Europas Börsen in QE-Euphorie
Europas Börsen profitieren von billigem Öl, billigem Euro und Nullzins. Bessere Konjunkturaussichten und steigende Gewinne sollten der nächste Treiber sein.
Europas Börsen profitieren von billigem Öl, billigem Euro und Nullzins. Bessere Konjunkturaussichten und steigende Gewinne sollten der nächste Treiber sein.
Allan Meltzer sieht die amerikanische Geldpolitik auf einem falschen Weg. Aber der ehemals streitbare amerikanische Ökonom ist nachsichtiger geworden. Es fällt ihm nicht schwer, eigene Fehleinschätzungen offen einzuräumen. Meltzer kann sich sogar eine schöne Zukunft für die Eurozone vorstellen - allerdings ohne Griechenland.
Griechenland ringt mit seinen Geldgebern um die Auszahlung weiterer Finanzhilfen. Doch ein Austritt des Landes könnte der Eurozone sogar gut tun, sagt nun Investor Warren Buffett. Aus einem einfachen Grund.
Als entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Bundesstaat empfiehlt Joschka Fischer die Fortentwicklung der Gruppe der Staats- und Regierungschefs zu einer Regierung der Eurozone, verbunden mit einer Eurokammer, die aus Vertretern der nationalen Parlamente proportional zusammengesetzt sein würde.
Sparer haben es wegen der niedrigen Zinsen derzeit schwer. Doch in Aktien zu investieren, kann sich durchaus lohnen. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten – ein Überblick.
Scheitert das Recht – dann scheitert Europa wirklich.
Während Griechenland mit seinen Geldgebern um die Auszahlung weiterer Finanzhilfen ringt, holen die Bankkunden ihr Geld von den Konten. Die Einlagen sind auf den wohl niedrigsten Stand seit Ausbruch der Krise gesunken.
Unklare Signale von der amerikanischen Notenbank und der weiterhin ungelöste Griechenland-Konflikt lassen Anleger an den Finanzmärkten zurückhaltend agieren. Die Aktie von Adidas zählt zu den Gewinnern des Tages.
Die Kanzlerin hat sich entschieden: Sie will Griechenland im Euro halten. Wenn es geht. Es ist ihr dritter Anlauf.
Im sechsten Jahr der Griechenland-Rettung hat sich die Welt verändert. Das bleibt nicht ohne Wirkung auf die Strategie der Europäischen Union. Szenarien, wie es nach dem Treffen von Alexis Tsipras mit Angela Merkel in Berlin weitergehen könnte.
Muss Deutschland Verwaltungsfachleute nach Griechenland schicken, um blühende Landschaften zu erschaffen? Mit den versprochenen Reformen kann bestenfalls das wettgemacht werden, was Athen zuletzt angerichtet hat.
Während vor den Toren der EZB Autos in Brand stehen, feiert die Notenbank ihren Neubau - in kleinem Rahmen.
Pierre Moscovici will Griechenland nicht um jeden Preis in der Eurozone halten, sondern nur zu strikten Bedingungen. Im Streit um die griechischen Reparationsforderungen stellt er sich hinter Deutschland.
Athen zeigt anderen Ländern nicht nur im übertragenen Sinne den Stinkefinger. Die Eurozone muss daher entscheiden, wann sie endlich wieder zurück will zu einer Gemeinschaft des Rechts, in der Verträge etwas gelten.
Der Euro wurde überfrachtet mit allen möglichen Heilserwartungen. Davon sind wir geheilt. Jetzt sehen wir: Die gemeinsame Währung hat Unfrieden gebracht.
Während Griechenland mit Brüssel um Finanzhilfen ringt, geht das 2013 vor der Pleite gerettete Zypern demonstrativ auf Distanz: „Es gibt kulturelle Bande, mehr nicht“, sagt der Finanzminister.
Reformen auf Griechisch: Die Regierung Tsipras verspricht den Kampf gegen Steuerhinterziehung, hat aber keinen funktionierenden Staatsapparat. Die linke Regierung macht dieselben Fehler wie die Regierungen davor.
Griechenland muss wieder mit der „Troika“ verhandeln. Es geht darum, ob das Land die Voraussetzungen erfüllt, um die noch verfügbaren Mittel des Hilfspakets von 7,2 Milliarden Euro ausgezahlt zu bekommen.
Heute beginnt Mario Draghi mit dem Kauf von Anleihen der europäischen Staaten. Das drückt den Kurs des Euro. Und ist ganz schön gefährlich.
Die Europäische Zentralbank flutet die Märkte mit Geld. Durch den Kauf von Staatsanleihen will die Notenbank 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpen - pro Monat. Doch das Programm ist umstritten.
Die aktuelle Hausse dürfte den europäischen Aktienmärkten noch ein paar Jahre erhalten bleiben.
Die harten Einschnitte zahlen sich aus: Irland ist der Musterschüler unter den Euro-Krisenstaaten. Aus der Gefahrenzone ist das Land aber noch nicht – ein Problem bleibt die Staatsverschuldung.
Mit harscher Kritik hat die Bundesregierung auf die jüngsten Vorwürfe aus Athen reagiert. Griechenlands Ministerpräsident Tsipras hatte Spanien und Portugal vorgeworfen, an der Spitze einer Verschwörung gegen seine Regierung zu stehen.
Die Anzeichen für einen Konjunkturboom nehmen zu, aber die Renditen für europäische Staatsanleihen fallen auf Rekordtiefs. Der Grund ist die EZB.
Die Partei von Alex Tsipras wurde gewählt, weil sie eine Auflösung bestehender Verträge beabsichtigte. Aber die Versprechen der griechischen Regierung und ihre Reformzusagen sind unvereinbar.
Patrick Artus, der Chefvolkswirt der Investmentbank Natixis, holt zum Rundumschlag aus. Er kritisiert die moderne Geldpolitik – und auch Deutschland.
In den USA ist die erste Zinserhöhung nun wohl wirklich zum Greifen nahe. Im Rest der Welt dagegen bleibt das Bild zu gemischt, um ein Auslaufen der lockeren Geldpolitik zu rechtfertigen. Die Divergenz wird das kommende Jahr prägen.
Die USA, die Eurozone und Japan setzen ihren langsamen Erholungskurs fort. Ökonomen spekulieren darüber, ob niedrigere Wachstumsraten temporär oder dauerhaft sind.
Die Fed hat Quantitative Easing (QE) beendet. Doch die Bank of Japan kauft weiter Wertpapiere. Und die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte 2015 ebenfalls mit dem Aufkauf von Staatsanleihen beginnen. Die zusätzliche Liquidität sollte helfen, dass sich die Märkte auch im kommenden Jahr positiv entwickeln.
Die USA, die Eurozone und Japan setzen ihren langsamen Erholungskurs fort. Ökonomen spekulieren darüber, ob niedrigere Wachstumsraten temporär oder dauerhaft sind.
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Der Ölpreisrutsch und die Liquiditätsschwemme der Notenbanken im Euroraum und in Japan sorgten für einen weiteren Rückgang der Renditen bei Staatsanleihen. Für renditeorientierte Investoren bedeutet dies, dass sie auf Aktien und höherverzinsliche Unternehmensanleihen ausweichen müssen.
Die USA, die Eurozone und Japan setzen ihren langsamen Erholungskurs fort. Ökonomen spekulieren darüber, ob niedrigere Wachstumsraten temporär oder dauerhaft sind.
Der Ölpreisrutsch und die Liquiditätsschwemme der Notenbanken im Euroraum und in Japan sorgten für einen weiteren Rückgang der Renditen bei Staatsanleihen. Für renditeorientierte Investoren bedeutet dies, dass sie auf Aktien und höherverzinsliche Unternehmensanleihen ausweichen müssen.
Der Ölpreisrutsch und die Liquiditätsschwemme der Notenbanken im Euroraum und in Japan sorgten für einen weiteren Rückgang der Renditen bei Staatsanleihen. Für renditeorientierte Investoren bedeutet dies, dass sie auf Aktien und höherverzinsliche Unternehmensanleihen ausweichen müssen.