„Wir sind an einem Wendepunkt“
Die fossile Welt wackelt, doch der Klimaschutz steht ökonomisch unter Druck. Wird die Politik reagieren? Die Klima-Sonderbeauftragte Jennifer Morgan blickt voraus. Ein Interview.
Die fossile Welt wackelt, doch der Klimaschutz steht ökonomisch unter Druck. Wird die Politik reagieren? Die Klima-Sonderbeauftragte Jennifer Morgan blickt voraus. Ein Interview.
Institutionelle Investoren sollen leichter mit Wind und Solar Geld verdienen. Dafür schlagen Verbände der Energiewirtschaft und der kommunalen Unternehmen einen Energiewendefonds vor.
Schnellere Genehmigungen sowie Milliarden-Beihilfen für Airbus, BMW und Co: Die Politik treibt den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft voran.
Schnellere Genehmigungen sowie Milliarden-Beihilfen für Airbus, BMW und Co: Die Politik treibt den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft voran. Trotzdem wird Deutschland auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen bleiben.
Zum offenbar unerwartet starken Einlauf von Salzlösung in das Atommülllager Asse äußert sich Bundesumweltministerin Lemke besorgt. Eigentlich sollten die radioaktiven Abfälle geborgen werden.
Graslandschaften dienen Wildtieren als Lebensraum und Vieh als Weidegebiete. Doch ihre Bodenqualität schwindet, warnt ein UN-Bericht.
Das Thema Organspende und die militärische Unterstützung der Ukraine polarisieren hierzulande, das Gendern dagegen kaum: Die Befunde einer Berliner Studie zeigen, welche Differenzen in der deutschen Gesellschaft existieren.
Der Energieversorger ENBW treibt mit „He Dreiht“ den größten Windpark in Deutschland voran. Für das Gelingen der Energiewende braucht es viele weitere solcher Projekte – und zwar „alle drei Monate“, wie ENBW-Chef Stamatelopoulos sagt.
In Frankfurt haben sich vier Männer zusammengetan und die erste Bürgerenergiegenossenschaft in Frankfurt gegründet. Ihr erstes Projekt wollen sie schon im Sommer realisieren.
Nach dem ersten Quartal präsentieren sich die großen Energieunternehmen als grüne Musterschüler und stecken viel Geld in die Transformation. Doch es bleiben Unsicherheiten, vor allem mit Blick auf die fehlenden Gaskraftwerke.
Die Arbeitsgemeinschaft Hessischer Wasserkraftwerke schlägt Alarm: Die Zahl der Mühlen im Land nimmt weiter ab. Dagegen soll die Landesregierung aktiver vorgehen.
Im Sinne der Energiewende müssten noch viel mehr Solarstromanlagen ans Netz gehen, sagen Stromversorger. Doch schon der laufende Ausbau ist mit kniffligen Fragen verbunden.
Was den Milliardär an Siemens Energy interessiert
Sozialpolitische Schieflage +++ Teure Energiewende +++ „Jugend schreibt“ über C. G. Jung +++ Abkommen gegen Plastikmüll +++ Österreichs Lieblingspiefke +++ Neues vom späten Hofmannsthal
Alfa Junior +++ Rentenpaket +++ Kosten der Energiewende +++ Denk’Art Gläser +++ VR-Bank Bad Salzungen
Die Debatte über die Amtsführung von Robert Habeck rund um den Atomausstieg zeigt: Zwischen Fachebene und Ministeriumsspitze herrscht nicht immer Einigkeit. Am Ende kommt es in Vermerken nur auf eine Stiftfarbe an.
Geplant hatte der Wirtschaftsminister eine nette Plauderei mit dem Kabelspezialisten Lapp. Doch nach der Klage über die lähmende Bürokratie in Deutschland gesteht Habeck die Notwendigkeit einer „gedanklichen Umkehr“ ein.
Windräder, Solarpaneele, Netzausbau: Bis 2035 könnte das hierzulande mehr als eine Billion Euro verschlingen. Allerdings bleiben die tatsächlichen Investitionen derzeit weit hinter dem Potential zurück.
Erneut haben regenerative Energieerzeugungsanlagen mehr als die Hälfte des benötigten Stroms geliefert. Der Energiewirtschaftsverband BDEW sieht Deutschland auf einem „guten Weg“.
Windkraftanlagen, Mikrochips, Stromkabel: Überall wird Kupfer verbaut. Deshalb macht Australiens BHP-Konzern nun eine teure Wette auf die Zukunft.
Der Energiecharta-Vertrag bremst die Energiewende aus, sagen Kritiker. Das Europaparlament hat deshalb den Austritt der EU beschlossen. Der Schutz von Investitionen in fossile Energieträger aber endet damit gar nicht.
Am Sonntagabend ist die Industrieschau Hannover Messe eröffnet worden. Bundeskanzler Scholz, der der Eröffnung beiwohnte, sagte, Deutschland lebe von der Entwicklung und Verbesserung neuer Technologien.
Norwegen hat gewaltige Energiepotentiale und bringt ehrgeizige Start-ups für die Energiewende hervor. Für neue Akkus und Brennstoffzellen braucht es häufig deutsche Partner.
Die Energiewende fordert auch das mit Öl und Gas reich gewordene skandinavische Land heraus. Der Blick nach Norden kann sich gerade für die deutsche Politik daher lohnen.
Zweites Rechtsgutachten in Oestrich-Winkel bestätigt: Das Bürgerbegehren zur Windkraft ist unzulässig.
Warum es in Oestrich-Winkel keinen Bürgerentscheid zur Windkraft gibt und warum die Opposition im Stadtparlament ein falsches Spiel treibt.
Der Stromnetzbetreiber Amprion kann endlich schneller bauen. Doch der Chef kritisiert, die Energiewende sei außer Balance geraten. Und macht einen Vorschlag zur Senkung der Netzentgelte.
Nach der Explosion in einem Wasserkraftwerk in Norditalien gestalten sich die Bergungsarbeiten schwierig. Noch immer dringe Wasser in das Gebäude ein, so ein Feuerwehrsprecher. Er habe „nicht viel Hoffnung, die Vermissten noch lebend zu finden“.
Bei einer Explosion in einem Wasserkraftwerk sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Weitere Arbeiter werden noch vermisst.
In einem Wasserkraftwerk in der Nähe von Bologna sind vier Arbeiter ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Annette Wetekam befürwortet die Energiewende und die geplante Bezahlkarte für Flüchtlinge. Ihre politische Karriere hat sie auf ungewöhnliche Weise geplant.
Frühsommereinbruch mit Saharastaub-Begleitung: Der Leipziger Meteorologe Albert Ansmann erklärt die Wirkung der Aerosole auf Wetter, Klima und Energiewende.
Umbruch auf der Ingelheimer Aue: Künftig soll ein neues Wasserstoffkraftwerk dafür sorgen, dass in Mainz und Wiesbaden nicht die Lichter ausgehen.
Für die Stromwende sind flexible Kraftwerke notwendig. Sie werden aber nicht entstehen, wenn der Betrieb für die Unternehmen nicht wirtschaftlich ist.
Wie geht das: Mit Anstand scheitern im Kampf gegen die Erderwärmung und den Ausverkauf der Natur? Jens Beckert fordert auf unaufgeregte Weise endlich mehr Realismus.
Ralf Fücks war Chef der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung. Jetzt kritisiert er die Energiepolitik von Wirtschaftsminister Robert Habeck – und hat ein paar Ideen, was sich ändern müsste.