Die Verlockung der 750 Milliarden
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum hängt auch von der Bereitschaft nationaler Regierungen zu Strukturreformen ab, betont EZB-Präsidentin Lagarde. Auch deshalb ist Mark Ruttes Haltung ein gutes Zeichen.
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum hängt auch von der Bereitschaft nationaler Regierungen zu Strukturreformen ab, betont EZB-Präsidentin Lagarde. Auch deshalb ist Mark Ruttes Haltung ein gutes Zeichen.
Eine intelligente und elegante Lösung hätten die deutschen Behörden gefunden, findet die EZB-Chefin Christine Lagarde und hält den Konflikt deshalb nun für ausgeräumt.
Olaf Scholz und sein Finanzministerium haben Unterlagen der Europäischen Zentralbank geprüft. In einem Brief an Wolfgang Schäuble erklärt er, was daraus folgt – eine gute Nachricht für die Währungshüter.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Die EZB stockt ihr Krisenprogramm auf 1,35 Billionen Euro auf. Ökonomen streiten, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Der Finanzmarkt reagiert kurz erfreut.
Finanzprofis lieben Metaphern aus dem Tierreich. Nun rätseln sie: War der Corona-Crash ein Schwarzer Schwan oder ein Graues Nashorn? Eine kleine Tierkunde.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Anleihekäufen bewegt weiterhin die Gemüter. Auf längere Sicht wird es die Arbeit der Europäischen Zentralbank beeinflussen.
In der Europäischen Zentralbank sollen bei der Einstellung als auch bei der Beförderung Frauen stärker berücksichtigt werden. Die Notenbankchefin Christine Lagarde fordert ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern.
Das Verfassungsgerichtsurteil offenbart ein Dilemma: Die deutsche Notenbank muss deutsches Recht und Europarecht beachten.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Anleihekäufen der Notenbank kochen die Emotionen hoch. Vor allem in Italien ist die Regierung aufgebracht. Aber selbst Frankreichs Notenbankchef murrt.
Die Zentralbanken stemmen sich gegen den wirtschaftlichen Absturz in der Krise. Doch auf die Dauer werden sie nicht in der Lage sein, das wachsende Missverhältnis von Wirtschaftskraft und Verschuldung zu übertünchen.
Das gewaltige Anleihekaufprogramm wird zunächst nicht aufgestockt. Es gibt aber neue Langfristkredite für Banken zu sehr günstigen Konditionen. Ökonomen sprechen von einer „Zinssenkung durch die Hintertür“.
Es gibt gute Argumente gegen einen vorschnellen und zu unbegrenzten Einsatz der EZB. Nur so haben die Eurozone-Staaten einen Anreiz, sich auf sinnvolle Schritte in der Krise zu einigen.
Entgegen der Erwartungen an einen festeren Start haben die deutschen Börsen verhalten eröffnet. Mittlerweile liegen sie doch recht deutlich im Minus.
Das von dem Pharma- und Biotech-Unternehmen hergestellte Medikament Remdesivir könnte gegen Corona helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Hoffnung die Aktienmärkte euphorisiert.
Die Kommission bewegt sich mit EU-Anleihen und Zuschüssen am Rand des EU-Rechts. Anfang Mai will Ursula von der Leyen konkrete Vorschläge machen.
Die Corona-Krise macht sich zunehmend im Portemonnaie bemerkbar. Einige Verbraucher wird das freuen – viele andere aber nicht.
EZB-Direktorin Isabel Schnabel über den Kampf gegen die Krise, die Stabilität der Banken und den Reiz von Eurobonds. Auch die Ausgabe einmaliger Corona-Anleihen wäre denkbar.
„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln“, teilt EZB-Präsidentin Lagarde mit. Lob kommt nicht nur vom französischen Präsidenten Macron.
Düstere Vorhersage: Die Euro-Währungshüter rechnen nach F.A.Z.-Informationen mit einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung in Folge des Coronavirus.
Für die Zeit nach der Corona-Krise ist ein Signal für eine Zinswende nötig, finden Edmund Stoiber, Peer Steinbrück, Wolfgang Clement, Günther Oettinger, Hans-Werner Sinn, Franz-Christoph Zeitler, Kurt Faltlhauser und Marcus Vitt.
Corona stellt EZB-Chefin Lagarde vor ihre erste große Herausforderung, auch die deutsche Wirtschaft leidet unter dem Virus. Nur die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes gilt nicht Covid-19. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Nur drei Tage nach dem „Schwarzen Montag“ fallen die Aktienkurse abermals stark. Die europäischen Währungshüter reagieren nun auf die Folgen der Coronavirus-Pandemie mit mehreren Maßnahmen.
Die EZB diskutiert darüber, das Wohnen in der Inflation stärker zu berücksichtigen. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hält das für bedenkenswert. Fachleute meinen, auf Dauer mache das nicht viel aus. Wie kann das sein?
Die EZB eröffnet einen „Bürgerdialog“ für ihre strategische Neuausrichtung. Jeder soll per Mail seine Meinung einbringen dürfen. Wird die Notenbank damit demokratisiert?
Niedrige Zinsen und umfangreiche Anleihenkäufe: Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist vielen Bürgern suspekt. Das soll sich auch durch eine neue Kommunikation ändern.
Wenn Schuldenmachen und Geldpolitik grün angestrichen werden, haben sie schädliche Nebenwirkungen. Von der Leyens Deal muss nicht aus vielen Instrumenten bestehen, sondern aus wirksamen.
Eine Umfrage unter Ökonomen und Analysten zeigt: Es wird nicht ausgeschlossen, dass die EZB-Chefin Christine Lagarde die Zinsen noch weiter senkt. Manche meinen sogar, schon im April.
Die neue Präsidentin der EZB interessiert sich mehr als ihr Vorgänger auch für den Finanzplatz Frankfurt. Während Mario Draghi mit Frankfurt fremdelte, taucht die Französin ein in das gesellschaftliche Leben der Stadt.
Viele Bürger halten die Teuerung für ungenau, weil sie das Wohnen nicht ausreichend berücksichtige. Die EZB will das ändern.
Katharina Wrohlich forscht am Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im Bereich Gender Economics. Im Interview spricht sie über Frauen in Vorständen und in der Politik, Studienwahl und Gleichstellungshürden.
Unter, aber nahe zwei Prozent sollen die Preise im Euroraum bisher steigen, sagt die EZB. Künftig könnte das Ziel höher liegen, schätzen viele Ökonomen. Was steckt dahinter?
In Sachen Leitzins und Einlagenzins lässt die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank zunächst alles beim Alten. Doch will die EZB über eine neue Strategie beraten.
Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde bekommt überall viel Applaus. Doch kann sie auch im gespaltenen EZB-Rat überzeugen?
In den vergangenen Monaten ist das Volumen der Anleihen mit negativer Rendite deutlich gesunken. Doch eine echte Zinswende halten Profianleger für ausgeschlossen.
Die Aufgaben im neuen Führungsgremium der EZB sind nun verteilt. Obwohl jeder Direktor eine Stimme hat, gelten manche Ressorts als besonders einflussreich.