Eine Branche unter Strom
Chinas Autobauer drängen auf den Markt. Aber auch Europas Hersteller wollen dem E-Auto zum Durchbruch verhelfen und zeigen, dass die neue Technik den Fahrspaß auf ein neues Niveau bringt. Kann das gelingen?
Chinas Autobauer drängen auf den Markt. Aber auch Europas Hersteller wollen dem E-Auto zum Durchbruch verhelfen und zeigen, dass die neue Technik den Fahrspaß auf ein neues Niveau bringt. Kann das gelingen?
Lesermeinungen zu den EU-Zöllen auf chinesische Elektroautos
Aber: Die Zahl der verkauften Elektroautos sinkt in Deutschland um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem Tesla und Stellantis brechen ein. Nur BMW wächst gegen den Trend.
Im Kampf um den Thron unter den Elektroautoherstellern ist der chinesische Senkrechtstarter BYD dem Weltmarktführer Tesla kurz vor dessen „Robotaxi-Day“ dicht auf den Fersen. Aber am 10. Oktober will Elon Musk die Spielregeln für immer ändern.
BMW gibt dem Radnabenantrieb eine neue Chance, doch dafür braucht der Motor mehr Wumms. Die Technik, einen Elektromotor mit zwei Rotoren, soll das erst 2021 gegründete Unternehmen Deep Drive liefern.
Die EU darf zusätzliche Strafzölle auf Elektroautos aus China erheben. Das ergibt eine Abstimmung der EU-Staaten, die mehrheitlich dafür sind. Deutschland lehnt die Zölle ab, kann seine Position jedoch nicht durchsetzen.
In einer Welt, die darum wetteifert, wie sich wirtschaftlicher Wohlstand am raschesten aushöhlen lässt, sollte die Bundesregierung die Fahne des Freihandels hochhalten. Neue Zölle helfen nicht weiter.
Die EU kann trotz des deutschen Neins Zusatzzölle auf Elektroautos aus China erheben. Es hat sich keine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten gegen das Vorhaben ausgesprochen.
Immer mehr Sportschuh-Spezialisten und internationale E-Auto-Marken eröffnen Filialen in der Frankfurter Innenstadt. Auch bei den Luxusmarken an der Goethestraße ändert sich einiges. Abgänge inklusive.
An diesem Freitag soll über EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China entschieden werden. Die Bundesregierung wird wohl dagegen stimmen. Besorgnis über die Folgen der Zölle eint in der deutschen Autobranche Gewerkschaften und Manager.
Die Bundesregierung plant, in Brüssel gegen EU-Strafzölle auf chinesische Elektroautos zu stimmen. Kanzler Scholz setzt sich trotz Koalitionsstreit durch. Die Autoindustrie warnt vor Handelskonflikten.
Die Zollentscheidung schadet deutschen Herstellern und soll Frankreich helfen. Die EU argumentiert mit einer Welle von chinesischen Autos, die nicht in Sicht ist.
Der Hochlauf der Elektromobilität könnte in Europa kaum ungleicher verlaufen: Während der Absatz in Deutschland eingebrochen ist, verzeichneten Belgien und Dänemark starke Zuwächse.
Das Laden von Elektroautos ist derzeit teurer als das Tanken. Doch Kommunen und der Bund selbst behindern den Wettbewerb.
Beimischung für Kerosin, Quoten für Elektroautos – viele Unternehmen leiden unter politischen Vorgaben, die nicht zu erreichen sind. Es ist höchste Zeit für mehr Realismus.
Viele rufen nach preiswerten Elektroautos, damit der Antrieb schneller vorankommt. Doch die gibt es nicht. Bisher waren Batterien zu teuer – nun bewegt sich deren Preis.
Die SPD will den Umstieg auf das E-Auto mit 6000 Euro belohnen. Was lässt sich aus den Erfahrungen von 2009 lernen?
Ob Abwrackprämie, ein neuer E-Auto-Bonus oder weniger strenge CO₂-Vorgaben – vor dem „Autogipfel“ von Wirtschaftsminister Robert Habeck mangelt es nicht an Forderungen zur Unterstützung der kriselnden deutschen Autoindustrie.
Der Automobilindustrie geht es schlecht, deshalb ruft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Montag zum Autogipfel. Das könnte die Renaissance alter Ideen werden.
Deregulierung, Kaufprämien, Technologieoffenheit – Politiker, Verbände und Ökonomen machen Vorschläge, wie der Automobilindustrie geholfen werden kann. Ihre Probleme sind vielfältig.
Die Politik rätselt, wie sie der Automobilindustrie helfen soll. Die SPD-Fraktion im Bundestag bekräftigt ihr Bekenntnis zum Elektroauto und will Autofahrer mit Geld zum Umstieg bewegen.
Die deutschen Hersteller haben immense Summen in moderne Fabriken investiert. Nun sind sie nicht ausgelastet. Kommt eine neue E-Kaufprämie als Hilfe?
Der frühere VW-Chef führt jetzt ein Ladenetz-Start-up. Aber das steckt in der Krise und muss nun viele Arbeitsplätze streichen. Grund ist der Absatzrückgang bei E-Autos in Deutschland.
Chinas Handelsminister Wang versucht in Brüssel, die EU-Schutzzölle auf Elektroautos auf den letzten Metern zu verhindern. In Berlin wird das mit Wohlwollen gesehen. Die Chancen aber sind gering.
Der Lithium-Ionen-Akku gehört zu den wichtigsten Innovationen des zwanzigsten Jahrhunderts. Doch für den Erfolg im Massenmarkt braucht das Elektroauto noch bessere Batterien. Sind die in Sicht?
In Bitterfeld-Wolfen läuft die erste Lithium-Raffinerie in Europa. Der Metallurgiekonzern AMG will hier bis zu 100.000 Tonnen Lithiumhydroxid für Batterien von Elektroautos pro Jahr produzieren.
Eine brisante Analyse aus der Branche kursiert in Brüssel: Es geht um Jobverluste und Milliardenstrafen. Grund sind die EU-Klimavorgaben.
Die nächsten Jahre werden kompliziert, sagt Ford-Chef Farley, denn es werde für längere Zeit verschiedene Antriebe nebeneinander geben. Wieso Europa aus seiner Sicht den Auftakt mit E-Autos verpatzt hat.
Drohen der Autoindustrie 2025 hohe Strafzahlungen wegen der schleppenden E-Auto-Verkäufe? Um das zu verhindern, spricht sich der VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch dafür aus, dass die EU jetzt die CO₂-Ziele auflockert.
Die SPD regt eine zielgenauere Förderung von E-Autos an. Der französische Weg gilt dabei als Vorbild.
„Ich glaube an Europa“, sagt Kia-Präsident Song. Die schlingernde Wirtschaft werde sich fangen. Und das Elektroauto Fahrt aufnehmen. Es müsse allerdings billiger werden.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will die Haltung seines Landes zu den EU-Zusatzzöllen auf Elektroautos aus China überdenken.
Während beim Wolfsburger Konkurrenten Werksschließungen drohen, steuert Branchenprimus Toyota auf ein weiteres Spitzenjahr zu. Die Japaner profitieren von mehreren Faktoren.
„China wird seine Zeit brauchen, der europäische Kunde ist sehr markenorientiert“, sagt Kia-Präsident Song im Gespräch mit der F.A.Z. – und auch, wie es um die Elektroautos steht.
Tesla Y vor Skoda Enyaq und Cupra Born – so lautet die Reihenfolge der meistverkauften Elektroautos auch im August. In der Konzernrangliste sieht die Sache anders aus: Dort liegen VW und BMW mit Abstand an der Spitze.
Matthias Betz leitet seit August den BMW-Niederlassungsverbund Mitte. Warum er trotz aller Probleme an den Batterieantrieb glaubt.