„Niemals aufgeben“
Christine Lagarde, vorher Chefin des Internationalen Währungsfonds, übernimmt das Ruder bei der Europäischen Zentralbank im November 2019.
Christine Lagarde, vorher Chefin des Internationalen Währungsfonds, übernimmt das Ruder bei der Europäischen Zentralbank im November 2019.
Mario Draghi erklärt der Öffentlichkeit noch ein letztes Mal die Entscheidung der EZB-Führung. Mit derselben Ruhe, mit der er das all die Jahre getan hat.
Nirgendwo ist EZB-Präsident Mario Draghi, der am 31. Oktober abtritt, auf so viel Protest gestoßen wie in Deutschland. Am Ende hat er die Macht der Europäischen Zentralbank überdehnt. Eine Bilanz.
Isabel Schnabel ist Expertin für Banken und Finanzmärkte. Dennoch wird ihre Berufung in die EZB-Führung als Nachfolgerin von Sabine Lautenschläger nicht jedem gefallen. Sie hat sich schon deutlich positioniert.
Wer Mario Draghi an der Spitze der EZB folgt, steht längst fest. Als Nicolai Friedrich seine Prognose abgab, war das Rennen noch offen. Der Magier hat sich als hellsichtig erwiesen. Das eröffnet ungeahnte Chancen.
Der UBS-Verwaltungsratsvorsitzende Axel Weber hielt schon früher Entscheidungen der EZB für falsch. Diesmal ist das nicht anders. Im Interview spricht er über den Wunsch nach Konsolidierung, Fusionsgerüchte – und die Frage, was Lagarde besser machen muss als Draghi.
Das Ende von Mario Draghis Amtszeit ist eine Möglichkeit, endlich das unselige Lagerdenken in der europäischen Geldpolitik zu beenden. Mehr denn je ist eine sachorientierte Diskussion vonnöten.
So viel Dissens gab es im Rat der Europäischen Zentralbank noch nie. Der scheidende Präsident Draghi hat das bewusst in Kauf genommen – und hinterlässt seiner Nachfolgerin Lagarde ein schweres Erbe.
Die Französin wird im November Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Sie kommt in einer turbulenten Zeit – weil der Kurs ihres Vorgängers Mario Draghi immer mehr Fragen aufwirft.
Die künftige EZB-Präsidentin Christine Lagarde übernimmt ein schweres Erbe. Der Rücktritt des einzigen deutschen Mitglieds im EZB-Direktorium zeigt das nochmal überdeutlich. Wird sich künftig bei der EZB viel ändern?
Sabine Lautenschläger, Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank, hat am Mittwochabend ihren Rücktritt angekündigt. Vieles scheint dafür zu sprechen, dass wieder eine Frau für den Posten vorgeschlagen wird.
Kristalina Georgiewa übernimmt die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Die Bulgarin ist damit die erste Osteuropäerin im Amt.
Krisen und Konflikte sind nach den Worten der künftigen EZB-Chefin Christine Lagarde oft „männergemacht“. Ein wenig mehr weiblicher Geist in den Entscheidungsgremien täte der Welt gut, urteilt die Französin.
Christine Lagarde soll Anfang November den bisherigen Amtsinhaber Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen. Auf die erste Frau auf dem Posten wartet aber kein entspannter Arbeitsanfang - ihr Vorgänger hinterlässt ihr ein dickes Maßnahmenpaket.
Die Euro-Währungshüter um Mario Draghi lockern die Geldpolitik ein weiteres Mal – mit einem ganzen Maßnahmen-Paket. Die Kritik folgt prompt.
Keines der vorgebrachten Argumente für eine umfassende Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone überzeugt: Kräftige Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme haben nur in wirtschaftlichen Notzeiten ihren Platz.
Der Kurs der zuletzt gebeutelten Gemeinschaftswährung erholt sich. Auch das britische Pfund legt aufgrund eines Teilerfolgs der Brexit-Gegner zu. Die Aktienmärkte entspannen sich ebenfalls.
Durch die Geldpolitik entsteht Europas Banken ein Nachteil von 40 Milliarden Euro gegenüber Amerika, klagt der Chef der Deutschen Bank. Die künftige EZB-Präsidentin hält sich zurück.
Angela Merkel bekommt in Leipzig ihre siebzehnte Ehrendoktorwürde, und Christine Lagarde hält ihr eine Laudatio in D-Dur.
Die Französin Christine Lagarde wird bald die Europäische Zentralbank leiten. Wer ihren Werdegang studiert, ahnt, was da auf uns zukommt.
Angela Merkel hat ihren einzigen Auftritt in der Zeit des Wahlkampfs in Sachsen wahrgenommen. Es war allerdings kein Wahlkampfauftritt.
We do not need a large-scale response from monetary policymakers, says the president of the Deutsche Bundesbank, Jens Weidmann. In an interview on the darkened economic outlook, he speaks about the overstated fear of inflation – and why interest rates could fall even lower.
Die Aussichten für die Konjunktur trüben sich ein. Bundesbankpräsident Weidmann hält einen Großeinsatz der Geldpolitik aber für falsch. Im Interview spricht er über den drohenden Abschwung, übertriebene Angst vor Inflation – und warum die Zinsen noch tiefer sinken können.
Die Kulturtage der Europäischen Zentralbank in Frankfurt könnten Europa als Kulturgebilde ins Bewusstsein rücken. Könnten. Sie sind aber bloß noch ein nettes Festival am Main.
In zwei Abstimmungen erringt sie die Mehrheit unter den europäischen Finanzministern. Gegenkandidat Dijsselbloem unterliegt. Beim IWF muss jetzt aber die Altersgrenze erhöht werden.
Die Entscheidung über die Nachfolge von Christine Lagarde steht Spitz auf Knopf. Die EU braucht zwei Abstimmungen, um einen Nachfolger zu bestimmen. Paris und Berlin sind uneins.
Bis Anfang Oktober soll die Nachfolge der scheidenden IWF-Chefin Lagarde geregelt sein. Nun scheint eine Handvoll Kandidaten in die engere Wahl gekommen zu sein.
Im richtigen Moment setzt sie sich an den Rand, faltet die Hände und schaut lächelnd auf ihr Werk. Wie Angela Merkel weibliche Machtgeschichte schreibt.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds will sich nun auf ihre Kandidatur für den Spitzenposten der EZB konzentrieren.
Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Weltwährungsfonds IWF zu werden. Deutschland und Frankreich machen sich für ihn stark.
Der schillernde Geschäftsmann Bernard Tapie und der Orange- Vorstandsvorsitzende Stéphane Richard werden vor Gericht entlastet. Die Saga um den Adidas-Verkauf könnte aber weitergehen.
Die Brüsseler Wirtschafts- und Währungspolitik prägte die Amtszeit der Kanzlerin. Jetzt regelt Angela Merkel ihr Vermächtnis in der EU. Wie von der Leyen ins Spiel kam, folgte dabei einer langen Tradition.
Die CDU-Vorsitzende stützt im F.A.Z.-Interview Christine Lagarde und Ursula von der Leyen. In der Geldpolitik hat sie ziemlich klare Vorstellungen für die Zukunft.
Mit der Auswahl Ursula von der Leyens und Christine Lagardes für so einflussreiche Ämter zeigt Europa, dass es ihm ernst ist mit Gleichberechtigung und Parität. Man kann das wirklich nur feiern.
Christine Lagarde ist bereit, die Komfortzone zu verlassen. Die Beziehung zwischen Frankfurt und EZB könnte mit ihr als Präsidentin einen neuen Weg einschlagen.
Noch immer wird um die Besetzung der Spitzenposten in der EU gerungen. Aber welche Befugnisse gehen eigentlich mit welchem der Ämter einher?