Nicht ohne mein Kernkraftwerk
Deutsche Technik als Goldstandard? Vorbei. Osteuropa missbilligt die deutsche Energiewende und setzt auf Atomkraft als Rückgrat der Stromversorgung.
Deutsche Technik als Goldstandard? Vorbei. Osteuropa missbilligt die deutsche Energiewende und setzt auf Atomkraft als Rückgrat der Stromversorgung.
Deutschlands größter Stromerzeuger ist zum Pleitekandidaten geworden. Der Brexit könnte ihm den Rest geben. Was sind die Aussichten des Konzerns?
Der Konzern wollte wegen des zeitweisen Ausfalls der Stromproduktion viel Geld vom Staat. Nun weist das Landgericht Hannover die Forderung von 382 Millionen zurück.
Nach der großen Katastrophe kommt immer noch die Post: Sion Sonos Film „The Whispering Star“ erweitert das All, damit wir die Welt besser sehen.
Was tun Menschen, die nach den Atomunfällen von Tschernobyl und Fukushima dort leben müssen, wo keiner bleiben will? Der Dokumentarist Olivier Julien zeigt, wie man sich gegen die Katastrophe behauptet.
Mehrere Energiekonzerne verlangen Schadensersatz, weil sie Atomkraftwerke nach Fukushima abschalten mussten. ENBW hat nun eine Schlappe erlitten.
Vor fünf Jahren ereignete sich im japanischen Fukushima eine gewaltige Atomkatastrophe. Nun beginnt einer der größten Versuche, die Folgen in den Griff zu bekommen.
Die energiepolitische Kehrtwende nach Fukushima erwischte die Versorger kalt. Vor dem Bundesverfassungsgericht fordern Eon, RWE und Vattenfall eine Entschädigung. Es geht um Milliarden.
Vor fünf Jahren löste ein Erdbeben in Japan eine nukleare Katastrophe aus. „Grüße aus Fukushima“, der neue Film von Doris Dörrie, zeigt, wie weit sie das stolze Land zurückgeworfen hat.
Fünf Jahre nach dem Unglück von Fukushima kämpft der Kraftwerksbetreiber Tepco noch immer mit verstrahltem Wasser. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung.
Am Freitag jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum fünften Mal. Wie stehen die Bürger zur Rückkehr zum Atomaren? Lisette Gebhardt, Professorin der Japanologie in Frankfurt, über eine Gesellschaft im Widerspruch.
Tepco, Betreiber des Katastrophenreaktors von Fukushima, hat fünf Jahre nach dem Unglück eingestanden, zu spät über die Kernschmelze informiert zu haben.
Der Betreiber des Atomkraftwerks Biblis fordert im Schadenersatzprozess um die Zwangs-Stilllegung des Kraftwerks 235 Millionen Euro vom Bund und vom Land Hessen. Das Gericht hat Zweifel an der geforderten Summe angemeldet.
Der Biblis-Untersuchungsausschuss hat die Kanzlerin befragt. Die will „keine Erinnerung an irgendwelche Schadenersatzdiskussionen“ haben – und widerspricht ihrem Parteifreund und hessischen Ministerpräsidenten Bouffier.
Zum ersten Mal hat die japanische Regierung offiziell anerkannt, dass ein Kernkraftwerks-Mitarbeiter durch die Katastrophe in Fukushima Krebs bekommen hat. Sie will ihm eine Entschädigung zahlen.
Erstmals seit der Atomkatastrophe von Fukushima vor gut vier Jahren hat Japan wieder einen Reaktor angefahren.
Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima schaltete Japan schrittweise alle Atomkraftwerke ab. Nun ging erstmals wieder ein Meiler ans Netz, um den Anstieg der Energiekosten zu dämpfen.
Trotz des breiten Widerstands in der Bevölkerung kehrt Japan zur Atomkraft zurück. Die Regierung bezeichnet ihre Sicherheitsvorschriften als die „strengsten der Welt“.
Wenn schon „Dekarbonisierung“ der Weltwirtschaft, dann richtig: Solang erneuerbare Energien nicht dazu genutzt werden, die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu verringern, ist die Atomkraft die „Brückentechnologie“ der Wahl.
Fünf Jahre nach Fukushima bemüht die Regierung in Tokio sich um Normalität für die japanischen Lebensmittelexporte. Das führt zu Reibereien vor allem mit den Nachbarn.
Nach der Atomkatastrophe in Fukushima beschloss Deutschland, aus der Atomkraft auszusteigen. Selten betrachtet wird dabei, was eigentlich aus den nuklearen Forschungseinrichtungen wird.
Hessen hat die Klage von RWE erwidert. Vom Land heißt es, das Unternehmen habe Biblis nach eigener Abwägung abgeschaltet - und nicht wegen der Stilllegungsverfügung.
Ein Roboter hat erstmals Aufnahmen aus dem tiefsten Inneren eines der Unglücksreaktoren in der Atomruine Fukushima geliefert. Er sollte dabei helfen, die Suche nach den geschmolzenen Brennstäben zu organisieren – doch er blieb bald stecken.
Der Atomunfall im japanischen Fukushima liegt vier Jahre zurück, doch die Folgen sind nun auch in Nordamerika zu spüren. An der Küste wurde radioaktives Cäsium 134 gefunden.
Der Atomunfall von Fukushima soll nicht in Vergessenheit geraten. Das ist das Ziel von 250 betagten Aktivisten, die seit September 2011 vor dem japanischen Ministerium kampieren. Die Regierung will das Zeltlager jetzt räumen lassen. Aber die Alten halten dagegen.
Vier Jahre nach der Katastrophe von Fukushima liegen in den Orten rund um das Atomkraftwerk Millionen Tonnen verstrahlten Abfalls herum. Behörden und Einwohner fragen sich, was mit dem Müll geschehen soll. Bilder aus der Sperrzone.
Die Katastrophe von Fukushima hat Bund und Länder zum schnellen Ausstieg aus der Atomkraft getrieben. Rechtliche Bedenken wurden ignoriert. Schadenersatzklagen wie im Fall Biblis waren die Folge. Ein Untersuchungsausschuss in Hessen befragt die damals verantwortlichen Minister.
Die Camerata Nucleare war einst das Hausorchester der Nuklearindustrie. Mit dem Niedergang der Atomkraft ging nun auch die Laufzeit des Ensembles zu Ende.
Die Internationale Atomenergie-Behörde lobt nach ihrer Inspektion in Japan den Rückgang der Strahlenbelastung auf dem Gelände der havarierten Atomreaktoren in Fukushima. Sie mahnt aber auch Versäumnisse an.
Über Stunden werden Hauptakteure des Bundesumweltministeriums zu den Abläufen rund um den Atomausstieg im Jahr 2011 befragt. Ergebnis: Die Länder verantworten selber das Abschalten ihrer AKW.
Im September 2013 hatte Südkorea seinen Einfuhrstopp für Fisch und Meeresprodukte aus den acht nordöstlichen Präfekturen Japans verlängert. Nun soll ein Besuch in Fukushima den Koreanern die Angst vor radioaktiv verseuchtem Fisch nehmen.
Nach nur vier Tagen im Amt könnte der neue japanische Industrieminister über seine Aktien des AKW-Betreibers Tepco und eine Affäre um eine Sado-Maso-Bar stolpern - und wird damit auch für Ministerpräsident Abe gefährlich.
Ein ferngesteuerter Kran habe bereits die Abdeckung durchlöchert: Dreieinhalb Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima meldet Betreiber Tepco einen ersten Fortschritt auf dem Weg zum Abriss der Reaktoren. Die Probleme aber sind noch immer enorm.
Horst Seehofer ändert gelegentlich seine Meinung. Gott sei Dank. Mit seinem Nein zu neuen Stromtrassen bremst er immerhin ein wahnwitziges Projekt.
Für den Rückbau der Atomruine Fukushima hatte der Betreiber Tepco den Arbeitern Gefahrenzulagen zugesagt. Bei vielen scheinen sie jedoch nicht anzukommen. Vier Arbeiter wollen Tepco deshalb verklagen.
Mehr als drei Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima sickert weiter radioaktiv belastetes Wasser ins Meer. Der Kraftwerkbetreiber Tepco wollte das mit einem Eiswall im Boden verhindern. Doch der hält nicht.