fotografien nun in der Ausstellung „Natur der Natur. Fukushima Project.“
Nach der Atomschmelze in Fukushima Daiichi verzichtete Japan auf 30 Prozent Atomstrom. Kann Deutschland daraus lernen, um sich vom russischen Gas abzukoppeln?
Nach zwei schweren Erdbeben in Japan konnten die Tsunami-Warnungen aufgehoben werden. Mindestens zwei Menschen sind ums Leben gekommen, für mehr als zwei Millionen Menschen fiel der Strom aus. Die Kernkraftwerke scheinen intakt.
Elf Jahren nach dem Reaktorunglück von Fukushima sind immer noch tausende Menschen jeden Tag damit beschäftigt, die Folgen der Kernschmelze zu beseitigen.
In Japan haben sechs Japaner im Alter zwischen 17 und 27 Jahren den Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima verklagt. Da sie an Schilddrüsenkrebs leiden, fordern sie umgerechnet 4,8 Millionen Euro Entschädigung.
Der Chef der Weltatombehörde IAEO, Rafael Grossi, spricht im Interview über die Unverzichtbarkeit der Technik für den Klimaschutz, den schlechten Ruf der Atomkraft und Deutschlands eigentümliche Sonderrolle.
Atomkraftwerke +++ Erzbischof von Köln +++ Donaueschinger Musikfestival +++ Joshua Kimmich
Das Unternehmen Tepco folgt damit einem Beschluss der japanischen Regierung, das aufbereitete Wasser bis April 2023 abzulassen. Anrainerstaaten und Fischer protestieren.
Olympische Spiele um jeden Preis: Eine Dokumentation zeigt, wie Künstler Japans Regierung auf die Finger schauen.
Nicht nur in Tokio und Umgebung, auch in weiter entfernt liegenden Sportstätten verzichten Präfekturen auf Zuschauer. IOC-Präsident Bach tröstet die Sportler mit der Unterstützung der TV-Zuschauer.
Japan wird über eine Million Tonnen Wasser aus dem Unglücksreaktor von Fukushima ins Meer leiten. Die Arbeiten zum Ablassen des verstrahlten Kühlwassers sollen laut Regierung in etwa zwei Jahren beginnen.
Das Leitmotiv dieser Olympischen Spiele ist mit dem Start des Fackellaufs zu seinem Ursprung zurückkehrt: Spiele des Wiederaufbaus. Das Fehlen des Ministerpräsidenten irritiert allerdings.
121 Tage vor den Olympischen Spielen beginnt in Japan in der Nähe des havarierten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi der Fackellauf. Die Stimmung ist durch Corona ein wenig steril.
Ein Jahr, nachdem die Spiele wegen Corona verschoben wurden, ist die Stimmung in Japan wieder im Keller. Der Fackellauf soll olympische Hoffnung entfachen. Er startet ausgerechnet in Fukushima.
Zehn Jahre nach den Kernschmelzen in der japanischen Atomanlage Fukushima sind die Ingenieure noch immer mit den Folgen beschäftigt. Ein Rückbau der Reaktoren dürfte noch Jahrzehnte dauern.
Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze einen Zwölf-Punkte-Plan zur Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland vorgelegt.
Hessen tut sich schwer damit, sein Energieziel, das kurz nach dem GAU in Japan verabschiedet wurde, umzusetzen. Das zeigt, wie kurzlebig die Erinnerung selbst an eine Katastrophe wie die von Fukushima ist.
Vor zehn Jahren überrollte ein Tsunami den Nordosten Japans, zerstörte Küstenstädte und führte im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zur Kernschmelze. Fast 19.000 Menschen sind damals gestorben.
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat das Land umgedacht. Anders als Deutschland beschloss Japan aber nie den Atomausstieg – und setzt auch weiterhin auf die Kernenergie.