Ist Russland der lachende Dritte?
Die Propagandisten des Kremls genießen den Streit zwischen Europa und den USA. Sie sehen eine neue Weltordnung heraufziehen – in der Moskau zu den Siegern gehört.
Die Propagandisten des Kremls genießen den Streit zwischen Europa und den USA. Sie sehen eine neue Weltordnung heraufziehen – in der Moskau zu den Siegern gehört.
Vor einem Jahr ist Donald Trump in seine zweite Amtszeit gestartet. Der Konflikt um Grönland verstärkt die Sorge um Spitzbergen. Und: Kann Marine Le Pen vor Gericht ihre politische Zukunft retten?
Der schutzbesessene Betreuungsstaat zweifelt an der Fähigkeit der Bürger, persönliche Risiken abzuwägen. Die nehmen es gern hin: Eigenverantwortung wird abtrainiert.
Der amerikanische Präsident Donald Trump will mit Zöllen gegen europäische Staaten den Verkauf Grönlands erzwingen. Die EU will sich das nicht bieten lassen.
Aktive ETFs – alter Wein in neuen Schläuchen? Warum das „Mehr“ an Auswahl für den Anleger nicht immer besser ist.
Trump nutzt die Schwächen Europas so skrupellos aus wie Putin. Die Europäer können sich nur mit Geschlossenheit, Wirtschaftskraft und militärischer Macht wehren.
Vor Beginn des Weltwirtschaftsforums staunen Amerikaner über den Auftritt ihres Landes. Das war in Davos nicht immer so. Irgendwann wollten sie hier die NATO und die liberale Ordnung verteidigen.
Michael Sen will wachrütteln: Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos fordert der Fresenius-Chef im F.A.Z.-Interview souveräne Medikamentenproduktion in Europa, erklärt seine Pläne mit SAP – und warum Deutschland ein Turn-around-Kandidat ist.
Donald Trump will mit höheren Zöllen den „Verkauf“ Grönlands erzwingen. Wie Europa darauf reagiert und was jetzt wirtschaftlich auf dem Spiel steht.
Die EU-Spitzen warnen Washington vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale“. Einige bezweifeln die Gültigkeit des Zollabkommens mit den USA.
Die Entsendung europäischer Soldaten nach Grönland sollte eine Art Machtdemonstration sein. Nun vertieft sie nur die Selbstschwächung der NATO, die Trump so blind betreibt.
Kopenhagens diplomatische Bemühungen scheinen gescheitert. Doch Trumps Zollankündigung macht den dänischen Kampf um Grönland zu einem Kampf Europas.
Das Abkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund ist nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet. In der deutschen Wirtschaft herrscht verhaltener Optimismus. Einige sehen aber auch Nachteile.
Endlich begreifen die Europäer, dass die alte Ordnung zerfällt – und reagieren, auch auf Trumps Drohungen. Dessen Druck eröffnet sogar neue Chancen.
Jari Stehn ist der Europa-Chefvolkswirt der Investmentbank Goldman Sachs. Im Interview spricht er über eine bemerkenswerte Prognose, die Folgen der Politik Donald Trumps für die Weltwirtschaft – und verrät, welche Aktien im Dax er besser meiden würde.
Der ehemalige EZB-Chef und frühere italienische Ministerpräsident Mario Draghi erhält den Karlspreis 2026. Bei der Verkündung mahnt er die EU.
Iran steht nach tagelangen Protesten und einem brutalen Vorgehen des Regimes unter massivem Druck. Warum das Regime trotzdem hält – und weshalb gerade wirtschaftliche Machtstrukturen einen Sturz verhindern.
Der Krieg gegen die Ukraine dauert nun schon länger als der deutsch-sowjetische, und ein Ende ist nicht absehbar. Putin sieht in seinen Soldaten mittlerweile Erlöser von dem Bösen.
Im ersten Dreivierteljahr 2025 ist der Umschlag in Europas größtem Hafen gesunken. Das letzte Quartal wird das nicht kompensiert haben, sagt der Hafenchef im F.A.Z.-Gespräch. Mit dem größten europäischen Wettbewerber Antwerpen will man enger kooperieren.
Eine glaubwürdige nukleare Abschreckung ist auch für die Sicherheit Deutschlands unabdingbar. Doch auf Trump ist auch dabei kein Verlass. Daraus müssen Konsequenzen gezogen werden.
Porsche verkauft auch im Jahr 2025 deutlich weniger Fahrzeuge. Vor allem in China gehen die Absätze stark zurück. Auf den neuen Vorstandschef Michael Leiters wartet viel Arbeit.
Das Raumfahrt-Start-up aus München plant den zweiten Testflug frühestens am 21. Januar. Vorstandschef Daniel Metzler sieht sein Unternehmen als Vorreiter für Europas Souveränität.
In Georgien gehen seit einem Jahr Menschen gegen den Georgischen Traum auf die Straße. Aber die Partei hat auch zahlreiche Unterstützer. Über ein gespaltenes Land zwischen Mut und Unmut, Unrecht und Unabhängigkeit.
Wie China Europas „strategische Autonomie“ für sich reklamiert. Und was daraus folgt.
Während Trump Grönland besetzen will, schwanken Omid Nouripour, Annalena Baerbock und die anderen Gäste bei Illner zwischen UN-Rhetorik und Resignation. Erkenntnis des Abends: Die EU ist vollkommen hilflos.
Frauen, die von einer selbstbestimmten Zukunft träumen: Mit dem Roman „Trag das Feuer weiter“ schließt Leïla Slimani ihre Marokko-Trilogie „Das Land der anderen“ ab.
Die Menschen in der Ukraine leiden weiter unter den massiven russischen Angriffen auf die zivile Infrastruktur. Immer wieder kommt es zu großflächigen Stromausfällen bei eisigen Temperaturen.
2025 war wieder ein Rekordjahr für ETF. Europäische Aktienfonds waren erstmals bei Investoren deutlich beliebter als amerikanische.
Die Bundeswehr schickt ein Dutzend Soldaten nach Grönland – eine Mischung aus Symbolik und Eigeninteresse. Auch Frankreich beteiligt sich an der Mission, dänische Soldaten bilden eine Art Vorhut.
Ob Europa 2026 handlungsfähig ist, entscheidet sich am Schutz der Ukraine. Deutschland, Frankreich und Großbritannien müssen vorangehen – notfalls ohne alle EU-Mitglieder.
Zum Leitartikel „Mit Churchill ins neue Jahr“ vom 1. Januar über die aufrüttelnde Rede des früheren britischen Premiers vor 80 Jahren in Zürich erreichten uns etliche Zuschriften. Wir zitieren Auszüge.
In Iran protestiert das Volk gegen die wirtschaftliche Not. Dabei konnte das Regime in Teheran den internationalen Sanktionen jahrzehntelang trotzen und Handel treiben – mit China, aber auch mit Europa.
China macht es vor: Keine Geopolitik mehr ohne Industriepolitik. Fünf konkrete Handlungsfelder zeigen, wie Deutschland strategischer, europäischer und schneller handeln kann – und muss.
Wem nützt es, wenn unsere Spitzenforschung für das KI-Training ausgeschlossen wird? Über den europäischen Reflex, das Falsche schützen zu wollen.
Angesichts der anhaltenden Gewalt gegen Demonstranten in Iran fordert Hessens Europaminister Manfred Pentz (CDU) die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU.
Die Raumfahrt erhält mehr Aufmerksamkeit, Finanzierungen bleiben schwierig. Zwei Manager wollen das ändern. Elon Musk nachzueifern, sei aber weniger attraktiv für Investoren, der Mond und Datenzentren im All böten größere Chancen.