Bahn will weiter Tickets an Automaten verkaufen
In fünf Jahren wolle die Bahn ihre Fahrkartenautomaten abschaffen, hieß es. Nun dementiert der Konzern: Kunden sollen auch künftig ihre Tickets da kaufen können, wo sie möchten.
In fünf Jahren wolle die Bahn ihre Fahrkartenautomaten abschaffen, hieß es. Nun dementiert der Konzern: Kunden sollen auch künftig ihre Tickets da kaufen können, wo sie möchten.
Verspätungen, technische Probleme, zu wenig Geld, oder kurz: „Eine einzige Katastrophenveranstaltung“. Bahn-Aufsichträte üben schwere Kritik am Umgang der Unternehmensspitze mit den gegenwärtigen Problemen und fordern neue Krisenkonzepte.
DB Cargo hat mit Knorr-Bremse ein System entwickelt, das Güterzug-Lokführer beim energiesparenden Fahren unterstützen soll. „Leader“ arbeitet mit statischen Daten. Live-Informationen kommen 2019 dazu.
Der stellvertretende Aufsichtsratschef und Vorsitzende der Gewerkschaft EVG rechnet hart mit dem Staatskonzern ab. Die Stimmung in der Belegschaft sei „katastrophal“, mehr Pünktlichkeit bis auf Weiteres „eine Illusion“.
Braucht die Bahn einen neuen Chef, um endlich wieder zuverlässig zu werden? Verkehrsminister Scheuer drückt sich vor einer klaren Antwort, Grünen-Chef Hofreiter sagt zumindest schon mal, wen er nicht will.
Viele Bahnfahrer buchen ihre Tickets online und bezahlen per Lastschrift. Kurz vor Weihnachten ist dies aber nur eingeschränkt möglich. Wegen Betrugsfällen sieht sich die Bahn gezwungen, einige Zahlungsarten nicht mehr anzubieten.
Bahn und Lokführer verhandeln wieder, nachdem die Bahn laut der Gewerkschaft ein verbessertes Angebot vorgelegt hat. Damit dürften Streiks fürs Erste abgewendet sein – zumindest offizielle.
Das „Schönes-Wochenende-Ticket“ wird im Sommer 2019 abgeschafft. Das teilte die Bahn mit. „Quer-durchs-Land-Tickets“ gibt es nach wie vor. Die haben im Vergleich zum Schönen Wochenende aber einen Nachteil.
Stundenlang kein Fernverkehr am Darmstädter Hauptbahnhof - das wäre fast die Folge eines plötzlichen Krankheitsfalls bei der Bahn gewesen. Das Unternehmen fand rechtzeitig Ersatz. Doch dann kam eine Krankmeldung in Marburg.
Sie glauben ja nicht, was Sie alles verpassen, weil wir es Ihnen vorenthalten. Zum Beispiel die Veranstaltung „Zweites Future Energies Science Match mit anschließender FuckUp Night“.
Verspätungen, Zugausfälle und jetzt auch Kritik an teuren Beraterhonoraren – die Bahn hat Probleme, die Bundesregierung macht Druck. Der Konzern müsse grundlegend umgebaut werden.
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben sich im Tarifkonflikt geeinigt. Die Löhne sollen in zwei Stufen um 6,1 Prozent steigen.
Die Deutsche Bahn habe ein „beispielloses Schauspiel“ geboten, erklärt Gewerkschaftschef Claus Weselsky. Mögliche Streiks in der Weihnachtszeit oder zu Jahresbeginn seien aber vorerst nicht vorgesehen.
„Wer sich so so verhält, versucht Tarifergebnisse zu manipulieren“, sagt der GDL-Vorsitzende über die Bahn. Und nun?
Die Bahn und die Gewerkschaften verhandeln weiter – und es ist zäh. Für Fahrgäste gilt: So lange geredet wird, gibt es keine Streiks. Doch das kann sich jederzeit ändern.
Nach dem bundesweiten Streik zu Wochenbeginn ringen die Deutsche Bahn und die Gewerkschaften weiter um eine Einigung im Tarifstreit für die 160.000 Beschäftigten. Nun soll ein neues, verbessertes Angebot vorgelegt werden.
Jede ausgebaute Bremse von Zügen der Deutschen Bahn kommt zur Bearbeitung nach Fulda. Dort befindet sich zur Wartung ein in Deutschland einmaliges Spezialwerk. Hinter den Werksmauern herrscht regelrechter Erfindergeist.
Die Gewerkschaft der Lokführer hält die Tarifgespräche mit der Deutschen Bahn für gescheitert. Die Bahn will jetzt ein „verbessertes“ Angebot vorlegen. Reisende sollen aber zumindest durch eine gute Nachricht beruhigt werden.
Berlin macht auf 65 000 Quadratmetern vor, wie man das Klima rettet. Das „Reallabor der Energiewende“ entsteht auf einem Gelände, für das sich lange niemand interessierte. Außer einem Mann.
Wer bisher gedacht hat, dass nur GDL-Chef Claus Weselsky weitreichende Streiks organisieren kann, weiß es nun besser. Porträt eines Eisenbahner-Vertreters, der im Hintergrund bleibt.
Wer auf die S-Bahn in Rhein-Main angewiesen ist, muss sich noch einige Zeit in Geduld üben oder auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Grund ist der Bahn-Streik. Aber immerhin rollt es vielerorts wieder auf den Schienen.
Die Deutsche Bahn spricht schon von einer „völlig überflüssigen Eskalation“. Anlass: Am Montag werden Eisenbahner von 5 bis 9 Uhr streiken. Zahlreiche Züge drohen auszufallen oder sich zu verspäten, auch in Hessen.
Bahn-Reisende müssen sich auf Streiks in der Vorweihnachtszeit einstellen. Die EVG erklärte die laufenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert. Bereits in den nächsten Tagen ist mit erheblichen Zugausfällen zu rechnen.
Bahnfahrer müssen sich zum Beginn der neuen Woche auf Warnstreiks mit Zugausfällen und Verspätungen einstellen. Denn die Tarifverhandlungen bei der Bahn sind gescheitert.
Auf diesen Sonntag haben Frank Hoffmann und seine fast eintausend Kollegen viele Monate hingearbeitet: es ist wieder Fahrplanwechsel bei der Bahn.
Es könne nun kein „Weiter so“ mehr geben: Am Tag nach dem katastrophalen Bericht des Bundesrechnungshofs zur Deutschen Bahn teilt die Opposition gegen die Aktiengesellschaft in Staatsbesitz aus. Denn am Ende zahle der Steuerzahler.
Der Bundesrechnungshof übt harsche Kritik: Die Bahn-Infrastruktur sei in einem beklagenswerten Zustand. Weiß der Bund überhaupt, wofür der Konzern die Steuermittel ausgibt?
Die Bahn fordert einem Agenturbericht zufolge deutlich mehr Geld vom Bund. Nur so könne eine weitere Überalterung des Schienennetzes verhindert werden.
Für die einen ist es Kunst, für andere Vandalismus und für die Polizei Sachbeschädigung: Graffitis prangen auf Mauern, Fassaden und Bauwerken. Alljährlich müssen zur Beseitigung landesweit Millionen aufgewendet werden.
Nur ein paar hundert Autos fahren in Deutschland mit Brennstoffzelle. Jetzt will die Industrie der Technologie zum Durchbruch verhelfen. Die Familie Grubel leistet Pionierarbeit auf dem Gebiet.
Während in Deutschland auf der Schiene das Chaos herrscht, läuft es in Frankreich und der Schweiz. Was machen die Nachbarn besser?
Die Bahn ist einer der größten Energieverbraucher Deutschlands. Sparen steht ganz oben auf der Agenda des Unternehmens. Eine Aufgabe für Spezialisten.
Bei der Rettung eines Obdachlosen wird ein Teenager in Frankfurt von einem anfahrenden Zug getötet. Nun wird der Ruf laut, den jugendlichen Retter zu ehren. Doch was ist der richtige Weg?
Wegen eines Warnstreiks fahren in Österreich seit Montagmittag keine Züge. Betroffen sind auch Verbindungen aus Deutschland.
Es war die Ruhe vor dem Sturm. Die Aufregung um den abgesagten Börsengang war verebbt. Die Bahn wurde sympathisch. Jetzt ist klar: Die Bahn ist wieder ein Sanierungsfall.
Defekte Züge, viele Ausfälle und noch mehr Verspätungen: Aufsichtsrat und Vorstand der Deutschen Bahn suchen einen Weg zu mehr Qualität. Die Politik droht bereits mit Zerschlagung.