Ölpreisschock treibt Kurse der Energiekonzerne
Seit Beginn des Irankriegs sind die Kurse von Shell, BP und Total um mehr als zehn Prozent gestiegen. Spitzenreiter ist der Gas-Konzern Equinor.
An den Tankstellen stöhnen die Kunden, für die Mineralölkonzerne sprudeln die Gewinne. Da passt es, dass sich der britische Energiekonzern BP wieder ganz auf Öl und Gas konzentriert. Die neue Chefin Meg O’Neill steht fest hinter dieser Strategie.
Seit Beginn des Irankriegs sind die Kurse von Shell, BP und Total um mehr als zehn Prozent gestiegen. Spitzenreiter ist der Gas-Konzern Equinor.
Wer einst Öl fand, dem war Reichtum beschieden. Heute rechnet sich die Bohrung aber oft nicht mehr. Wer dies Trump sagt, bekommt Ärger. So wie aktuell Exxon.
Der US-Präsident spricht vom Wiederaufbau Venezuelas. Aber er meint die Ölindustrie. Und die soll zunächst Geld in amerikanische Kassen spülen. Kann die Rechnung aufgehen?
Damit Venezuela Erdöl exportieren kann, ist das Land bislang auf chinesische Investitionen und russisches Naphtha angewiesen. Diese zu ersetzen könnte für die USA kostspielig werden – und der eigenen Produktion schaden.
Die US-Ölkonzerne sollen den Energiesektor in Venezuela wieder aufbauen. Vor allem Chevron dürfte dabei eine zentrale Rolle zukommen. Doch das erfordert Milliardeninvestitionen und ist riskant.
Millionen Deutsche kaufen ETFs, doch auf Hauptversammlungen der Unternehmen dürfen sie nicht mitreden. Das machen Blackrock und Co. So könnte sich das ändern.
Grüne Wende war gestern: Die großen Ölkonzerne konzentrieren sich wieder voll auf fossile Energieträger. Die Nachfrage nach Öl wächst – unabhängig von Donald Trump.
Es ist der größte Fund seit 25 Jahren für den Konzern. Er dürfte der Rückbesinnung des britischen Energiekonzerns auf fossile Brennstoffe weiteren Schub verleihen.
Die Briten prüfen eine Übernahme. Es wäre die größte Fusion in der Ölindustrie seit vielen Jahrzehnten. Aber die Überlegungen stehen erst am Anfang.
Das amerikanische Militär schützt in Syrien Ölförderanlagen. Davon profitiert die Kurdenmiliz SDF. Damaskus und die Türkei wollen das nicht länger dulden.
BP wollte sich von fossilen Brennstoffen abwenden. Unter dem Druck von Investoren machen die Briten nun eine Rolle rückwärts.
Andrew Forrest ist in Australien mit Eisenerz zum Milliardär geworden. Dann wollte er Deutschland mit grüner Technologie von Putins Gas befreien. Warum nur hat das nicht geklappt?
Afrikas bevölkerungsreichstes Land kämpft mit Währungsverfall, hoher Inflation und Protesten. Große Unternehmen gehen. Präsident Tinubus Reformen zeigen nur langsam Wirkung.
Kalifornien hat eine neue Front in den Rechtsstreitigkeiten mit der Öl- und Gasindustrie eröffnet. Dem Ölgiganten Exxon-Mobil wird vorgeworfen, die Öffentlichkeit über Recycling von Plastik getäuscht zu haben.
Ralf Schairer hat Raffinerien von Abu Dhabi bis Texas geleitet. Fünf Jahre lang stand er an der Spitze der größten Raffinerie in Deutschland. Seine bisher wohl schwierigste berufliche Herausforderung hat Schairer aber an der Spitze der PCK-Raffinerie in Schwedt gefunden, deren Mehrheitseigentümer Rosneft den Verkauf seiner Anteile vorbereitet.
Den Verdacht gegen einen der wichtigsten Öl-Fracker Amerikas äußerte jetzt eine Aufsichtsbehörde. Er fühlt sich unschuldig
Die versammelte Wirtschaftselilte ist nach Peking gekommen. Die Führung dort redet die Probleme klein – und schottet sich zugleich weiter ab.
Die Vorstellung, dass Öl- und Gasförderstätten im Kampf gegen den Klimawandel wertlos werden könnten, hat im Westen Texas’ wenig Zugkraft. Dort machen sich die Ölförderer gerade fit für eine Zukunft mit fossiler Energie.
Der zweithöchste Gewinn seit 2012 und Aktienrückkäufe erfreuen die Börse. Konzernchef Auchincloss verspricht „weniger Kohlenstoff, mehr Gewinnmarge“.
Die deutsche Managerin Anja-Isabel Dotzenrath leitet von London aus das globale Geschäft des Ölkonzerns BP mit Erneuerbaren Energien. In Deutschland investiert sie Milliarden in Windparks.
Der wesentlich dem saudi-arabischen Staat gehörende Konzern meldet ein Milliardenergebnis. Gleichwohl liegt es deutlich unter dem Vorjahr.
Eigentlich wollten die europäischen Ölkonzerne Shell und BP selbst Pioniere der Transformation sein. Sie investierten in erneuerbare Energien. Doch der Wettbewerb zwingt sie, in die USA zu schauen.
Die Öl- und Erdgasindustrie hat in den vergangenen Jahren verstärkt versucht, sich einen grünen Anstrich zu geben. Aber nun besinnt sich die Branche auf ihr angestammtes Geschäft zurück.
Erst Exxon, jetzt Chevron: In der amerikanischen Rohstoffindustrie geht es Schlag auf Schlag mit Großakquisitionen.
Der amerikanische Ölriese Exxon kauft seinen Konkurrenten Pioneer Natural Resources. Der Kaufpreis beträgt 59,5 Milliarden Dollar.
Der Ölgigant Exxon-Mobil will offenbar den Wettbewerber Pioneer kaufen. Es könnte die größte Übernahme des Jahres werden.
Wegen Umweltschäden in Milliardenhöhe und Irreführung hat der US-Bundesstaat Kalifornien fünf der weltgrößten Ölkonzerne verklagt. „Mehr als 50 Jahre lang haben uns die Ölgiganten belogen“, erklärte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom.
Erstmals ist ein Unternehmen an der Börse mehr als drei Billionen Dollar wert - und damit 1,6-mal so viel wie der ganze Dax. Der Einstieg kann trotzdem weiter lohnen. Doch die Börsengeschichte lehrt, dass in zehn Jahren wahrscheinlich ein anderes Unternehmen an der Weltspitze steht.
Er hat aufladbare Lithium-Ionen-Batterien weiterentwickelt und so den Weg für die Mobilitätswende geebnet: Am Sonntag ist der amerikanische Chemienobelpreisträger John B. Goodenough im Alter von 100 Jahren gestorben.
Der Umbau der Unternehmen zum Zweck des Schutzes von Mensch und Umwelt läuft auf Hochtouren. Die Finanzbranche fordert Nachzügler auf, Umweltdaten endlich auf den Tisch zu legen. Das trifft neben Ölkonzernen auch überraschende Kandidaten wie Tesla.
Die Nachhaltigkeitskriterien ESG sind in Amerika zum Politikum geworden. Der konservative Hoffnungsträger Ron DeSantis will sich mit dem Thema profilieren – und hat nun einen Konkurrenten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen hat der Ölkonzern Exxon Mobil im vergangenen Jahr gut verdient. Knappe Kapazitäten verteuerten das eigene Produkt. Doch die Entscheidung eines Wettbewerbers lastet auf dem Aktienkurs.
Mitarbeiter von Mineralölkonzernen verstehen immer weniger, wie Nachhaltigkeitsziele und Förderung zusammengehen. Von den guten Absichten von Shell, Exxon und Co. spüren sie wenig. Einige treten lautstark die Flucht an.
Die Ölindustrie wusste schon lange, welche Katastrophe der Erde durch den Klimawandel droht. Wo bleibt die Empörung? Ein Gastbeitrag.
Experten des Erdölkonzerns Exxon Mobil wussten bereits in den siebziger Jahren, dass das Geschäftsmodell der Firma zu einer Klimaerwärmung führen würden. Die Manager zogen es vor, das zu ignorieren und sogar zu leugnen.
Exxon-Mobil ist aus Sicht von Umweltaktivisten das Feindbild schlechthin in der Ölbranche. Eine neue Studie passt bestens ins Bild. Und zu diesem hat der Konzern selbst beigetragen.