Neue wirtschaftliche Epizentren
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Im Dezember 2014 floss sehr viel Geld aus dem Euroraum ab. Die DZ Bank spricht von Kapitalflucht. Mittlerweile gibt es Anzeichen für eine Rückkehr von Geldern.
Vor den britischen Parlamentswahlen wachsen für den Aktienmarkt die politischen Risiken. Die Entwicklung an der Börse begeistert wenig.
Sechs Markteinschätzungen von unserem Chief Investment Officer für Wealth Management in Deutschland
Unsere Gewichtung der Anlageklassen in einem ausgewogenen Portfolio
„Das Deflationsrisiko in der Eurozone ist gering. Die Inflation dürfte sich parallel zur wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone im kommenden Jahr beschleunigen..“
Wir rechnen in der Eurozone 2015 im Schnitt mit leicht sinkenden Preisen. Das ist zwar auch ein Zeichen der Schwäche, sorgt aber ebenfalls für positive Impulse.
Über die Frage, ob Griechenland im Euroraum bleiben sollte, wird in Deutschland fast ausschließlich aus ökonomischer Sicht debattiert. Zu einer vollständigen Kosten-Nutzen-Rechnung gehören aber auch politische und strategische Faktoren.
Das Brüsseler Ergebnis wirft die Frage auf, ob die sozialen Verheißungen der griechischen Regierung nun kommen oder nicht. Finanzminister Varoufakis jedenfalls feiert einen Sieg, den kaum ein anderer sieht.
Die Eurogruppe hat sich mit Griechenland auf eine Verlängerung des Hilfsprogramms um vier Monate geeinigt. Bis Montag muss Athen allerdings eine Liste mit konkreten Reformvorhaben vorlegen.
Beim Treffen der Finanzminister der Eurozone zu Griechenland hat es einen Durchbruch gegeben. „Es ist zu Ende und es gibt eine Einigung“, sagte ein Diplomat am Freitagabend.
Vier deutsche „Wirtschaftsweise“ warnen die Griechen vor fatalen Fehlern im Schuldenstreit. Athen irre sich, wenn es glaube, dass Griechenland unverzichtbar sei für die Währungsunion.
Die Verhandlungen zwischen Griechenland und den übrigen Mitgliedern der Eurogruppe gehen heute in die entscheidende Runde. Was bisher geschah.
Unabhängig davon wie es mit Griechenland weitergeht, spricht viel für Kursgewinne von europäischen Bankaktien. Die technische Analyse.
Bevor heute Nachmittag in Brüssel Geschichte geschrieben wird, beschäftigte sich Frau Illner mit der Zukunft Griechenlands in der Eurozone. Sogar Brüsseler Technokraten könnten daraus etwas lernen.
Die Schwäche des Euros hat auch gute Seiten, denn der Preis für eine Feinunze Gold steigt stetig. Das Interesse der Anleger scheint nachhaltig gestiegen, doch es gibt einige Risiken.
Wenn Griechenland jetzt wirklich den Euro verlässt - wie gefährlich wäre das für die anderen Staaten? Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat eine neue Einschätzung.
Vor gut 100 Jahren flog Griechenland schon einmal aus einer Währungsunion - weil es gegen die Regeln verstieß und chronisch bankrott war.
An der Börse in Mailand wird ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum vor allem als politisches Risiko gesehen. Italien sieht sich selbst stabiler aufgestellt, und auch die Rettungssysteme gelten nun als tragfähig.
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Bald will die EZB mit ihren Anleihekäufen starten. Das Beispiel Japan lässt nichts Gutes für den Erfolg der EZB erwarten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Mit jeder gescheiterten Verhandlung wird ein Euro-Austritt der Griechen wahrscheinlicher. Europa könnte diesen Schritt wohl ohne großen Schaden überstehen. Griechenland selbst wohl eher nicht.
Der deutsche Minister der Finanzen zeichnet ein freundliches Bild von Giannis Varoufakis. Doch der griechische Finanzminister dreht im Athener Parlament nur noch stärker an der Eskalationsschraube. Der Eurozone stehen aufreibende Wochen bevor.
Alexis Tsipras setzt auf Konfrontation mit der Eurozone. Seine Wahlversprechen will er eins zu eins umsetzen – finanziell ein schwarzes Loch für Griechenland. Doch nicht alles in seiner Regierungserklärung ist illusionär.
Die G20 wollen entschieden gegen die weltweite Wirtschaftsflaute vorgehen. Die Inflation in China fällt auf ein Fünf-Jahrestief. Die Sorgen um die Euro-Zone drücken den Nikkei ins Minus.
Vielleicht beruhte Jean-Claude Junckers Kandidatur für das europäische Spitzenamt auch auf einem schlechten Gewissen. 2004 hätte er schon einmal Kommissionspräsident werden können - und er hätte es nach dem übereinstimmenden Wunsch aller auch werden sollen.
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Nicht nur Rohöl ist in den vergangenen Monaten deutlich günstiger geworden, sondern auch nahezu alle anderen Rohstoffe. Davon merken Verbraucher in Deutschland aber nicht viel.
Die Wachstumsaussichten sind etwas besser als erwartet, die Preise werden nach der aktuellen Prognose der EU-Kommission aber weiter fallen: 2015 könnte die Eurozone zeitweise in die Deflation rutschen.
Not macht erfinderisch: Ein Skigebiet im Wallis kämpft mit einem eigenen Wechselkurs von 1,35 Franken je Euro gegen die Besucherflaute an. Das Modell könnte Schule machen.
Die Schattenmitgliedschaft der Schweiz im Euro ist vorbei. Gut so.
Die neue griechische Regierung stoppt nicht nur den Verkauf von Häfen und Eisenbahnen, jetzt entlässt sie auch die Führung ihrer zuständigen Behörde. Trotzdem wirbt die Regierung um neues Geld.
Nach dem Rauswurf der Troika melden sich Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble zu Wort. Von einem neuen Schuldenerlass für Griechenland wollen sie nichts wissen. Zugleich verrät Merkel ihre Strategie für die nächsten Tage.
Athen kündigt den Troika-Kontrolleuren der internationalen Geldgeber. Nach dem Machtwechsel ist der erste große Krach zwischen dem klammen Land und den anderen Euroländern da. Den griechischen Banken geht derweil das Geld aus. Eine Analyse.
Anleger sollten nur bei Aktien mit neuen Investment-Kaufsignalen einsteigen - im Dax sind das etwa Linde und Deutsche Börse, im M-Dax der Maschinenbauer GEA. Die Technische Analyse.