Der Finanzplatz hat einen Vogel
Nachwuchs in luftiger Höhe: Auf dem Hochhaus-Dach der Commerzbank, in 260 Metern Höhe, sind abermals Wanderfalken geschlüpft.
Nachwuchs in luftiger Höhe: Auf dem Hochhaus-Dach der Commerzbank, in 260 Metern Höhe, sind abermals Wanderfalken geschlüpft.
Ein Streik beim Geldtransporteur Prosegur sorgt für Ebbe an den Automaten der Hauptstadt. Die Kassenschalter werden aber weiter mit Geld beliefert.
Die Allianz bekommt einen neuen Chef. Oliver Bäte übernimmt ab heute das Ruder. Er hat hart dafür trainiert. Mit bunten Apps krempelt er das Versicherungsgeschäft um.
Die meisten Mittelständler beschreiben ihre Anlagepolitik als sicherheitsbewusst. In Zeiten der Niedrigzinsen müssen sie dennoch neue Wege suchen, wenn sie nicht ganz auf Rendite verzichten wollen.
Der Plan, mit doppelten Boni die Leistungsträger der Bank zur Treue zu verpflichten, ist nicht per se zu verurteilen. Doch diesen Vorstoß kann die Commerzbank erst dann wagen, wenn sie den Aktionären auch wieder eine Dividende zahlt.
Die Commerzbank darf ihren Investmentbankern keine Boni zahlen, die doppelt so hoch sind wie das Jahresgehalt. Dafür steigen jetzt die Grundgehälter. Aktionäre verspotten Bankchef Blessing als ungekrönten König der Anteilsverwässerung.
Die Commerzbank will die Bonus-Obergrenzen für Top-Manager deutlich anheben. Ob die Pläne auf der Hauptversammlung heute durchgehen, ist offen. Der Bund als Großaktionär will offenbar nicht zustimmen.
Das ist Zunder für die Hauptversammlung: Commerzbank-Manager wollen höhere Boni. Doch diese Forderung ist ein Schlag ins Gesicht der Aktionäre – die haben seit Jahren keine Dividende mehr bekommen.
Die größte Volkswirtschaft der Welt tritt überraschend auf der Stelle. Aktienkurse geben nach, Anleiherenditen steigen. Und der Euro legt gegenüber dem Dollar zu. Was macht nun die amerikanische Notenbank?
Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die vom Essener Landgericht geforderte Kaution von knapp 900.000 Euro wurde hinterlegt.
Die Commerzbank nutzt das derzeit gute Börsenumfeld für eine überraschende Kapitalerhöhung, United Internet steigt groß beim Mobilfunkprovider Drillisch ein und Eon zieht nach Essen.
Überraschend hat die Commerzbank eine große Kapitalerhöhung verkündet. Bis morgen soll das Kapital um 1,4 Milliarden Euro wachsen.
Auch Unternehmen haben eine Vergangenheit. Doch nur wenige pflegen sie wie die Deutsche Bank und Fraport in einem Archiv. Die anderen kann die Geschichte leicht unversehens einholen.
Enge Verbindungen zwischen Staaten und Banken gelten als potentielle Verursacher künftiger schwerer Finanzkrisen. Eine Entflechtung wird nicht einfach sein und lange dauern.
Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, hat sich für eine Eigenkapital-Unterlegungspflicht für Staatsschuldtitel ausgesprochen. Sie soll zur Geltung kommen, falls bestimmte Freibeträge überschritten werden.
Die Rohstoffpreise fallen. Das liegt vor allem an der schwachen Währung Brasiliens. Der Deutsche muss für sein Lieblingsgetränk aber mehr bezahlen.
Not macht erfinderisch: In Zeiten niedriger Zinsen wollen die Kreditinstitute mehr an Provisionen und Gebühren verdienen - bei teilweise unklarer Rechtslage. Das machen aber längst nicht alle Kunden mit.
In der Bank sind Schmuck und Dokumente besser aufgehoben als zuhause. Kleine Fächer gibt es schon für 20 Euro Jahresmiete. Versicherungsschutz kostet aber oft extra.
Immer noch stehen fünf Dax-Konzerne auf der Liste der größten Kapitalvernichter. Besonders Unternehmen aus den Erneuerbaren Energien und aus China haben an den Aktienmärkten verloren.
Banken sollen gemeinnützige Stiftungen besonders akkurat beraten. Jetzt muss ein Institut für den Schaden aufkommen, nachdem ein Investment in einem Immobilienfonds floppte. Der Fall betrifft viele.
Klammheimlich erhöhen die Banken die Gebühren für das Girokonto. Denn die niedrigen Zinsen verderben ihnen das Geschäft. Aber für die Kunden gibt es einen Ausweg.
Die Manager der Commerzbank sollen nach dem Willen des Vorstandes demnächst doppelt so hohe Boni erhälten dürfen. Doch noch müssen die Aktionäre zustimmen - darunter der Bund
Für Commerzbank-Chef Martin Blessing ist die Zeit der Bescheidenheit vorbei. Erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise erhält er wieder einen Bonus.
Deutsche Gläubiger wie die HRE-Bad-Bank klagen gegen den Schuldenschnitt der österreichischen Krisenbank Hypo-Alpe-Adria - weil sie dafür haften sollen. Das Kärntner Institut wird aber auch für Österreichs Staatsfinanzen zur Last.
Wie losgelöst von Sorgen um Griechenland und die Zinswende in den Vereinigten Staaten, steigt der Dax weiter. Manch Analyst hält die Rally nicht mehr für gesund.
Die Rekorde an den Aktienbörsen machen Freude – aber auch Angst: Wie lange kann das noch gutgehen? Und wie tief kann der Index fallen? Viele Börsenprofis blicken dennoch gelassen in die Zukunft.
Seit dem Tief vor zwölf Jahren hat der Index 440 Prozent zugelegt. Reich werden konnten Anleger aber vor allem mit einzelnen Aktien. Analysten beurteilen die weiteren Aussichten gemischt.
Der Streit mit der amerikanischen Justiz kommt für die Commerzbank zu einem teuren Ende: Für einen Vergleich zahlt das Institut 1,45 Milliarden Dollar – und entlässt einige Mitarbeiter.
Die Frauenquote, die der Bundestag in der vergangenen Woche beschlossen hat, fordert auch Konzerne im Rhein-Main-Gebiet heraus. Aber nicht alle.
Der Deutsche Aktienindex hat sich über der Marke von 11.000 festgesetzt, auch der MDax läuft hervorragend. Im Aktienboom machen auch Dax-Werte aus Rhein-Main Freude - soweit es keine Bankenpapiere sind.
Die Commerzbank steht im Streit um Verstöße gegen amerikanische Handelssanktionen Kreisen zufolge kurz vor einer teuren Einigung. Nach monatelangen Verhandlungen laufe es auf eine Vergleichszahlung von mindestens 1,4 Milliarden Dollar hinaus.
Die EZB öffnet die Geldschleusen so weit wie noch nie. So will sie die Inflationsrate anheben. Kritiker sagen: Renditen vieler Staatspapiere werden unter null gedrückt.
Betrug, Geldwäsche, Zinsmanipulationen: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büßen. Nun kommen mutmaßliche Zinsmanipulationen die Deutsche Bank teuer zu stehen.
Über 130 Steuerfahnder haben am Dienstag bundesweit Büros und Geschäftsräume durchsucht. Hintergrund sind offenbar fragwürdige „Offshore“-Geschäfte in Luxemburg. Auch in der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt wurden die Behörden aktiv.
Die meisten Geschäftsbanken wollen Filialen schließen, um Kosten zu senken. Die Bankkunden möchten allerdings nicht ganz auf die Zweigstellen verzichten. Die Hypo-Vereinsbank setzt nun auf „Online-Filialen“.