Bundesbankchef: EZB kann keine eigene Klimapolitik betreiben
Weidmann spricht sich dagegen aus, dass die Notenbank Ergebnisse der demokratischen Willensbildung korrigiert oder vorwegnimmt.
Weidmann spricht sich dagegen aus, dass die Notenbank Ergebnisse der demokratischen Willensbildung korrigiert oder vorwegnimmt.
Sie sind verschlammt, durchfeuchtet und verschimmelt: 190.000 Banknoten kamen bisher aus den Hochwassergebieten. Die Bundesbank trocknet und zählt die Scheine im Wert von mehreren Millionen Euro – um sie danach zu vernichten.
Wenn die eigene Bank auf dem Girokonto von 50.000 Euro an ein Verwahrentgelt haben will, eröffnen viele Leute offenbar woanders ein Tagesgeldkonto. Dort gibt es zwar auch kaum Zinsen – aber Hauptsache, man bleibt unter der Grenze.
Seit einem Monat gibt es eine neue Grenze, von der an bei Bareinzahlungen bei Banken ein Herkunftsnachweis für das Geld erforderlich ist. Anfangs hieß es, es gebe keine Probleme. Jetzt mehren sich auch kritische Stimmen.
Drei Prozent Inflation, die Wirtschaft wächst, selbst in Italien: Die EZB ringt darum, ob die Geldpolitik langsam den Krisenmodus verlassen kann. Das bewegt auch die Finanzmärkte.
Bankenaufseher warnt vor Herausforderungen aus der Transformationsfinanzierung. Dazu hält er die Institute noch nicht für gerüstet.
Der Bundesbank-Präsident rechnet damit, dass die Inflation sich in diesem Jahr in Richtung 5 Prozent bewegt, aber im nächsten Jahr wieder zurückgeht. Doch aus seiner Sicht dominieren die Aufwärtsrisiken - Engpässe könnten die Preise stärker steigen lassen als erwartet.
Mehr als 50 Millionen Euro an beschädigten Euro-Banknoten sind bereits bei der Notenbank bisher eingegangen. Doch nicht immer fällt die Prüfung der Währungshüter positiv aus.
Die Preise in Deutschland steigen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Nicht nur Benzin wird in der Reisewelle ziemlich teuer. Auch die Preise im Supermarkt, im Restaurant und im Hotel ziehen deutlich an. Nur nicht die Löhne.
Nach der Anpassung der Steuerzinsen ist es erst mal vorbei mit den jährlichen Milliarden-„Nebeneinkünften“. Wohin die Reise für die Steuerzahler geht? Unser Autor hat Bedenken vor der Gier des Staates.
Die Delta-Variante und eine nachlassende Dynamik beim Impfen könnten wieder zu schärferen Eindämmungsschritten führen, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Belasten werde dies die Wirtschaft erst im Herbstquartal.
Immer mehr wird im Alltag mit Karte bezahlt. Trotzdem gibt es gute Gründe, das Bargeld nicht ganz aufzugeben.
Die gestiegene Inflation entwertet nicht nur Erspartes – sondern auch Schulden. Davon können Verbraucher profitieren.
Mit einem Gebäude in der Innenstadt könnte sich Frankfurt als „Hauptstadt des Euros“ präsentieren. Die Idee des ehemaligen Kommunikationschefs der Bundesbank trifft den Nerv der Zeit.
Während die Europäische Zentralbank (EZB) mit der Entwicklung des digitalen Euros den Zahlungsverkehr modernisiert, arbeiten Institute wie die DZ BANK intensiv daran, die Abwicklung von Kapitalmarktprodukten, wie etwa Wertpapiere, über die Blockchain zu ermöglichen.
In der Pandemie erhöht die Bundesbank ihren Anteil. Und auch der Eigenbestand wächst deutlich.
2,2 Prozent Inflation in der Eurozone: Nur ein „Hügel“ sei der Anstieg der Teuerung, sagen die Notenbanker. Und streiten doch über den künftigen Kurs für die Geldpolitik der Eurozone.
Bundesbank-Präsident Weidmann erklärt im Gespräch mit der F.A.Z., warum er den Beschlüssen des EZB-Rats nicht zugestimmt hat. Auch verrät er, ob er längerfristige Inflationsgefahren sieht.
Die Corona-Pandemie hat auch gute Seiten: Durch die Einschränkungen in Handel und Gastgewerbe sind die Zahl der Blüten und die dadurch verursachten Schäden in diesem Jahr weiter zurückgegangen. Doch die Gauner haben einen neuen Favoriten.
Die Pandemie hat die Deutschen zum Sparen gezwungen. Sie profitieren auch von den Kursgewinnen an der Börse. Nun haben sie so viel auf der hohen Kante wie noch nie zuvor.
Wer bestimmt, was Geld ist? Dieser Frage widmet sich eine Ausstellung der Bundesbank. Sie zeigt den Wert von Geld nicht nur als Zahlungsmittel, sondern als Anker einer Gesellschaft.
EZB-Direktorin Isabel Schnabel verteidigt das neue Inflationsziel, spricht über die Zukunft der Anleihekäufe und erklärt, warum die EZB jetzt auch im Klimaschutz mitmischt.
Die EZB hat sich ein neues Inflationsziel geben. Aber warum ausgerechnet zwei Prozent? Und ist es wirklich klug, in Zeiten steigender Preise eine höhere Rate anzustreben?
Der Bundesbank-Präsident stellt sich gegen das Konzept einer flexiblen Inflationssteuerung, wie es einige Währungshüter für die EZB fordern – aus mehreren Gründen.
Die Preise für Energie steigen im Juni weiter kräftig – und auch Lebensmittel und Dienstleistungen verteuern sich. Für Juli ist ein Preissprung zu erwarten.
In der Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft sorgten Zentralbanken nur für stabiles Geld. Heute sind sie zu Versicherern gegen wirtschaftliche Großrisiken geworden.
Der Riester-Rente droht das Aus. Stattdessen könnte bald ein Konzept verwirklicht werden, das schwarz-grüne Regierungen mögen.
Der EZB-Rat will die Immobilienpreise mit in die Messung der Teuerung aufnehmen. Wie sehr treibt das die Inflationsrate?
Fabio Panetta von der EZB kündigt den digitalen Euro als Schutz für die monetäre Souveränität der Eurozone an. Wird das digitale Zentralbankgeld den Kryptos den Stecker ziehen?
Auch wenn viele in der Pandemie lieber mit Karte zahlen: Münzen und Scheine erfreuen sich in Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit. Die Deutschen hoben 2020 knapp 10 Prozent mehr Bares ab als im Vorjahr – gaben es aber oftmals nicht aus.
Vor einer wichtigen EZB-Sitzung legt Greenpeace ein Rechtsgutachten vor: Die Zentralbank dürfe nicht nur grüner werden — sie müsse es. Ihre Unabhängigkeit sichere nicht unbeschränkten Umverteilungsspielraum.
Europa will den Kampf gegen Geldwäsche verstärken. Dabei ist auch eine Obergrenze für Zahlungen mit Bargeld in der Diskussion. Das Vorhaben ist allerdings umstritten.
Die Bundesbank reiht sich ein in den Chor der Optimisten: Die deutsche Wirtschaft dürfte das Corona-Tal im laufenden Jahr weit hinter sich lassen. Doch für Verbraucher gibt es auch Schattenseiten.
Die Frage, ob es billiger ist, ein Haus zu kaufen oder doch zu mieten, ist schwer zu beantworten. Denn der Vergleich ist komplizierter, als die meisten denken. Es gibt viele Faktoren zu beachten.