Warum brannte ein Zug lichterloh im S-Bahnhof ?
Im S-Bahnhof Ahrensfelde müssen Berliner Feuerwehrleute einen brennenden Zug löschen. Als das Feuer ausbricht, halten sich noch fünf Fahrgäste darin auf. Wie es zu dem Brand kam, ist offen.
Im S-Bahnhof Ahrensfelde müssen Berliner Feuerwehrleute einen brennenden Zug löschen. Als das Feuer ausbricht, halten sich noch fünf Fahrgäste darin auf. Wie es zu dem Brand kam, ist offen.
Mit Netzen und Verbindungen hat Klaus-Dieter Scheurle viel zu tun gehabt, als Chef der Telekom-Regulierungsbehörde zur lukrativen Versteigerung der UMTS-Lizenzen, als Verkehrsstaatssekretär, als Bahn-Aufsichtsrat und als Chef der Flugsicherung. Nun wird er 70 Jahre alt.
Zugausfälle, Verspätungen, schlechte Kommunikation. Der Zugverkehr in der Rhein-Main-Region gibt kein gutes Bild ab – und treibt Kunden auf die Straße.
Die Deutsche Bahn benötigt für den Neubau der Deutschherrnbrücke eine Baustellen-Einrichtungsfläche. Um Platz zu schaffen, sollen die beiden ältesten Frankfurter Fußballvereine ihre Traditionsspielstätte am Mainwasen verlassen.
Weltweit wollen Großstädte den Schienenverkehr ausbauen. Stillgelegte Strecken zu beleben kann dabei helfen.
Auf der Bahnstrecke von Hamburg nach Bremen hat ein Regionalzug am Freitagabend eine Oberleitung abgerissen. Hunderte Passagiere mussten auf offener Strecke umsteigen.
Ein erster Zwischenstand zu dem milliardenschweren Infrastrukturprojekt fällt positiv aus: Gut 100 Tage nach dem Start stehen die Arbeiten an Schienen, Schwellen und Schotter planmäßig vor dem Abschluss.
Die Schienenstrecke von Hamburg nach Berlin soll Deutschlands Innovationsstrecke für Mobilfunk mit Gigabit-Datenraten im Zug werden.
Die Fernzüge der Deutschen Bahn waren im September etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Gleichwohl bleibt die Verspätungsquote hoch.
Am 21. und 22. Oktober lädt die Bundesregierung zum Digitalgipfel nach Frankfurt ein. Während Kanzler, Minister, Unternehmer und Wissenschaftler diskutieren, können sich Bürger zeigen lassen, wo Digitalisierung schon gelebt wird.
Über die Reaktivierung einst stillgelegter Bahnstrecken bekämen viele Menschen in der Fläche wieder Zugang zum Schienennetz. Die Liste der Trassen, die dafür infrage kämen, wird immer länger.
Bessere Bahnstrecken, mehr Stromnetze und Wohnungen: Mit dem Baubedarf geraten immer wieder unterschiedliche Interessen aneinander.
Wegen des Unwetters steht in Baden-Württemberg vereinzelt der Bahnverkehr still. Umgestürzte Bäume beschäftigen die Feuerwehr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigen Sturmböen.
Das Bundesverkehrsministerium will die Bahn stärker steuern. Doch damit kommt es nach Ansicht des Bundesrechnungshofs kaum voran.
Kaum einer im Bahnkonzern kennt sich besser mit dem Schienennetz aus: DB Infrago-Chef Philipp Nagl über die Bahn als Vorbild und die Lehren aus der Klimaanlagen-Misere.
Bahnfahren wird teurer – zumindest für einige Passagiere. Wer nicht von Sparpreisen profitiert, muss im Fernverkehr bald tiefer in die Tasche greifen.
Ein Fernbahntunnel unter Frankfurt? Mancher denkt da gleich an Stuttgart 21. Dabei ist das Projekt im schweizerischen Zürich das Vorbild für das milliardenschwere Bauvorhaben in Rhein-Main.
Jetzt ist es beschlossene Sache: Die ertragreiche Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn wird an einen dänischen Wettbewerber verkauft.
Telefonieren und Surfen in der Eisenbahn werde immer besser, heißt es von der DB. Dafür seien hunderte neue Mobilfunkmasten aufgestellt worden. Auch das Lasern von Zugfenstern verbessert den Empfang.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat dem Verkauf von Schenker zugestimmt. Käufer DSV hat den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt.
Die Logistiktochtergesellschaft der Deutschen Bahn geht damit für mehr als zehn Milliarden Euro an den dänischen Konzern DSV. Für beide Seiten ist es ein Rekorddeal.
Wer seine Handynummer oder E-Mail-Adresse nicht preisgeben möchte, kommt nicht an günstige Tickets bei der Deutschen Bahn. Datenschützer sehen darin eine klare Benachteiligung.
Wer im Nightjet von München nach Rom fährt, tut nicht nur dem Klima Gutes, sondern unternimmt auch eine Reise in die Erinnerung.
Die mächtige Eisenbahnergewerkschaft EVG will im Aufsichtsrat gegen den Verkauf von Schenker stimmen: Die Bahn dürfe nicht zur „Melkkuh“ des Bundes werden.
Die neue Investitionsoffensive der Deutschen Bahn ruft die Zulieferer auf den Plan. Das italienische Unternehmen Mermec wirbt für das einheitliche europäische Bahnverkehrs-Managementsystem ERTMS.
Der dänische Logistiker DSV kauft für mehr als 14 Milliarden Euro die Bahn-Tochtergesellschaft DB Schenker. Konzernchef Lund erläutert, was jetzt auf Schenker-Mitarbeiter zukommt und warum er früher immer deutsches Fernsehen geschaut hat.
Die Züge fahren wieder pünktlich, wenn nur das Streckennetz saniert ist: So denken viele. Doch die Bahn würde auch auf den modernsten Schienen Chaos erzeugen. Das wahre Problem liegt in ihrer Organisation.
Die erste Großsanierung einer Bahnstrecke in Deutschland liegt im Zeitplan. Im Dezember sollen auf der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim wieder Züge rollen – zunächst allerdings nicht mit vollem Tempo.
Bahnfahren kann tatsächlich verzaubern: Der Golden Pass Express von Interlaken nach Montreux führt durch eine atemberaubende Landschaft.
Die Bahn will attraktiver werden: Künftig sollen häufiger Sprinter fahren, und ab Dezember fährt ein Zug von Berlin nach Paris.
Mit weiteren Gleisen möchte die Deutsche Bahn die zweitwichtigste Station der Stadt leistungsfähiger machen. Dadurch wird der Fernbahntunnel nicht überflüssig.
Die langfristigen Pläne für einen Tunnel unter dem Frankfurter Hauptbahnhof und nun zum Ausbau des Südbahnhofs muten wie Luftschlösser an, aber es ist richtig, dass die Bahn sie vorantreibt.
Die Kosten für den ÖPNV laufen aus dem Ruder. Eine Preiserhöhung für das 49-Euro-Ticket ist unausweichlich. Auch die steigenden Trassenpreise sorgen für Ärger.
Die Bundesregierung steigert mit Kunstgriffen den Ausgabenrahmen im kommenden Bundeshaushalt. An Warnungen von Gutachtern fehlt es gewiss nicht.
Bahnchef Richard Lutz verspricht die Sanierung des Konzerns in drei Jahren und mehr Pünktlichkeit schon 2025. Im Interview erklärt er, wie er das schaffen will – und woran er bislang gescheitert ist.
Ob bei der Taunusbahn, bei den Stellwerken der Deutschen Bahn oder im Frankfurter Mobilitätsdezernat: In der Verkehrspolitik fehlt es an Politikern und Managern mit Tatkraft und Umsicht.