Was die Energiekrise für Bäcker bedeutet
Nicht nur Privatkunden, auch Unternehmen haben von ihren einstmals günstigen Stromanbietern Kündigungen erhalten. Einen neuen Versorger mit akzeptablen Preisen zu finden, ist für sie überaus schwer.
Nicht nur Privatkunden, auch Unternehmen haben von ihren einstmals günstigen Stromanbietern Kündigungen erhalten. Einen neuen Versorger mit akzeptablen Preisen zu finden, ist für sie überaus schwer.
Michael Vassiliadis, Chef der IG Bergbau, Chemie, Energie, fordert einen Energiegipfel bei Kanzler Scholz. Er warnt vor ernsten Versorgungsengpässen und regt auch einen Weiterbetrieb von Braunkohletagebauen an.
Klaus Müller ist seit Anfang März Chef der Bundesnetzagentur. Er soll im Notfall entscheiden, wer in Deutschland noch Energie bekommt. Seinen Job hat er sich ganz anders vorgestellt.
Steigende Gaspreise stellen auch Schwimmbäder vor Herausforderungen. Das Wasser wird kälter und mancherorts beginnt die Saison später. Nicht jeder Badegast lässt sich davon abschrecken.
Schwimmbäder müssen schauen, dass sie mit ihrem Energiebedarf gut haushalten. Aber ein Lockdown aus Energienot wäre fatal. Die Energiekrise darf von klammen Kommunen nicht als Alibi missbraucht werden.
Um Gas zu sparen, reaktivieren einige Haushalte Geräte, die sie eigentlich längst ausrangiert hatten: Kamin, Kohleofen oder Elektroheizung. Doch Geld lässt sich damit nicht immer sparen.
Ein Branchenverband mahnt zum Drosseln der Wassertemperatur in Schwimmbädern, um für einen Energienotstand im Winter vorzubeugen. Andere sehen Schwimmen gerade nach Corona als systemrelevant an.
Ein Branchenverband mahnt zum Drosseln der Wassertemperatur in Schwimmbädern, um für einen Energienotstand vorzubeugen. Andere sehen Schwimmen gerade nach Corona als systemrelevant an. Die Geothermie kommt derweil in Frankfurt etwas zu spät.
Eine Umfrage zeigt, wie Firmen auf rasant steigende Energiekosten reagieren.
Kabinett bereitet den Fall einer Energiekrise vor.
Um die Versorgungssicherheit auch im Krisenfall zu gewährleisten, will die Regierung das Energiesicherungsgesetz anpassen. Die Pläne sehen als letztes Mittel auch Enteignungen vor.
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat eine humanitäre Tragödie ausgelöst.
Das Ziel, die Abhängigkeit von russischen Energieträgern zu reduzieren, bringt die Kernenergie wieder ins Gespräch. Sie könnte zwar helfen – mehr aber auch nicht.
Deutschland wolle „den nationalen Komplett-Ausstieg aus fossilen Energie-Lieferungen aus Russland“, sagen Außenministerin Baerbock und Wirtschaftsminister Habeck. Dabei müsse man aber Rücksicht auf ärmere Länder nehmen.
Union und Branche dafür / Brief an Scholz
Der Klimaökonom Ottmar Edenhofer lehnt den Vorschlag Christian Lindners für einen Spritzuschuss entschieden ab. Explodierende Gaspreise könnten die Akzeptanz der Energiewende bedrohen.
Der Krieg führt uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern noch einmal deutlich vor Augen. Seit vielen Jahren wird an Kernfusionsreaktoren geforscht. China arbeitet an einem Thorium Reaktor. Liegt hier die Energieversorgung der Zukunft?
Deutliche Tempolimits, dazu eine Verlängerung der Homeoffice-Pflicht: Mit diesen Maßnahmen, befristet auf den Ukraine-Krieg, ließen sich bis zu 12 Prozent der Netto-Ölproduktimporte ersetzen, erklärt Greenpeace.
Die Aktienkurse fallen, die Rohstoffpreise steigen: So sieht es an den Märkten aus.
Die FDP schlägt angesichts der Pleiten von Stromanbietern eine neue Versicherungspflicht vor.
Italien hat erhebliche Gasreserven und diese bisher weitgehend unangetastet gelassen. Wegen der hohen Energiepreise will die Regierung jetzt umsteuern. Doch es gibt Widerstand.
Das kleine Land ruft den Notstand aus, um sich auf dem internationalen Gasmarkt versorgen zu können. Der Vertrag mit Gazprom ist ausgelaufen. Nutzt Moskau die Lage, um politischen Druck aufzubauen?
Die Debatte auf dem EU-Gipfel zur Energiekrise ist beunruhigend: Viele Vorschläge zeugen von einer tiefgehenden Skepsis gegenüber dem Markt.
Brüssel bekommt die lautstarke Energiepreis-Debatte der letzten Wochen nicht in den Griff. Auf dem kommenden EU-Gipfel droht nun ein Streit über den Strommarkt, die Zukunft der Atomkraft und die künftige Rolle Russlands.
Der Mangel an Erdgas droht zunehmend auf den Ölmarkt überzuschwappen. Die Ölnachfrage könnte dabei wieder auf das Niveau vor der Pandemie steigen. Die Preise für Rohöl nehmen derweil Kurs auf Mehrjahreshochs.
Texas’ Energiekrise ruft die banale Erkenntnis in Erinnerung, wie wichtig es ist, dass Strom auch bei extremen Wetterlagen fließt. Drei Faktoren spielten offenbar die zentrale Rolle. Was heißt das für die Energiewende?
Venezuela leidet unter einer verheerenden Strom- und Wasserkrise. Die Opposition sieht die Chance gekommen, Präsident Maduro abzusetzen.
Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft steuert Brasilien auf eine Energiekrise zu. Experten fordern, den Stromverbrauch zu drosseln - doch Staatschefin Rousseff will sich nicht unbeliebt machen.
Ende 1973 beendete die Bundesrepublik die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. Dieser Schritt verstärkte ungewollt eine Entwicklung, die schon zuvor begonnen hatte. Die Menschen, die als „Gastarbeiter“ nach Deutschland gekommen waren, richteten sich auf Dauer hier ein. Die deutsche Politik reagierte widersprüchlich. Bis zu einer Weiterentwicklung des Ausländerrechts sollten noch zweieinhalb Jahrzehnte vergehen.
Von Wolfgang Nowak Die Deutschen suchen Sicherheit vor der Zukunft nach jahrelanger Finanzkrise, Eurokrise und jetzt drohender Energiekrise.
Robert Laughlin beschreit eine Zukunft ohne fossile Energiequellen, Tony Judt folgt den Spuren seines Lebens und Daniel Eschkötter denkt über den Erfolg der Serie „The Wire“ nach. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.