EZB vor „grünen“ Kriterien für ihre Anleihekäufe
Der EZB-Rat will einen Konsens über eine grünere Ausrichtung der Notenbank erzielen. Ein Vorstoß von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann macht deutlich, in welche Richtung es dabei gehen könnte.
Der EZB-Rat will einen Konsens über eine grünere Ausrichtung der Notenbank erzielen. Ein Vorstoß von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann macht deutlich, in welche Richtung es dabei gehen könnte.
Bundesbankpräsident Weidmann ist einverstanden, dass die EZB ihre Anleihekäufe unter bestimmten Umständen auch an klimapolitischen Kriterien ausrichtet. Womöglich zeichnet sich ein Kompromiss in der Frage der „grünen“ Geldpolitik ab.
Finanzministerium, Bundesbank und Finanzaufsicht BaFin geben noch keine Entwarnung: Die großen Herausforderungen der Corona-Krise könne noch bevorstehen.
Die Stimmung hellt sich auf: Der Ifo-Geschäftsklimaindex steigt auf den höchsten Wert seit zwei Jahren. Im ersten Quartal schrumpft die Wirtschaft jedoch stärker als bisher angenommen.
Rund 400 Milliarden Dollar lässt Joe Biden an amerikanische Bürger verschenken – auch im Ausland. Ein Rentner in Deutschland hat versucht, seinen Corona-Scheck einzulösen und stieß auf bemerkenswerte Schwierigkeiten.
Die Kläger sind zwar gescheitert. Das heißt aber nicht, dass das Bundesverfassungsgericht unbesehen alles durchgehen lassen wird, was die Europäische Zentralbank in Sachen Geldpolitik veranstaltet.
Die deutsche Wirtschaftsleistung wächst wieder, die Volkswirte der Bundesbank sagen eine schnelle Erholung von der Pandemie voraus. Und nennen mehrere Gründe.
Was passiert mit dem Geld von Negativzins-Verweigerern? Im Extremfall landet das Ersparte der Sparer nach 30 Jahren in der Staatskasse. Selbst auf gesperrten Konten können auf Umwegen Negativzinsen fällig werden.
Alles rund ums Bauen wird teurer, aber auch viele Lebensmittel und vor allem Heizöl und Benzin. Steigt mit dem Abklingen der Pandemie die Inflation? Und wie können sich Sparer rüsten?
Auf die Anschreiben der Stadtsparkasse Düsseldorf wegen Negativzinsen reagierten mehrere Kunden nicht. Nun zieht die Bank Konsequenzen – und sperrt Konten.
Einlagen und Zinstitel werfen immer weniger ab. Die Sparer weichen auf Aktien und Fonds aus. Sie haben 2020 so viel an der Börse investiert wie noch nie.
Die amerikanische Kapitalanlagegesellschaft will Unternehmen nicht übermäßig kontrollieren. Das Datenbanksystem Aladdin diene nur zur Risikokontrolle.
Privatanleger in Deutschland verfügen mittlerweile über mehr als 9000 Tonnen Gold. Allein in den vergangenen beiden Jahren haben viele Goldanleger mehr als 4000 Euro in das Edelmetall investiert.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor der Verschärfung der Ungleichheit durch die Corona-Krise. Er hält aber wenig davon, mit Umverteilung durch die Geldpolitik zu reagieren.
Die Commerzbank trennt sich von vielen Zweigstellen und eröffnet gleichzeitig neue, etwa in Frankfurt. Das Filialnetz wird künftig anders aussehen.
Die Inflationsrate in Deutschland steigt auf 2 Prozent. Haupttreiber sind die Preise für Öl und Benzin. Allein die Energiepreise legen um 7,9 Prozent zu.
Die EZB bekräftigt die lockere Ausrichtung ihrer Geldpolitik. Amerikanische Banken spekulierten zuletzt, es könnte womöglich im Sommer einen Kurswechsel geben.
Ist der spürbare Anstieg der Verbraucherpreise lediglich ein vorübergehendes Phänomen? Ein Überblick.
Der Dax schafft einen weiteren Rekord und der europäische Aktienindex klettert auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. Laut Bundesbank ist das Geldvermögen der Deutschen nun so hoch wie nie.
Isabel Schnabel von der EZB und der frühere Wirtschaftsweise Lars Feld streiten bei den Grünen über die Geldpolitik, die Gefahr einer Immobilienblase – und Anleihekäufe für den Klimaschutz.
Immer mehr Kreditinstitute verlangen Strafzinsen von ihren Kunden. Dabei legen gerade während der Corona-Pandemie viele Menschen Geld auf die hohe Kante. Rund 300 Institute sollen es in Deutschland inzwischen sein.
Zuletzt sanken die Forderungen der Bundesbank gegen die Europäische Zentralbank, nun ist der Saldo aus dem Zahlungsverkehrssystem Target 2 wieder gestiegen. Er verharrt über der Billionengrenze.
Wenn die Metallpreise steigen, trifft das zunächst die Unternehmen. Am Ende aber können auch die Getränkedosen im Supermarkt teurer werden – dann spüren es die Verbraucher im Geldbeutel.
Nach der europäischen Berechnungsweise steigen die Verbraucherpreise in Deutschland im März um 2 Prozent. Vor allem Energie wird teurer, aber auch für Nahrungsmittel müssen Verbraucher mehr ausgeben als vor einem Jahr.
Wegen der Pandemie bleiben weniger Möglichkeiten für Konsum. Insgesamt 1,73 Billionen Euro lagern daher inzwischen auf den Konten der Bürger. Wann geben sie ihr Geld wieder aus?
Die polnische Notenbank will ihre Goldreserven erheblich aufstocken. Es geht ihr um die internationale Wahrnehmung der Wirtschaftsstärke des Landes. Rollen bald spektakuläre Goldtransporte nach Polen?
Könnte die Wirtschaft durch aufgestaute Nachfrage heiß laufen? Ein Gespräch mit dem deutschen Ökonom Markus Brunnermeier über Preissteigerungen, Staatsschulden und die Lehren der Geschichte.
Trotz Corona steigen die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen sehr kräftig. Vor allem im Umland der Großstädte spürt man die Lust auf mehr Raum.
Im Wirecard-Ausschuss wächst der Verdacht, dass es beim Leerverkaufsverbot nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Der CSU-Finanzpolitiker Michelbach vermutet, dass die Finanzaufsicht parteiisch für Wirecard handelte.
Zum ersten Mal, seit es den Euro gibt, macht die Bundesbank keinen Gewinn. Das ist auch ein politisches Signal. Aber nicht an Bundesfinanzminister Olaf Scholz – auch wenn der die gewohnten Milliarden im Haushalt vermissen wird.
Zum ersten Mal seit 42 Jahren weist die Deutsche Bundesbank keinen Gewinn aus. Das hat mit Risiken durch die Corona-Krise zu tun.
Im Februar sind die Verbraucherpreise in Deutschland um 1,3 Prozent gestiegen. Das ist mehr als zuletzt. Eine spürbar höhere Inflation erwarten Ökonomen für den Sommer.
In der Pandemie ist die Sache mit der Inflation besonders „tricky“. Und zwar nicht nur, weil Preisveränderungen schwieriger zu messen sind.
Strafzinsen aufs Ersparte greifen immer mehr um sich. Vor allem eine Institutsgruppe, bei der man es nicht zuerst erwarten würde, langt kräftig zu.
Der Untersuchungsausschuss nimmt immer stärker den Finanzminister ins Visier. Es geht um die Verantwortung für fragwürdige Entscheidungen der Bafin.
Jens Weidmann hält eine Inflationsrate von mehr als 3 Prozent in diesem Jahr für möglich – und betont, dass dann über die „grundlegende Ausrichtung der Geldpolitik“ diskutiert werden müsse.