Bahn-Chef auf Abruf
Die Bahn ist ein Desaster. Nur an einem blieb lange nichts hängen: an Konzernchef Richard Lutz. Doch jetzt wird es auch für ihn eng.
Die Bahn ist ein Desaster. Nur an einem blieb lange nichts hängen: an Konzernchef Richard Lutz. Doch jetzt wird es auch für ihn eng.
Seit mehr als zwei Wochen läuft auf der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt kaum etwas nach Plan: Ein Stellwerk macht immer wieder Probleme. Was steckt dahinter?
Nach heftigen Regenfällen ist es zu schweren Überschwemmungen in der Stadt gekommen. Auf einem Bahnsteig sprudelte eine Wasserfontäne aus einem Gully.
Die Deutsche Bahn fährt ihren selbst gesteckten Pünktlichkeitsziele weiter hinterher. Im Juni lief es sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr schlechter.
In den kommenden Jahren stehen weitere umfangreiche Bauarbeiten auf dem Schienennetz an. Jetzt wird klarer, wann welche Strecken gesperrt werden.
Das Deutsche Museum widmet Stuttgart 21 schon mal eine Ausstellung. Dabei soll erst Ende dieses Jahres der Testbetrieb starten und im Dezember 2026 die Eröffnung stattfinden.
Eine der wichtigsten Bahnverbindungen ist seit Sonntagabend massiv gestört. Während die Bahn nur spärlich informiert, leiden Zehntausende Fahrgäste unter überfüllten Zügen, stundenlangen Verspätungen und kompletten Ausfällen.
Höhere Trassenpreise machen der Bahn zu schaffen. Es drohten „historische Preissteigerungen“ von mehr als zehn Prozent, warnt der Chef der Eisenbahngewerkschaft EVG, und fordert Entlastung.
Die Autokrise und der Boom der Rüstung hinterlassen erste Spuren auf der jährlichen Liste des F.A.Z.-Archivs mit den größten Unternehmen Deutschlands. Zeichnet sich ein Wendepunkt ab?
Auch der britische König muss seinen Beitrag zum Sparen leisten: Jetzt wird sein „Königlicher Zug“ außer Dienst gestellt.
Mehr als jeder dritte Zug verspätet: Fahrgäste brauchten im Fernverkehr viel Geduld. Der Bahnchef nennt Gründe dafür. Und er rechtfertigt, dass Reservierungen für Familien nun deutlich teurer sind.
Rekord zwischen Erfurt und Leipzig: Ein Mittelwagen des neuen Velaro Novo wurde bei 405 km/h getestet. Die Deutsche Bahn und Siemens versprechen sich neue Erkenntnisse für den Bahnverkehr.
Um pünktlicher zu werden, will die Deutsche Bahn Dutzende stark überlastete Strecken grundlegend sanieren. Eigentlich wollte sie bis 2031 damit fertig sein. Nun wird eine jahrelange Verschiebung konkreter.
Deutschland verschuldet sich in einem historischen Ausmaß. Nicht alles nutzt dem Wirtschaftsstandort.
Mit den Verteidigungsausgaben schießt die Neuverschuldung in die Höhe. Vor allem die Bundeswehr bekommt mehr Geld.
Die Deutsche Bahn erwägt, die Zahl der je Jahr geplanten Großsanierungen wie Strecken zu reduzieren. Sämtliche Projekte wären dann erst bis Mitte der Dreißigerjahre Jahre statt wie bisher Anfang der Dreißigerjahre Jahre abzuschließen.
Die Fahrt mit dem Zug soll klimaschonend und bezahlbar sein, der Konzern profitabel – das stößt an Grenzen.
Die Pünktlichkeit der Fernzüge soll künftig eine stärkere Priorität bekommen. Am Konzept der Generalsanierung will die Bahn aber festhalten – dabei gibt es deutliche Kritik vom Bundesrechnungshof.
Statt nach Dietzenbach fährt eine S-Bahn in Richtung Obertshausen. Die Deutsche Bahn spricht von einem seltenen Einzelfall.
Die rechte Rheinstrecke soll saniert werden, für die Fahrgäste im Regionalverkehr hat dies erhebliche Auswirkungen.
Daniela Gerd tom Markotten kämpft gegen verspätete Züge. Im Interview mit der F.A.Z. kündigt sie eine strategische Kehrtwende an: Baustellen für die Pünktlichkeit zu verschieben, soll kein Tabu mehr sein.
Für Bahnreisende endet eine Fahrt von München nach Hamburg schon in Nürnberg. Der Zug entsprach laut Bahnsprecherin nicht den „hohen qualitativen Standards“.
Es hagelt Kritik an der Entscheidung der Deutschen Bahn, den Familienrabatt bei Reservierungen zu streichen. Damit spart der Konzern Millionen.
Mehr als 27 Euro statt 10,40 Euro: Familien mit vielen Kindern müssen bei der Bahn bald mehr für reservierte Plätze zahlen. Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert die Rücknahme der Entscheidung und ruft die Politik zum Handeln auf.
Die Deutsche Bahn hat das Praunheimer Wehr in Frankfurt naturnah umgebaut. Das kommt auch Spaziergängern und Radfahrern zugute.
Der Bahnbetreiber Eurostar will Milliarden in neue Züge und in Direktverbindungen von Deutschland nach Großbritannien investieren. Doch vor dem „neuen goldenen Zeitalter“ internationaler Bahnreisen muss das Zollproblem gelöst werden.
Die Deutsche Bahn treibt die Planungen für den Fernbahntunnel unter Frankfurt voran. Dazu gehören auch die Vorarbeiten für eine unterirdische Station unter dem historischen Hauptbahnhof.
Für die Stadt Frankfurt ist das Bahnhofsviertel mehr als ein Ort des Drogenkonsums. Sie will die Qualitäten des Stadtteils fördern – unter anderem mit einem Programm gegen Leerstand.
Flixtrain kauft neue Züge für bis zu 2,4 Milliarden Euro. Die private Bahnkonkurrenz wird die Ticketpreise unter Druck bringen.
In der Gegend sucht eine ältere Dame Interessenten für ihre Erbschaft. Wir können derweil eine Botschaft nicht mehr für uns behalten, die eigentlich erst am Montag auf der Seite 1 der F.A.Z. erscheinen wird.
Mit seinem Machtwort zielt Verkehrsminister Schnieder geradewegs auf den Bahnvorstand. Doch hat die schwarz-rote Bundesregierung selbst zum Chaos beigetragen, das sich im Konzern ausbreitet. Das hätte nicht sein müssen.
Ein unzureichend abgestimmter Personalwechsel sorgt Unmut zwischen der Bahn und Verkehrsminister Schnieder. Nun müssen die Wogen wieder geglättet werden.
An Himmelfahrt und Pfingsten erwartet die Bahn volle Züge. Mehrere Sparangebote sollen dafür sorgen, dass die Auslastung auch im Sommer hoch bleibt. Eine vielfach kritisierte Aktion macht der Konzern wieder rückgängig.
Rund 30 neue Schnellzüge hat das Unternehmen beim spanischen Hersteller Talgo bestellt. Profitieren Bahnfahrer davon?
Die DB Regio testet autonomen ÖPNV in Hessen. Was tun, wenn Schüler Nazisprüche von sich geben? Und der hessische Rechnungshof rügt die Digitalpolitik. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bei einem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof sind 18 Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Die festgenommene Tatverdächtige soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.