Ein Entlastungspaket aus unterschiedlichen Elementen
Womit der Fiskus und die Bürger rechnen können.
Womit der Fiskus und die Bürger rechnen können.
Biogasanlagen können zur Energiewende beitragen und auch einen Teil der Erdgaslieferungen aus Russland ersetzen. Dafür muss sich aber einiges ändern.
Umweltschützer fordern einen sozialen Ausgleich für die CO2-Bepreisung. Eine Studie der Universität Gießen favorisiert ein pauschales Klimageld je Kopf.
Die Abschaffung der EEG-Umlage Mitte des Jahres scheint sicher. Ökonomen begrüßen das, steuerliche Entlastungen oder Hilfen für alle sehen sie aber skeptisch. Vielmehr sollten einkommensschwache Haushalte entlastet werden.
Die Bundesregierung will die Verbraucher für die hohen Energiekosten entlasten. Im Fokus steht dabei die Abschaffung der EEG-Umlage. Die 3,7 Cent je Kilowattstunde Strom sollen nicht erst Anfang 2023 wegfallen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, sondern schon in diesem Sommer.
Die EEG-Umlage ist ein wesentlicher Bestandteil der Stromrechnung. Ihre Abschaffung soll die Bürger erleichtern. Doch bringt das am Ende wirklich etwas?
Angesichts hoher Energiepreise will Christian Lindner für baldige Entlastung Sorgen. Der Minister erklärt im Gespräch mit der F.A.Z.: Ein Verzicht auf die EEG-Umlage bringt den Bürgern und Betrieben 1,1 Milliarden Euro – im Monat.
Weg mit der EEG-Umlage, runter mit der Stromsteuer und mehr: Gleich mehrere Verbände haben sich zusammengetan und der Regierung einen Forderungskatalog vorgelegt.
Eigentlich sollte die Ökostrom-Umlage erst Anfang 2023 wegfallen. Doch Bundesfinanzminister Lindner stellt in Aussicht, dass es im Sommer 2022 schon soweit sein könnte. Ähnlich hatte sich Wirtschaftsminister Habeck geäußert.
Finanziell wäre die Abschaffung des Zuschlags für Ökostrom, die EEG-Umlage, schon jetzt ohne Probleme möglich. Im vorigen Jahr übertrafen die Einnahmen die Ausgaben um mehr als 15 Milliarden Euro.
Die Abschaffung der EEG-Umlage reicht nicht aus. Wenn der Staat es ernst meint, muss er alle Belastungen senken.
Laut Koalitionsvertrag sollte der EEG-Aufschlag auf den Stromtarif eigentlich erst im kommenden Jahr entfallen. Wegen der starken Belastung der Verbraucher durch die Energiepreise soll es jetzt schneller gehen.
Österreich macht sich grün mit einer ökosozialen Steuerreform und dem Wunsch nach mehr Ökostrom. Doch das Land bleibt ein strompolitischer Trittbrettfahrer – das erkennen auch die eigenen Bürger.
Österreichs Parlament hat eine ökosoziale Steuerreform beschlossen. Der Staat gibt Bürgern und Betrieben Milliarden Euro zurück. Zwar erhebt er künftig auch eine CO2-Steuer, doch zahlt er mehr noch als Klimabonus zurück. Wer zahlt das?
Die Billiganbieter hätten an der Energiebörse auf „ewig günstige“ Preise spekuliert, was „kein belastbares Geschäftsmodell“ sei, sagt der Minister. Und kündigt strengere Regeln an.
Robert Habeck sichert sich ab. Stückweise entfernt sich der rot-grün-gelbe Aufbruch vom Anspruch, die letzte Rettung für Deutschland zu sein.
Klimaschutzminister Robert Habeck stellt sein Programm vor, um in acht Jahren 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Das werde die Republik verändern, verspricht er.
Diesel kostet jetzt so viel wie noch nie in der Geschichte. Auch Strom wird immer teurer. Bleibt das jetzt so im Kampf gegen den Klimawandel?
Im vergangenen Jahr hat der Verkauf von Verschmutzungsrechten insgesamt 12,5 Milliarden Euro in den Klimafonds gespült. Für die hohen Einnahmen war vor allem der erstmalige Verkauf nationaler Emissionsrechte verantwortlich.
Die globale Erderwärmung ist Fakt. Wie man auf sie reagieren sollte, bleibt allerdings heftig umstritten. Umweltpolitikern aus dem Hessischen Landtag antworten auf die aktuellen Fragen.
Sehr viele Energieversorger erhöhen ihre Preise oder haben das schon getan. Auch die CO2-Abgabe zum Jahreswechsel steigt leicht. Worauf sich die Verbraucher einstellen müssen – ein Überblick.
Keinem anderen Thema wird im Koalitionsvertrag mehr Platz gewidmet als der Klimapolitik. Sie soll sozial, marktwirtschaftlich und ehrgeizig sein. Doch es fehlt ein Bekenntnis zur CO2-Bepreisung. Ein Gastbeitrag.
Die Grünen bekommen ihr erhofftes Super-Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das hat einige Umbauten zur Folge. Wer künftig unter welchem Dach arbeiten könnte – ein erster Überblick.
SPD, Grüne und FDP sind sich einig. Sie wollen eine Solardachpflicht einführen, das Wahlalter auf 16 Jahre senken – an der Schuldenbremse soll nicht gerüttelt werden. Ein Überblick über die Inhalte des Koalitionsvertrags.
Energieversorger bieten ihren Firmenkunden spezielle Verträge, um das Risiko von Höchstpreisen zu vermeiden. Das ist jetzt so nötig wie nie – und funktioniert ähnlich wie ein Sparplan.
Großbritannien präsentiert sich vor dem Klimagipfel in Glasgow als Musterschüler der Energiewende. Doch auch auf Atomkraft will man nicht verzichten.
Ein korrupter Verräter? Joseph Manchin stößt auf viel Kritik innerhalb seiner eigenen Partei. Die Republikaner versuchen indes, den Politiker zu einem Seitenwechsel zu motivieren.
Aufgrund der FDP gebe es keine höheren Steuern für Gutverdiener – und daher auch keinen Spielraum für Entlastungen im unteren Bereich. Dass die Schuldenbremse kaum zu reformieren sei, liege auch an einer anderen Partei, sagten Scholz und Habeck bei Anne Will.
Die Energiewende ist kein einfaches Unterfangen. Die Ampel möchte vermehrt auf erneuerbare Energien setzen, aus Gründen des Klimaschutzes. Eine andere Energiequelle fällt aus der Diskussion.
Die EEG-Umlage fällt bald niedriger aus. Das bringt aber nur wenig gegen hohe Stromkosten. Und nun? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der Wirtschaftsminister warnte am Freitag: Die gesunkene EEG-Umlage dürfe nicht als Einmaleffekt verpuffen – auch wenn sie eine „gute und wichtige Nachricht“ sei.
Selbst mit einer geringeren Ökostromumlage wird der Strompreis in Deutschland immer noch hoch bleiben. Es wird Zeit, Einnahmen aus der CO2-Bepreisung zurückzuzahlen.
Mit dem Aufschlag auf den Strompreis wird die Förderung von Wind- oder Solaranlagen bezahlt. Nach Angaben von Regierungs- und Branchenvertretern kann sie nun endlich vermindert werden.
Im Großhandel kostet Strom immer mehr. Die Industrie warnt dadurch vor großen Hürden für den Klimaschutz.
Kalter Winter, teurer Klimaschutz und wachsender Energieverbrauch: Die Stromkosten steigen überall – und Deutschland reagiert zögerlich.
Klimaverträge gelten als neue Wunderwaffe für den Klimaschutz in der Industrie. Doch den Staat könnten sie Milliarden kosten – nicht nur deshalb sind sie politisch ein heißes Eisen.