Uniper wird zum Staatskonzern
Der Bund übernimmt die Kontrolle über den größten deutschen Gasversorger.
Der Bund übernimmt die Kontrolle über den größten deutschen Gasversorger.
Ein schneller Abschied des Staates ist undenkbar – bei Uniper ist der Bund gekommen, um zu bleiben.
Der Bund verstaatlicht den Gasimporteur Uniper. Wie funktioniert das? Und was gehört zum Uniper-Konzern überhaupt? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Übernahme.
Der Wirtschaftsminister stellt offenbar die umstrittene Gasumlage infrage – vielleicht werde sie gar nicht mehr benötigt. Derweil steigen die deutschen Gasvorräte auf ein erfreuliches Niveau.
Nach Aussage des Bundeswirtschaftsministers wird Olaf Scholz bei seinem geplanten Besuch auf der arabischen Halbinsel Lieferverträge für Flüssiggas unterzeichnen. Weiter geht Habeck von einer Inbetriebnahme der LNG-Terminals Brunsbüttel und Wilhelmshaven in diesem Winter aus.
Abgesehen von Olaf Scholz hat sich kein Politiker bei der Zeitenwende weiter vorgewagt als SPD-Chef Klingbeil. Er will eine neue Russlandpolitik und Deutschland zur Führungsmacht machen. Kann das gelingen?
In London wird Königin Elisabeth II. zu Grabe getragen. In Deutschland streiten die Verkehrsminister über die Nachfolge für das 9-Euro-Ticket. Und Ungarn hat zwei Monate Zeit, die EU-Sanktionen abzuwenden. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Deutschland steht angesichts von Energiekrise und Inflation vor großen Herausforderungen. Im Interview spricht Finanzminister Christian Lindner über das Leid der Mittelständler, Grenzen der Staatshilfe – und seine Nachsicht mit Robert Habeck.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen ist die Energieversorgung das Thema Nummer eins. Doch gerade hier sind die Grünen besonders links – und kaum zu Kompromissen bereit.
Piombino an der Küste der Toskana wäre aus Sicht der Regierung in Rom der ideale Standort für ein Flüssiggasterminal. Aber die Stadt will davon nichts wissen.
Die deutsche Wirtschaft warnt Wirtschaftsminister Robert Habeck davor, das China-Geschäft zu stark zu bremsen. Zugleich verlangen ihre Vertreter einen anderen Umfang mit der Volksrepublik.
Bauen wird deutlich teurer, sagt Peter Hübner vom Hauptverband der Bauindustrie – und warnt im F.A.Z.-Interview vor maroder Infrastruktur. Ohne einen kommunalen Investitionspakt könne der Staat weniger planen und umsetzen.
In der Nordsee schuften Bauarbeiter an der wichtigsten Baustelle im Land – dem ersten Flüssiggasterminal Deutschlands. Nur wenn alles glattgeht, kann es im Winter warm bleiben. Umweltschützer haben andere Sorgen.
Wird der Winter kalt, muss Deutschland mehr sparen. Auf der Messe „Gastech“ präsentieren die Unternehmen Sorgen und Lösungen.
Bis Oktober soll die EU-Antwort auf die hohen Strompreise feststehen. Das hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft nach einem Sondertreffen der Energieminister zugesagt. Basis soll der 5-Punkte-Plan von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sein. Dazu gehört das Abschöpfen von Sondergewinnen der Stromerzeuger wie Stromsparvorgaben. Nur der Preisdeckel für russisches Gas stößt auf Widerstand.
Der Soziologe Armin Nassehi über die Chancen einer Krise, die Trägheit moderner Gesellschaften und unseren Wettlauf mit China
Die Branche ist klein, aber wichtig, warnen Gewerkschafter wie Unternehmen. China hat eine überragende Rolle. Die Gefahr neuer geopolitischen Abhängigkeiten wächst.
Bis Oktober soll die Antwort der EU auf die hohen Strompreise stehen. Das hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft nach dem Treffen der Energieminister zugesagt. Basis soll der 5-Punkte-Plan von Kommissionspräsidentin von der Leyen sein.
Angesichts eines drohenden Gaslieferstopps ist der Run auf Energiequellen groß. Christopher Braun, Leiter Agrarwirtschaft bei der DZ BANK, berichtet im Interview, welche Lösungen Unternehmen aktuell konkret suchen – und schon gefunden haben.
Anders als Deutschland verfolgt Japan keine Pläne, um sich vom Gas aus Russland zu lösen. Mit seiner Treue zum Gas und Öl aus Sachalin spielt Japan unter den Russlandkritikern eine Sonderrolle.
Viele Unternehmen haben wegen der hohen Energiepreise ihre Produktion schon gedrosselt. Die Unzufriedenheit mit Wirtschaftsminister Habeck wächst. Droht nun die große Deindustrialisierungswelle?
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen umreißt erstmals konkret, wie sie auf die Energiekrise reagieren will. Dazu gehört auch das Abschöpfen von Sondergewinnen.
Die EU-Kommission geht gegen die steigenden Energiepreise vor. Unerwartete Gewinne von Energieunternehmen sollen an betroffene Haushalte und Betriebe umgeleitet werden. Außerdem soll es einen Preisdeckel für russisches Gas geben.
Der Kanzler teilt in der Haushaltsdebatte kräftig gegen die Union und Friedrich Merz aus. Dem CDU-Vorsitzenden wirft Scholz vor, er trage zur Spaltung der Gesellschaft bei.
An der Technologie dürfte der Umweltschutz auf den Meeren nicht scheitern. Engpässe sehen die Experten woanders.
Internes Kommissionspapier: Nach dem Strommarkt knöpft sich Brüssel nun den Gasmarkt vor. Ein Preisdeckel auf russisches Pipeline-Gas soll die Gewinne von Gazprom schmälern und den Preisdruck für Verbraucher und Unternehmen senken. Das berge aber ein großes Risiko, warnen die Autoren des Papiers.
Die hohen Preise für Bodenschätze spülen den australischen Förderkonzernen satte Gewinne in die Kasse. Auch der notleidende Gaskonzern Uniper kauft nun Gas in Perth. Einer Übergewinnsteuer erteilen die Konzern-Manager aber eine klare Absage.
Spanien könnte Mitteleuropa mit mehr Erdgas versorgen. Doch Frankreich lehnt den Bau der Midcat-Pipeline ab. Ist eine Leitung nach Italien die Alternative?
In den kommenden Wochen möchte Frankreich die nötigen Gasverbindungen nach Deutschland fertig stellen. Macron betont die deutsch-französische Solidarität. Doch nicht in allen Punkten ist man sich einig.
„Wenn der Stand der Gasspeicher gerade im Süden nicht deutlich erhöht wird, reicht es nicht durch den ganzen Winter“, sagt Bayerns Ministerpräsident. Und der CDU-Chef sagt, was sich dauerhaft für Deutschland ändert.
Geht es nach Emmanuel Macron, soll sich nicht alles um das Management der akuten Energiekrise drehen. Doch auch in Frankreich ist die Versorgungslage angespannt – und gegen eine Großreform formiert sich Widerstand.
Durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 wird anders als angekündigt weiter kein Gas fließen, wie der russische Staatskonzern Gazprom mitteilte. Doch Deutschland sei auf einen Ausfall vorbereitet, sagen Behörden und Regierung.
Die Erwartungen der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes an die Politik sind groß. Im Interview spricht Yasmin Fahimi über hohe Gaspreise, ihren Wunsch nach Steuersenkungen – und den heißen Herbst.
Die anstehende Landtagswahl wird von der bundespolitischen Debatte überlagert. Landespolitik kommt kaum vor – dabei gibt es dort deutliche Unterschiede. Vor allem bei den Themen Energie und Verkehr.
Pläne für vier vom Staat angemietete LNG-Terminals waren schon bekannt. Nun soll noch ein fünftes hinzukommen und für den übernächsten Winter einsatzbereit sein.