Werden Meloni und Merz zu ziemlich besten Wirtschaftsfreunden?
In Rom beginnen am Freitag Regierungskonsultationen unter Führung von Deutschland und Italien. In beiden Ländern hat man einige Gemeinsamkeiten entdeckt, um die Wirtschaft zu stärken.
In Rom beginnen am Freitag Regierungskonsultationen unter Führung von Deutschland und Italien. In beiden Ländern hat man einige Gemeinsamkeiten entdeckt, um die Wirtschaft zu stärken.
Die Grünen haben den Mercosur-Handelsvertrag ausgebremst und werden dafür heftig angegriffen – auch, weil es ohne die Stimmen der AfD keine Mehrheit gegeben hätte.
Mitten im Landtagswahlkampf stimmen grüne Europaabgeordnete gemeinsam mit Rechtsextremisten. Die Partei geht mit den eigenen Abgeordneten hart ins Gericht.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird weiter große Weltpolitik gemacht: US-Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Rutte einigen sich in Sachen Grönland. Und Selenskyj, Präsident der Ukraine teilt kräftig gegen Europa aus.
Kiew hat lange gezögert, das Treffen zwischen Selenskyj und Trump in Davos zu bestätigen. Am Ende gab es sogar ein Gespräch unter vier Augen.
Der amerikanische Präsident lobt die „ultimative“ Einigung zu Grönland. Aber was genau sie umfasst, bleibt nebulös.
Die chinesische Propaganda behauptet seit langem, die NATO sei am Ende. Trumps Grönland-Äußerungen liefern ihr dafür neue Munition.
Autoaktien ziehen den Dax nach drei schwachen Tagen hoch. Nachdem die Notenbanken erstmals seit Jahrzehnten mehr Gold als US-Staatsanleihen halten, gibt Gold nach der Deeskalation durch das Treffen Trump-Rutte nach. Aber die Politik bleibt an der Börse präsent.
In Davos schwören sich deutsche Manager und Politiker darauf ein, künftig handlungsfähiger zu werden. Das wird auch auf einem Empfang deutlich, bei dem sich die Region um Frankfurt beim Weltwirtschaftsforum präsentiert.
Bundeskanzler Friedrich Merz ruft in Davos zu enger Zusammenarbeit in Europa und in der NATO auf. Europa müsse mehr für seine Sicherheit und seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit tun.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Europa in Davos zu Eigenständigkeit aufgerufen. Man dürfe sich nicht erpressen lassen.
In den Konflikten mit Washington erschien die EU lange uneins und wehrlos. Dabei verfügt sie über ein Arsenal von Waffen, um sich zur Wehr zu setzen. Sie können Amerikas Wirtschaft hart treffen.
Die EU und China haben einen Kompromiss gefunden, um Zölle zu vermeiden, ohne die eigenen Automobilindustrien zu schwächen. Ein Wegbereiter für die Chinesen war ausgerechnet Volkswagen.
Trump will Grönland +++ Debatte über Atomwaffen +++ Mercosur-Abkommen +++ Jagd auf Wölfe
Frankfurt hat seinen Kulturentwicklungsplan vorgestellt, die Grippewelle trifft momentan die Allerkleinsten besonders und der ESA-Chef fordert mehr europäisches Engagement in der Raumfahrt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der US-Präsident hat beim Weltwirtschaftsforum nochmal deutlich gemacht, dass Grönland amerikanisches Eigentum werden soll und die Unterstützung im Ukrainekrieg direkt damit zusammengebracht.
Donald Trump nutzt seinen Auftritt in Davos für Eigenlob und politische Spitzen. Während er die USA als wirtschaftliches Vorbild preist, warnt er vor Europas Entwicklung – und fordert erneut Verhandlungen über einen US-Erwerb Grönlands.
Der amerikanische Präsident greift weiter nach der zu Dänemark gehörenden Insel. Und teilt gegen Europa aus.
Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten muss Europa in der Raumfahrt viel mehr tun. Aber der ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher glaubt an die Leistungsfähigkeit der Ingenieure.
Der Raketenhersteller Isar Aerospace ist kein Unternehmen wie jedes andere: Erfolg oder Misserfolg sind ein Prüfstein für die Frage, ob Europa eigenständig im Weltraum agieren kann.
Die Politik Trumps verunsichert Anleger weltweit – und Europa sitzt als größter Gläubiger in einem riskanten Abhängigkeitsverhältnis. Das Thema ist so heikel, dass Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing persönlich einen Analysten zurückpfiff.
Seit dem 1. Januar führen Gustav Söderström und Alex Norström die Geschäfte von Spotify. Wie ticken die beiden engen Vertrauten von Daniel Ek, welche Baustellen warten auf sie – und was wird eigentlich aus Ek?
Die Sicherheit Europas, des Atlantiks und der Arktis liegt nach Ansicht des NATO-Generalsekretärs auch im Interesse Washingtons. Polens Präsident Karol Nawrocki lobt Trumps Beitrag zur verteidigungspolitischen Revitalisierung Europas.
Während Donald Trump im Anflug auf Davos ist, geht dem SAP-Vorstand Thomas Saueressig die deutsche Zurückhaltung gegen den Strich. Das Land könne viel mehr, als es zeige. Europa ebenfalls.
Weil sich die Kunden zunehmend für günstigere Produkte aus Asien entscheiden, schließt Bosch-Siemens-Hausgeräte (BSH) zwei Werke in Deutschland. Unternehmenschef Matthias Metz erklärt, warum der Wettbewerb unter der Regulierung leidet.
Ein europäisches Start-up versorgt die Militärs der westlichen Welt mit Satellitenbildern. Es hilft aber auch im Fall ziviler Katastrophen.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.
Amerikas Finanzminister Bessent rät den Europäern, keine Vergeltung für Trumps Zolldrohungen zu üben. Frankreichs Präsident Macron und EU-Kommissionspräsidenten von der Leyen rufen zu Mäßigung im Grönland-Konflikt auf.
Nukleare Abschreckung +++ Merz und Führungsstärke +++ Bürokratieabbau
Der Blick auf die Weltrangliste der Elektroautohersteller zeigt nicht nur einen Führungswechsel, sondern auch eine neue Nummer 3. Alle Aufsteiger des Jahres kommen aus China.
Amerika und die Golfstaaten investieren Hunderte Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren. Europa plant, diskutiert, hofft. Digitale Souveränität entscheidet sich aber nicht in Brüsseler Konferenzsälen, sondern in Serverfarmen. Eine Analyse.
Was in Neapel begann, macht Schule in Belgrad, Paris und Deventer: Sorgen Präfekten und Polizeipräsidenten für das Ende der Reisefreiheit im Europapokal? Und wie reagieren die UEFA und die Klubs?
Im Streit um Grönland hat die Europäische Union gewisse Druckmittel gegen Donald Trump. Der aber lässt sich von Zolleskalationen nur bedingt beeinflussen.
Für französische Luxuskonzerne wie LVMH und andere ist die Lage nach der Androhung von Einfuhrzöllen über 200 Prozent besonders delikat. Die Börsenreaktion fällt deutlich aus.
Aus Sicht des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Google sollte für Europa nur ein Projekt wichtig sein: Mit Hilfe von Open Source unabhängig von fremden KI-Modellen zu werden. Dafür ist mehr nötig als Milliardeninvestitionen.
Wenn Trump, Putin und Xi eines verbindet, dann Verachtung für Europa. Die EU sollte ihnen nicht auch noch den Gefallen tun, sich selbst aufzugeben. Es ginge auch anders.