Feilschen um den Mindestlohn
Für Jugendliche soll der Mindestlohn nicht gelten. Arbeitsministerin Andrea Nahles will damit die Wirtschaft milde stimmen. Doch diese Taktik geht gründlich schief. Eine Analyse.
Für Jugendliche soll der Mindestlohn nicht gelten. Arbeitsministerin Andrea Nahles will damit die Wirtschaft milde stimmen. Doch diese Taktik geht gründlich schief. Eine Analyse.
Ein buntes Bündnis sagt der kalten Progression im Steuerrecht den Kampf an. Nach dem DGB fordern nun auch Arbeitgeber und Grüne eine Änderung. Doch am Spitzensteuersatz scheiden sich die Geister.
Arbeitgeber sind von den rentenpolitischen Plänen der Bundesregierung enttäuscht. Sie sehen sich um eine Entlastung betrogen.
In einer ungewöhnlichen Allianz warnen Gewerkschaften und Arbeitgeber die Regierungsparteien vor einer undifferenzierten Debatte über Armutseinwanderung - vor allem die CSU.
An diesem Montag muss sich Arbeitsministerin Andrea Nahles in einer Anhörung den Kritikern ihrer Rentenreform stellen. Experten erwarten deutliche Worte.
Wer mit 63 Jahren in Rente gehen will, der soll Zeiten in Kurzzeitarbeitslosigkeit auf die Beitragsjahre mit anrechnen können. Die Arbeitgeber laufen Sturm gegen die Pläne von Arbeitsministerin Nahles.
In der Fleischindustrie soll ein Mindestlohn für die rund 80.000 Beschäftigten eingeführt werden. Doch die Tarifverhandlungen gehen nicht wie gewünscht voran.
Die erste offizielle Begegnung zwischen der Kanzlerin und dem neuen Arbeitgeberpräsidenten Ingo Kramer war nach dem Eindruck vieler Zuhörer unerwartet schroff.
Nach Jahrzehnten hoher Arbeitslosenzahlen sei Vollbeschäftigung bald wieder möglich, sagt der neue Arbeitgeberchef Ingo Kramer. Viele Pläne aus den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen machen ihm aber Sorgen - vor allem der Mindestlohn.
Ingo Kramer ist jetzt der oberste Interessenvertreter der deutschen Arbeitgeber. Er folgt Dieter Hundt und hat angesichts der vielen geplanten neuen Regulierungen viel zu tun. Ein Porträt.
Die Wahl der sechs Mitglieder für den Städtebaubeirat hat in der Frankfurter Gruppe des Bunds Deutscher Architekten (BDA) für Streit gesorgt.
Noch ist der Bau des Romantikmuseums nicht beschlossen. Doch der Immobilienkonzern ABG beginnt bereits mit einer Ausschreibung, er trägt die Kosten des zweistufigen Verfahren.
Nach der Wahl könnte der Rentenbeitrag sinken. Die Gewerkschaften aber fordern höhere Renten und einen höheren Beitrag. Die Arbeitgeberverbände glauben dagegen, dass das wenig bringt.
Verdi strebt eine schrittweise Anhebung des Friseurmindestlohns auf 8,50 Euro an - und erhält dabei Unterstützung von den Arbeitgebern. Trotzdem verstummen die alten Vorwürfe nicht, dass der BDA Branchenmindestlöhne blockiere.
Auch wenn die Rente mit 67 kommt, muss nicht jeder so lange warten. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann schon mit 65 Jahren ohne Abschläge aufhören. Die Arbeitgeber sehen in dieser Ausnahme ein „absurdes Privileg“.
Die Jungen sind die neuen Bildungsverlierer - die meisten Schulabbrecher und Förderschüler sind männlich, auf dem Gymnasium sind Jungen in der Minderheit. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Frauen sollen 28 Euro mehr Rente je Monat und Kind bekommen, hat Unions-Fraktionschef Kauder gerade der F.A.Z. gesagt. „Verantwortungslos“ nennt Arbeitgeberpräsident Hundt das.
Zum Bericht über „Modell Hundt“ und „Modell Henkel“ „Die Macht der Sozialpartnerschaft“ (F.A.Z. vom 22. Juni): In der Würdigung von Dieter Hundts Amtszeit als ...
rike. BERLIN, 25. Juni. Die mittelständische Industrie in Deutschland hat sich vehement für den Erhalt des Euro ausgesprochen und dafür, den bisherigen Kurs im ...
In den klassischen liberalen Weltbildern, die allerdings politisch aus der Mode gekommen sind, ist für Arbeitgeberverbände kein Platz.
dc./rike. BERLIN, 24. Juni. Die rentenpolitischen Pläne von CDU und CSU werden nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ...
Die Union will Müttern und Vätern älterer Kinder mehr Rente zahlen. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hält die Pläne für einen „schweren Fehler“. Sie seien ohne höhere Beiträge nicht finanzierbar.
BERLIN, 21. Juni. Die Tarifrunde 1995 war ein Lehrstück für die Eigenarten der Sozialen Marktwirtschaft. Nach turbulenten Wochen vereinbarten IG Metall und ...
Die Wirtschaft kann nicht auf die Arbeitskraft von Müttern und Väter verzichten. 600 Betriebskindergärten gibt es bislang. Aber das reicht noch lange nicht. Heute will die Regierung ihren Bericht zur Wirksamkeit der Familienpolitik vorstellen.
Der Chef der norddeutschen Metall-Arbeitgeber wird als Nachfolger von Dieter Hundt nominiert. Der bisherige Präsident will Kramer selbst vorschlagen und im November nicht wieder kandidieren.
Mehrere Wirtschaftsverbände haben einen Zehn-Punkt-Plan vorgelegt, der unter anderem eine Bafög-Reform fordert und Absolventen an den Kosten ihres Studiums beteiligen will.
Greenpeace stellt Deutschlands schädlichste Kohlekraftwerke vor, Bundeswissenschaftsministerin Johanna Wanka diskutiert mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über das Anerkennungsgesetz für ausländische Qualifikationen und der Schreibblockhersteller Moleskine geht heute an die Börse in Mailand.
Die Zahl der Arbeitnehmer in der Gruppe „60plus“ ist binnen Jahresfrist um mehr als 12 Prozent gestiegen. Das zeigt: Deutschland ist ziemlich gut vorbereitet für das steigende Renteneintrittsalter.
Der Bund Deutscher Architekten (BDA) spricht sich dafür aus, mit der Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für das Areal am Großen Hirschgraben neben dem
Im vergangenen Jahr blieben rund 60.000 Lehrstellen unbesetzt. Jetzt sorgen sich Arbeitgeber und Industrie um ihren Nachwuchs. Viele wollen gering qualifizierten Hartz-IV-Empfängern über 25 Jahren eine Chance geben.
Familienpolitik müsse künftig viel stärker darauf ausgerichtet werden, Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können. Das fordern die deutschen Arbeitgeber in Reaktion auf ein kritisches Gutachten.
pik. Berlin, 23. Januar. Die ehemaligen Funktionäre des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) bekommen künftig nur noch für zwölf Monate ...
svs./pik. FRANKFURT/BERLIN, 22. Januar. Mit einer gestärkten Mitgliederbasis geht die IG Metall in die anstehenden Tarifverhandlungen.
Rekordbeschäftigung und Euro-Krise werden zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften führen. Deutschlands Arbeitgeber warnen bereits: Was über die Produktivität hinausgeht, vernichte Arbeitsplätze.
Für das kommende Jahr rechnet Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt mit einer weiter wachsenden Wirtschaft und steigenden Löhnen. er sei davon überzeugt, dass Deutschland keine Rezession erleben werde.
Zwölf Monate Elternzeit sind genug - so sieht es Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Sobald die Kinderbetreuung besser ausgebaut ist, möchte er die Elternzeit verkürzt sehen.