Die Mitte verliert
Zunächst ging von Athen eine ökonomische Gefahr für Europa aus, jetzt eine politische: Radikale und populistische Bewegungen schlagen aus der Euro-Schuldenkrise Profit. Ein Kommentar.
Zunächst ging von Athen eine ökonomische Gefahr für Europa aus, jetzt eine politische: Radikale und populistische Bewegungen schlagen aus der Euro-Schuldenkrise Profit. Ein Kommentar.
Der Sparkurs in der Währungsunion ist zu hart, die Anleihekäufe der EZB sind richtig und eine Fiskalunion muss her: Der britische Notenbankchef Mark Carney bringt ungewöhnlich deutliche Kritik auch an der Bundesregierung an.
Die Euro-Finanzminister zeigen sich offen für Verhandlungen - aber das Streichen von Schulden darf sich Griechenland nicht erhoffen. Berlin will die Regierungsbildung abwarten.
Vor der Schließung der Wahllokale in Griechenland blickt die Welt gespannt auf das Land am Mittelmeer. Sollte die Linkspartei Syriza gewinnen und womöglich die absolute Mehrheit erringen, warten spannende Zeiten auf die gesamte EU.
Alexis Tsipras will Ministerpräsident werden. Dafür verspricht er den Griechen viel. Wenn er das nicht einhält, könnten ihm die Gefolgsleute weglaufen, denn seine Wähler hoffen auf eine Stunde Null.
Die Welt wird immer komplexer, zeigt sich auf dem Davoser Weltwirtschaftsforum. Einfache Erklärungen gibt es nicht. Nur eine alte Gewissheit bleibt bestehen.
Stellt der Linkspopulist Alexis Tsipras nach der griechischen Parlamentswahl die Eurozone auf den Kopf? Drohen Grexit, Schuldenschnitt und politisches Chaos? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Griechenland-Wahl.
Der Dax bricht alle Rekorde: Nach der Ankündigung von Anleihekäufen durch die EZB am Donnerstag hat der deutsche Leitindex am Freitag bei 10.704 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht.
Syriza setzt auf die Erpressbarkeit der griechischen Gläubiger. Und Europa hat bisher nichts getan, um diesen Eindruck zu vermeiden. Doch ein Erfolg der Syriza-Strategie wäre fatal. Jetzt sind glaubhafte Signale gefragt.
Amerikaner, Briten, Japaner und Schweizer haben es gemacht: Anleihekäufe, wie sie nun wohl auch die EZB plant. Sie gehören heute offenbar zum Standard-Repertoire einer Notenbank. Wie viel sie bringen, wissen die Fachleute noch nicht.
Wenige Tage vor der Wahl in Griechenland hat die linke Oppositionspartei Syriza ihre Führung in Umfragen ausgeweitet. Aber wer wählt eigentlich Syriza? Athener Demoskopen erklären es - auch was die Europäische Zentralbank damit zu tun hat.
2015 könnten die Aktienkurse schwanken wie noch nie. Höchste Zeit, dass Anleger sich wappnen.
Der Anlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management über den Ölpreis, die Schweizer Notenbank und die Vorfreude auf Staatsanleihekäufe durch die EZB.
Der niedrige Euro-Kurs macht Deutschland wettbewerbsfähiger. Doch zu welchem Preis?
Die Aufwertung des Franken zwingt die Schweizer Unternehmer zum Handeln. Statt um die Einstellung ausländischer Arbeitskräfte geht es plötzlich um Personalabbau.
Kurz vor der Wahl eines neuen griechischen Parlaments ist Bundeskanzlerin Merkel im F.A.Z-Interview Berichten entgegengetreten, dass die Bundesregierung ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion erwäge. Nachdrücklich spricht sie sich gegen die Aufhebung von Sanktionen gegen Russland aus.
Die Schweizer Nationalbank schafft die Kursuntergrenzen zum Euro ab. Wieso? Und wieso gerade jetzt? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Populisten sind in Europa im Aufwind. Linke und Rechte eint die Ablehnung der Etablierten. Droht nach der Banken- und Eurokrise nun eine politische Krise?
Griechenlands Oppositionsführer Tsipras verspricht viel – doch sein Programm ist vage. Und je näher der Wahlsieg rückt, desto vorsichtiger drückt er sich aus. Für Verhandlungen über einen Schuldenerlass fehlen ihm institutionelle Partner.
Die Renditen auf Staatsanleihen sinken immer weiter. Fünf Gründe für ein globales Phänomen.
Santander, die wertvollste Bank der Europäischen Währungsunion will ihre Kapitalbasis kräftig stärken. Für 7,5 Milliarden Euro möchte sie neue Anteile ausgeben.
Die junge, neue Ukraine braucht dringend unsere Hilfe. Der Investor George Soros findet: Sanktionen gegen Russland sind zwar ein notwendiges Übel, aber keine echte Lösung.
Die Bundeskanzlerin hat in London Berichte zurückgewiesen, nach denen das Kanzleramt einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone vorbereite. Bei einem anderen Thema bleibt sie vage.
Die Preise in der Eurozone sinken. Was wird da so billig? Wir haben nachgeguckt.
Stark sinkende Energiekosten lassen die Preise fallen. Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone lag im Dezember bei minus 0,2 Prozent.
Die Bundesregierung fürchtet laut einem Medienbericht einen Bankenkollaps, sollte Griechenland aus der Eurozone austreten. Neue Milliardenhilfen könnten dann nötig werden. EU-Parlamentspräsident Schulz kritisiert „verantwortungslose Spekulationen“.
Sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden? Die Griechen wollen davon nichts wissen. Sie haben Angst, dass sie verarmen könnten.
Der Euroraum und Amerika driften wirtschaftlich immer weiter auseinander. Auch die Notenbanken bewegen sich in unterschiedliche Richtungen. Das drückt den Kurs der Gemeinschaftswährung unter 1,20 Dollar. Wie weit kann er fallen?
Für viel Wirbel sorgten Medienberichte über einen angeblichen Kurswechsel Deutschlands gegenüber Griechenland. Regierungssprecher Seibert versucht die Aufregung über einen von Deutschland in Kauf genommenen Eurozonen-Austritt Athens zu dämpfen.
Anders als zu Beginn der Euro-Krise lässt die deutsche Debatte die Griechen offenbar bisher kalt. Weder im Wahlkampf noch in den Medien spielt das Austritts-Szenario bis jetzt eine zentrale Rolle.
In der Debatte um einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands hat sich die EU-Kommission zu Wort gemeldet: Die Mitgliedschaft in der Eurozone sei „unwiderruflich“. Das Finanzministerium in Berlin bezeichnete am Montag einen „Grexit“ als „eine hypothetische Diskussion“.
Der Wirtschaftsminister fordert die Griechen dazu auf, ihre Sparzusagen zu erfüllen. Andernfalls kann sich Sigmar Gabriel die Eurozone auch ohne Athen vorstellen. Bayerns Finanzminister Markus Söder warnt vor „voreiligen Schritten“, die Grünen nennen die Debatte „unverantwortlich“.
Vor Griechenlands Parlamentswahl sendet Berlin indirekte Botschaften Richtung Athen. Sie machen deutlich: Alles ist möglich – selbst das Ausscheiden des Landes aus dem Euroraum.
Trotz weltweiter Krisen geht es den deutschen Unternehmen gut. Besonders erfolgreich waren die Autohersteller, düster war es in der Energiebranche.
Verlässt Griechenland den Euroraum? Durch die vorgezogenen Neuwahlen ist dieses Szenario wahrscheinlicher geworden. An den Finanzmärkten wird heftig spekuliert. Drei Unwägbarkeiten bleiben.
Finanzminister Wolfgang Schäuble soll der griechischen Regierung im Jahr 2011 zunächst den Austritt aus der Euro-Zone nahegelegt haben. Das berichtet der stellvertretende Ministerpräsident Evangelos Venizelos.