Regierung wusste seit Monaten von Brüsseler Einwand
Die EU-Kommission will den Betrieben nun wohl doch nicht die Ökostrom-Befreiung radikal streichen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie zeigt sich irritiert.
Die EU-Kommission will den Betrieben nun wohl doch nicht die Ökostrom-Befreiung radikal streichen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie zeigt sich irritiert.
Für bis zu 10.000 Betriebe steigt ab Januar die Stromrechnung, weil die EU ihnen die Befreiung von der Ökostromumlage gestrichen hat. Zusatzkosten in Millionenhöhe werden erwartet.
Lobbyisten überbieten sich mit Vorschlägen für eine neue Finanzierung des Ökostromausbaus. Die Energieagentur Dena hat drei Modelle durchrechnen lassen.
Ein neues Dokument zeigt: Union, FDP und Grüne haben sich auf „zusätzliche Maßnahmen“ für den Klimaschutz geeinigt. Die Instrumente sind aber immer noch stark umstritten.
Die EEG-Umlage verteuere Nah- und Fernverkehr auf der Schiene, kritisiert die Verkehrsbranche. Und das, obwohl die Bahn besonders umweltfreundlich sei. Die Forderungen sind eindeutig.
Die Kosten für Ökostrom für die Verbraucher bleiben im kommenden Jahr nahezu stabil, haben die Netzbetreiber heute bestätigt. Das liegt auch daran, dass er an der Börse mehr Geld einbringt.
Die Stromnetzbetreiber geben die Höhe der EEG-Umlage bekannt. Das Ultimatum für Katalonien läuft ab, ebenso die Abgabefrist für Angebote für Alitalia.
Klimaschutz befürwortet theoretisch jeder. Aber wenn es konkret wird, ist das Geschrei groß. Deshalb wird sich die neue Bundesregierung bemühen, die Energiewende so effizient und günstig wie möglich zu gestalten.
Die Ökostromumlage befindet sich auf Rekordhoch: 6,88 Cent zahlen Verbraucher pro Kilowattstunde. Jetzt erklärt Kanzleramtschef Peter Altmaier, wie sich das ändern soll.
Die Ökostromumlage befindet sich mittlerweile auf Rekordhoch: 6,88 Cent zahlen Verbraucher pro Kilowattstunde. Jetzt erklärt Kanzleramtschef Peter Altmaier, wie sich das ändern soll.
Der einstige Branchenprimus Solarworld ist insolvent und mit ihm ein weiteres Schwergewicht der einstigen Erfolgsbranche. Wie kam es zu dem Niedergang?
Windenergie ohne Staatszuschuss? Das hat kaum jemand erwartet. Doch jetzt wird bekannt: Offshore-Windanlagen machen den Strom so billig, dass Betreiber zum Teil auf die Zuschüsse verzichten. Das kommt auch dem Verbraucher zugute.
Bei Nachhaltigkeitsbanken sollen Investition zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen. Doch auch die gutgesinnten Finanzhäuser haben mit Problemen zu kämpfen.
Die erneuerbaren Energieträger sorgen dafür, dass die Strom-Erzeugung bald deutlich stärker schwankt. Reagieren sollen die Kunden – mit flexiblem Verbrauch. Wie soll das funktionieren?
Die CDU will offenbar das endgültige Ende der EEG-Förderung einleiten. Das geht aus einem neuen Entwurf hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt.
Der hessische Mittelständler LKS Kronenberger zahlt nun die volle EEG-Umlage. Das kostet ihn 1900 Euro je Mitarbeiter im Jahr - und Wachstumschancen.
SPD-Chef Sigmar Gabriel bläst die große Reform der Stromnetzentgelte ab. Die ostdeutschen Länder sind empört: Geschieht das Ganze mit Rücksicht auf Nordrhein-Westfalen, wo bald gewählt wird?
Mit dem Anteil der Erneuerbaren Energien steigen auch die Ökostromkosten. Die Bundesregierung redet das Problem klein. Das kann fatale Folgen haben.
Über die EEG-Umlage zahlt jeder Privathaushalt für die Förderung der erneuerbaren Energien. Nächstes Jahr soll sie um gut acht Prozent steigen.
Den Haushalten droht abermals teurer Strom: Angeblich soll die EEG-Umlage auf mehr als 7 Cent steigen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Die Energiewende hat das ganze Land zur Maisplantage gemacht. Gegner kritisieren die „gelbe Plage“ als unnötig – und sogar als gefährlich. Doch jetzt dreht sich der Wind.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt es seit über 16 Jahren. Nun soll zum Jahreswechsel eine Reformierung kommen. Was sich alles ändert, erklären Dennis Kremer und Dyrk Scherff.
Mieter sollen von der Ökostromumlage befreit werden, wenn sie im Haus erzeugten Grünstrom nutzen. Auch die Vermieter profitieren. Wer zahlt dafür?
Stundenlang haben Union und SPD über den Ausbau der erneuerbaren Energieträger debattiert. Danach sagt die Kanzlerin und sagen die Ministerpräsidenten: Das Meiste ist geschafft.
Wie viel Geld muss ein Betrieb für Strom zahlen? Auf diese Frage brauchen Betriebe auf Standortsuche eine Antwort. In Wiesbaden ist sie kaum zu finden.
Der Untersuchungsausschuss zu den Cum/Ex-Geschäften vernimmt die ersten Zeugen. Der Bundesgerichtshof verhandelt abermals über die Haftung bei Teilnahme an Internet-Tauschbörsen.
Die Windkraftbranche, Kommunen, Umweltschützer und Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir sehen die Energiewende bedroht. Berlin bevorzuge Konzerne, lautet ein Vorwurf.
Der Europäische Gerichtshof verhandelt über das deutsche EEG. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hält ihre Jahrespressekonferenz.
Immer stärker schlagen in den Netzentgelten die Systemkosten der Energiewende zu Buche. Allein in Ostdeutschland müssen Unternehmen mit gut 20 Prozent rechnen. Was verursacht die hohen Kosten?
Die Energiewende wird immer teurer, die EEG-Umlage steigt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel rühmt dennoch die gelungene Stabilisierung.
Die Energiewende wird teurer. Doch teurere Strompreise sind für die privaten Verbraucher „nicht zu rechtfertigen“, sagt der Ökostrom-Verband.
Billiger Börsenstrom führt nicht zu sinkenden Strompreisen. Im Gegenteil: Die Umlage zur Ökostromförderung steigt gerade deshalb in Richtung eines neuen Rekordniveaus.
Unternehmer werfen Hessens Wirtschaftsminister vor, er blende hohe Strompreise für die Industrie als Problem aus. Nun kontert Tarek Al-Wazir die Vorhaltungen. Die Belastung sei differenziert zu betrachten.
Gleich mehrere Stadtwerke in Baden-Württemberg klagen gegen die Milliardensubventionen für das Kernkraftwerk Hinkley Point. Der Grund: Das Kraftwerk werde hochsubventionierten Strom ins europäische Netz einspeisen.
In Klebern, Zahnpasta und Farben findet sich wieder, was SE Tylose in Wiesbaden herstellt. Eine neue Fabrik baut die Firma in Amerika - dort ist Strom billiger als hier. Auch andere Betriebe überlegen deshalb, wo sie investieren.
Der Dirigent Enoch zu Guttenberg wanderte einst durch die oberfränkischen Täler – verwunschen und wild. Doch jetzt kommen auch dorthin immer mehr Windräder. Für ihn ist das ein brutaler Frevel an Landschaft und Menschen.