Italien bestellt mehr Gas in Afrika, um von Putin unabhängig zu werden
Um sich von Russland abzukoppeln, vereinbart die italienische Regierung Zukäufe im Kongo und in Angola. In 18 Monaten will sie ohne russisches Gas auskommen.
Um sich von Russland abzukoppeln, vereinbart die italienische Regierung Zukäufe im Kongo und in Angola. In 18 Monaten will sie ohne russisches Gas auskommen.
Notfallpläne zu beschließen, die erst bei Knappheit greifen, reicht nicht. Jede Kilowattstunde Gas, die nun eingespart wird, mildert die möglichen Unbilden eines späteren Embargos. Die Bundesregierung muss Anreize setzen. Ein Gastbeitrag.
Früher war Bernd Buchholz mal Topmanager, er brachte es im Gruner+Jahr-Verlag zum Konzernchef. Jetzt will er sein Land nach vorn bringen - wenn er Minister bleibt.
Bernd Buchholz brachte es im Gruner+Jahr-Verlag zum Konzernchef und will nun Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein bleiben. Im Interview spricht er über Flüssiggas, Batteriezellen – und Standortvorteile gegenüber Bayern.
Frank-Walter Steinmeier +++ Selbstkritik und Eingeständnis +++ Energieimporte +++ Scheinbürger +++ Lob
Endlich ohne Test und Maske ins Restaurant: Gaststätten dürfen wieder uneingeschränkt öffnen. Doch gestiegene Lebensmittelpreise verpassen dem Comeback einen Dämpfer – und dann fehlt der Branche auch noch das Personal.
Mit Flüssiggasimporten will Deutschland unabhängiger von russischem Gas werden. In den Bau von vier schwimmenden LNG-Terminals fließen in den nächsten Jahren Milliarden.
Italien prescht vor und sichert sich Erdgas aus Algerien. Spanien ist dort wegen des Westsshara-Konflikts ins Hintertreffen geraten.
Länder wie die Niederlande, Polen oder Litauen verfügen in ihren Häfen über Verladeterminals für verflüssigtes Erdgas. Könnte ein solches Terminal Deutschland aus der Kriese verhelfen?
Ein Projektantrag ist schon mal gestellt, aber bis die 7000 Seiten von den Behörden bearbeitet sind, dauert es noch. Auch die Bauzeit dürfte sich ziehen, doch die Erwartungen sind groß.
Holger Hanselka, KIT-Präsident und Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich Energie, spricht über die Energiekrise und den künftigen Nutzen der Atomenergie.
Auch Deutschland will künftig weniger Gas aus Russland und mehr von anderen Produzenten beziehen. Dafür braucht es neue Infrastruktur – in Niedersachsen gibt es jetzt diesen Plan.
5 Milliarden Dollar Abschreibung auf Gazprom-Partnerprojekte werden fällig. Der französische Total-Konzern hingegen hält an russischen Gas-Investments fest.
Auf der Postschiffroute entlang der norwegischen Küste hat Hurtigruten Konkurrenz bekommen: Die mit Flüssiggas und Strom angetriebene Havila Capella tritt an, den Kohlendioxid-Ausstoß der Schifffahrt zu reduzieren.
Die Union hat sich bei der Befragung im Bundestag vorgenommen, den Kanzler in Sachen Waffenlieferungen zu attackieren. Doch Olaf Scholz blockt alle Vorwürfe ab – um sich am Ende dann doch zu dem Thema einzulassen.
Seit Wochen ist Olaf Scholz mit Putins Überfall beschäftigt. Kritik an seinem Auftreten ficht ihn nicht an. Er will die Ukraine nach Kräften unterstützen – aber sein Eid gilt Deutschland.
Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass alternative molekulare Energieträger wichtiger werden. Flüssiggas soll in Deutschland jetzt auf die Schiene.
Die russischen Truppen haben in der Ukraine offenbar Verbrechen an Zivilisten begangen. Einkaufen geht vielerorts wieder ohne Maske. Und: Welches Nachspiel hat der Münchner Wechselfehler? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Als erstes EU-Land dreht Litauen von sich aus den russischen Gashahn ab. Man habe rechtzeitig ein LNG-Terminal gebaut und Berlin stets von Nord Stream 2 abgeraten, sagt die Regierungschefin.
Nach dem Abzug der russischen Truppen finden die Ukrainer in Butscha bei Kiew hunderte getötete Zivilisten.
Litauens Premierministerin Ingrida Šimonytė über das Gasembargo ihres Landes gegen Moskau, den rechtzeitigen Bau von LNG-Terminals und falsche Rücksichtnahme gegenüber dem Kreml.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther spricht im Interview über die Qualitäten von Friedrich Merz als CDU-Chef – und erklärt, warum die Landtagswahl in seinem Bundesland nicht mit der im Saarland zu vergleichen ist.
Wirtschaftsminister Robert Habeck ruft das Land zum Energiesparen auf. Doch autofreie Sonntage und der Pulli-Appell hatten schon früher nur überschaubare Effekte. Fachleute wünschen sich ein anderes Vorgehen.
Die Bundesregierung will Deutschland schnell unabhängiger von Russlands Gas, Öl und Kohle machen – das ist richtig. Doch für eine stabile Energieversorgung braucht es mehr. Welche Schritte die Politik jetzt gehen sollte.
Flüssiggas könnte ein Ersatz für Erdgas aus Russland sein. Jetzt nimmt das Projekt eines LNG-Terminals in Stade Fahrt auf.
Noch gibt es keine Häfen für Flüssiggastanker. Die künftigen LNG-Terminals aber machen schon Verträge. Das dürfte Tempo in die Projekte bringen.
Um unabhängiger von russischem Gas zu werden, sind drei Flüssiggas-Terminals in Deutschland geplant. Stade hat jetzt den ersten Großkunden.
Der europäische Gaspreis ist als Reaktion auf die Ausrufung der ersten Stufe des Notfallplans Gas gestiegen. Kurzfristig ist Entspannung nicht in Sicht.
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht über die Teuerung infolge des Krieges und das Wirtschaftswachstum. Er fordert, Bundesregierung und EZB müssten handeln. Sicherheit gebe es nicht kostenlos.
Der Kreml knüpft Gas- und Öllieferungen an die Zahlung in Rubel. Die EU schließt das aus. Am 1. April könnte es zum Schwur kommen.
Wenn Russland von Freitag an nur noch Rubel für Gas akzeptiert, droht der Lieferstopp. Die EU-Kommission ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, ihre nationalen Notfallpläne bereitzuhalten, sieht sich aber ansonsten vorbereitet.
Erdgas ist plötzlich der wichtigste Energierohstoff der Welt. Amerika liefert ihn gerne. Ende März sollen sich wichtige Manager von amerikanischen Gasunternehmen treffen, um herauszufinden, ob sich die Energiekrise abwenden lässt.
Robert Habeck öffnet die Tür einen Spaltbreit für die Kernspaltung – und rudert dann doch zurück. Die Diskussion um Atomenergie ist mit dem Kampf gegen den Klimawandel wieder aufgelebt. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Europa wäre gerne von Russlands Gas unabhängiger. Dabei gibt es selbst in der Europäischen Union noch ungenutztes Potential. Bis genügend Investoren gefunden und geopolitische Entscheidungen getroffen sind, dauert es aber noch.
Das russische Gas soll durch Flüssiggas ersetzt werden. Doch die Terminals dafür lassen auf sich warten. Aber es gibt eine Lösung, die andere Länder schon lange einsetzen.