Schon Festnahmen und Sachbeschädigungen in Berlin und Leipzig
Bei Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai werden weitere Ausschreitungen linksextremer Demonstranten erwartet. DGB-Chef Hoffmann warnt vor Aufrüstung zulasten von Sozialausgaben.
Bei Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai werden weitere Ausschreitungen linksextremer Demonstranten erwartet. DGB-Chef Hoffmann warnt vor Aufrüstung zulasten von Sozialausgaben.
Preissteigerungen und Sorgen um Wirtschaft und Jobs: Die Folgen des Ukrainekriegs werden auch die Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften mitbestimmen.
Autofahrer sollten die Frankfurter Innenstadt am Sonntag besser meiden. Wegen des Radrennens am 1. Mai, der traditionellen DGB-Kundgebung und einer Demonstration am Abend ist an vielen Orten kein Durchkommen.
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland ist laut Marktforschern im Keller – sie ist sogar schlechter als im Frühjahrs-Lockdown 2020. Die Inflation und steigenden Preise für Alltagsgüter sorgen für Druck. Forderungen nach Lohnerhöhungen werden immer lauter.
Russland stoppt alle Gaslieferungen nach Polen. Die Bundesregierung lehnt einen Importstopp für Gas aus Russland weiter ab. Sie vertraut Praktikern aus der Industrie mehr als den Rechenmodellen von Ökonomen. Was bedeutet die Skepsis politisch?
Die stärkste Rentenerhöhung seit 1994 und ein Zuschlag für Erwerbsminderungsrenter. Das hat das Kabinett nun beschlossen - aber die Gewerkschaften sind unzufrieden.
Nicht nur Unternehmen fürchten die Folgen eines Energieembargos gegen Russland, auch Gewerkschaften warnen vor gravierenden Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze.
Das Robert-Koch-Institut meldet knapp 132.000 Neuinfektionen und 49 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Erste bundesweite Schutzauflagen fallen weg. Die Entscheidung bleibt umstritten.
Mit Tempo 100 gegen Putin: Der Krieg gegen die Ukraine sorgt bei vielen Deutschen für ein Gefühl der Ohnmacht. Dabei lässt sich schon ein Zeichen setzen, indem man beim Autofahren weniger Gas gibt.
Soll ein Arbeitnehmer grundsätzlich von seinem Lohn leben können? Das sollte nicht der Maßstab sein, meinte jüngst der Wirtschaftsverband VhU. Dem widerspricht nun der Deutsche Gewerkschaftsbund.
Ein Bündnis aus mehr als 50 Organisationen laden am Sonntag zur Friedensdemo unter dem Motto "Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine". Auch in anderen Großstädten laufen die Vorbereitungen.
Wenn auch in den vergangenen Jahren gesunken, besteht nach Verbänden und Gewerkschaft nach wie vor ein erheblicher Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern. Der Unterschied wird auch „Gender Pay Gap“ genannt.
Wirtschaftsminister Robert Habeck will, dass ältere Bürger länger arbeiten, um die Folgen des Fachkräftemangels abzufedern. Dafür soll das Renteneintrittsalter flexibler werden.
Kampf gegen Rassismus und Aufklärung durch den Untersuchungsausschuss des Landtags: Zum Jahrestag des Attentats wird in Hessen der Getöteten gedacht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine Antirassismus-Klausel in der Landesverfassung.
Arbeitnehmern, die aufgrund einer Behinderung nicht mehr für ihre Stelle geeignet sind, darf in der Probezeit nicht ohne weiteres gekündigt werden.
Arbeitsrechtler halten die Pläne des bayerischen Ministerpräsidenten zur Aussetzung der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen für nicht haltbar: „Ein Gesetz, das nicht angewendet werden soll, hätte man nicht erlassen“, sagt Gregor Thüsing.
Immer mehr Betriebe haben keinen Tarifvertrag – und immer weniger Arbeitnehmer setzen sich für Tarifverträge ein. Aber den Vorwurf "Tarifflucht" hören bisher nur Arbeitgeber.
Die neue SPD-Connection
Der Gewerkschaftsbund hat eine unerwartete Lösung für seine Führungsfrage: Yasmin Fahimi, Abgeordnete und einst SPD-Generalsekretärin, soll übernehmen. Sie erfüllt zwei Kriterien, die bei der Kandidatensuche besonders im Vordergrund standen.
Mit der Bundestagsabgeordneten würde erstmals eine Frau den Gewerkschaftsbund führen. Als Nachfolgerin von Reiner Hoffmann soll Fahimi offiziell beim DGB-Bundeskongress im Mai gewählt werden.
Im Jahr 2019 trat sie entnervt vom SPD-Vorsitz zurück, jetzt soll Andrea Nahles eine neue Aufgabe bekommen. Die Sozialpartner haben sie für die Spitze der Bundesagentur für Arbeit vorgeschlagen.
Die Sulzbacher Gemeindevertreter haben in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Main-Taunus-Zentrums in aller Stille den Bau hunderter Wohnungen sowie die Entwicklung eines Gewerbegebiets vorbereitet.
Auf Grundlage unvollständiger Informationen sprach ein Gericht einem langjährigen Weggefährten des Lübcke-Mörders eine Waffenbesitzkarte zu. Ein Untersuchungssausschuss soll nun klären, ob die Behörden Fehler gemacht haben.
Auch in diesem Jahr finden viele Veranstaltungen anders statt als geplant, werden verschoben oder gar abgesagt. Was das vielleicht letzte Corona-Jahr mit sich bringt.
Ausnahmsweise ein Empfang mit Publikum: 150 Zuschauer hat der DGB Frankfurt zu seinem alljährlichen Neujahrsempfang geladen, während andere Institutionen ihre Veranstaltungen abgesagt hatten. Doch die Corona-Auswirkungen sind spürbar.
Die Folgen der Corona-Krise auf dem hessischen Arbeitsmarkt schwächen sich ab. In Zukunft aber drohen auch ohne weitere Lockdowns längst andere Probleme.
Nach der Krisenbewältigung sollte die Politik wieder soziale Fragen in den Fokus nehmen, fordert der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks – darunter günstigerer Nahverkehr und bezahlbares Wohnen.
Deutschland verpasst die Frist zur Umsetzung der EU-Hinweisgeberrichtlinie, Behörden und Gemeinden sind direkt betroffen. Seitens des Bundesjustizministeriums ist von „Bemühungen“ die Rede.
Die SPD will ihre frühere Vorsitzende offenbar zur Chefin der Bundesagentur für Arbeit machen. Die Arbeitgeber zeigen sich irritiert. Denn das Vorschlagsrecht haben eigentlich die Sozialpartner.
Die Inflation ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Gewerkschaften kann das nicht kalt lassen. Kommt schon bald die Lohn-Preis-Spirale?
Vor 50 Jahren beschloss die neue Koalition aus SPD und FDP eine große Reform der Betriebsverfassung – ein Vorgang mit interessanten Bezügen zur Gegenwart.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet vor, dass den Sozialversicherungen „durch Tarifflucht und Lohndumping jährlich etwa 30 Milliarden Euro verlorengehen“. Nicht nur die Begriffe sind höchst fragwürdig.
Die SPD ist für Gewerkschafter wieder klar Nummer eins. Aber auch die FDP erhält Zuspruch. DGB-Chef Hoffmann hofft auf eine neue Ära nach Art der sozialliberalen Koalition von 1969.
SPD-Kandidat Scholz punktet mit dem 12-Euro-Versprechen und stellt die Arbeit der Mindestlohnkommission infrage. CDU-Kandidat Laschet pocht auf politische Verlässlichkeit.
Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL wartet auf ein neues Angebot der Deutschen Bahn. Der Vorwurf, den Lokführern würde es nur um Profilierung gehen, weist Weselsky zurück.