EEG-Umlage soll „schnellstmöglich“ weg
Eines der wichtigsten Beratergremien der Bundesregierung fordert tiefgreifende Reformen in der Energiepolitik. Die Wissenschaftler liefern konkrete Vorschläge – zum Beispiel einen viel höheren CO2-Preis.
Eines der wichtigsten Beratergremien der Bundesregierung fordert tiefgreifende Reformen in der Energiepolitik. Die Wissenschaftler liefern konkrete Vorschläge – zum Beispiel einen viel höheren CO2-Preis.
Nach zähem Ringen verständigt sich die Regierung endlich auf eine Strategie zur Förderung von Wasserstoff. Wird er „grün“ erzeugt, soll die EEG-Umlage künftig wegfallen. Dennoch droht der Stahlindustrie eine Kostenlawine.
Die Energiebranche kommt bisher robust durch die Krise und erfüllt sogar die Erwartungen im Klimaschutz. RWE-Chef Rolf Schmitz fordert von der Politik, Strom billiger zu machen.
Die Regierung will die Wirtschaft und Verbraucher von hohen Strompreisen entlasten. Doch nach Prognosen eines Energiewende-Instituts könnte das zu wenig sein, um die Preissteigerungen abzufangen.
Die Gesetze zu Kohleausstieg, Wind- und Solarkraft kommen nicht voran. Berlin will Verbraucher und Wirtschaft in der Rezession nicht zusätzlich belasten. Die Strompreise dürften trotzdem weiter steigen.
Seit zehn Jahren steht der Jurist Johannes Teyssen an der Spitze des Energiekonzerns Eon. „Wer den Lockdown als ökologisches Ideal feiert, hat nichts kapiert“, sagt er im Interview.
Immer wieder verzögern Klagen und Proteste den Bau neuer Windräder. Der Wirtschaftsminister will das mit finanziellen Vorteilen für Kommunen und Anwohner ändern. Derweil hat sich das Minus auf dem EEG-Konto weiter vergrößert.
Veronika Grimm ist die neue Energie-Expertin im Rat der Wirtschaftsweisen. Der Öffentlichkeit ist sie bisher nicht besonders aufgefallen. Das muss für sie kein Nachteil sein.
Die Mechanik der Ökostromförderung könnte den Strompreis für viele Unternehmen und Haushalte weiter steigen lassen – trotz geplanter Entlastungen.
Weil Strom krisenbedingt so wenig kostet wie lange nicht, drohen hohe Mehrkosten durch die EEG-Umlage. Doch Vertreter der Ökostrombranche sehen das anders.
Der Shutdown verursacht auf dem Strommarkt einen Preissturz. Damit Ökostromerzeuger trotzdem auf ihre Vergütung kommen, müssen Verbraucher zahlen.
Die Ökostromförderung nach dem EEG wird heute 20 Jahre alt. Sie hat einen dreistelligen Milliardenbetrag gekostet. Wie fällt die Bilanz aus?
Der bayerische Ministerpräsident verlangt mehr Mittel gegen die Folgen Pandemie – mindestens 100 Milliarden Euro.
Vor der Länderkonferenz am Donnerstag drängt der bayerische Ministerpräsident auf günstigeren Strom und ein neues Gesamtkonzept für die Energiewende. Die EEG-Umlage will er „grundlegend und radikal“ senken.
Das Zusammenspiel aus Ökostromerzeugung und fossilen Kraftwerken gelingt immer schlechter. Das ist teuer und vergeudet wertvolle Ressourcen.
Nie zuvor seit Einführung der EEG-Umlage wurden so wenig neue Windräder gebaut wie im vergangenen Jahr. Die Branche schimpft, die SPD steht ihr bei.
Die Union verliert die Geduld mit der SPD. Die CDU/CSU-Fraktion verlangt eine Entlastung der Mitte von Steuern und Stromkosten.
Nach Einführung der EEG-Novelle waren die Risiken bereits 2016 bekannt: Der Baukonzern Strabag SE und zwei seiner Tochtergesellschaften bereiten nun die Schadensersatzklage gegen Deutschland wegen wertloser Investitionen für Windkraftprojekte vor.
Die Bundesrepublik will klimapolitisch mit gutem Beispiel vorangehen, leistet mit ihrer ökonomischen Selbstkasteiung aber keinen nennenswerten Beitrag zur Kühlung der Erde. Ein Essay über richtige und falsche Klimapolitik.
Im Zuge des Klimapakets sollen die Stromkosten für Verbraucher sinken. Zunächst aber wird Strom wieder teurer. Offen ist, ob sich das wie geplant im Jahr 2021 ändert.
Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) lässt im kommenden Jahr den Strompreis steigen – doch sie ist nicht der einziger Treiber.
Auf die Industrie kommen hohe Nachforderungen für Ökostrom zu. Es wird überprüft, ob Umlagen nach dem EEG zurückbehalten wurden.
Die CDU will niedrige und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. Gleichzeitig empfiehlt die Regierungspartei in einem Entwurf für den Leitantrag für den Bundesparteitag auch Instrumente für einen effektiven Klimaschutz.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner im F.A.Z.-Interview über die Klimapolitik, „cremige Auftritte“ der Grünen, die Lust am Untergang der Automobilwirtschaft und Politik „im Panikmodus“.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen stößt auf Schwierigkeiten. Und noch immer sind in diesem Jahr keine Anlagen gebaut worden. Woran liegt das?
Die FDP ist die einzige Partei, die in der Klimadebatte vehement für den Emissionshandel eintritt. Warum das so ist und was ihn von der CO2-Steuer unterscheidet, erklärt Michael Theurer im F.A.Z.-Interview.
Energieintensive Unternehmen hatten um ihre Privilegien im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefürchtet. Jetzt hat der EuGH in ihrem Interesse geurteilt.
Die deutsche Klimapolitik ist teurer als nötig, weil sie lieber auf Verbote setzt als auf ökonomische Prinzipien. Eigentlich reicht ein Instrument, um Treibhausgase zu den geringstmöglichen Kosten einzusparen. Ein Gastbeitrag.
Hohe Subventionen für grüne Energien und hohe Strompreise: Und dennoch sinken die CO2-Emissionen kaum. Deutschlands Energiewende ist teuer – und klimapolitisch eher wirkungslos.
Die Einzahlungen für Ökostrom übersteigen die Auszahlungen an die Hersteller. Nun wehren sich die Familienunternehmer. Die hohen Überschüsse kommen auch den Kunden teuer zu stehen.
Obwohl die EEG-Umlage gesunken ist, beginnt das Jahr mit einem Ausgabenrekord. Werden die Pläne der Koalition daran etwas ändern?
Ein Rekordjahr für Grünstromerzeuger: Der Anteil erneuerbarer Energien war noch nie so hoch wie 2017. Auch die Witterung hat zu ihrer guten Ausbeute beigetragen – aktuell sieht es allerdings anders aus.
Für den Klimaschutz fließt viel Geld in die Förderung von Solarstrom. Doch neue Berechnungen stellen der Photovoltaik ein miserables Umweltzeugnis aus.
5,4 Milliarden Euro aus der Förderung nach dem EEG gingen vergangenes Jahr nach Bayern. Niedersachsen produzierte mehr Ökostrom, erhielt aber deutlich weniger. Wie kann das sein?
Der Ökostromanteil im Energiemix wächst. Das gilt auch für die Kosten. Daten einer Bundesbehörde zeigen nun, welche Unternehmen im kommenden Jahr von den Zahlungen ausgenommen werden.
Überall in Deutschland stehen Windräder, trotzdem stößt das Land mehr Kohlendioxid aus als geplant. Eine Reise an die Front.