Chemie für China
Popularität ist ihm nicht wichtig. Martin Brudermüller lässt BASF massiv in China investieren. Und Kritik an der Volksrepublik verbittet er sich.
Popularität ist ihm nicht wichtig. Martin Brudermüller lässt BASF massiv in China investieren. Und Kritik an der Volksrepublik verbittet er sich.
Global würden erhebliche Investitionen stattfinden, um die vorübergehende Versorgung mit Erdgas zu sichern, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag bei einem Besuch eines Standorts des Chemiekonzerns BASF. Neue Gaspipelines sollten zudem auch für Wasserstoff genutzt werden können.
Burckhard Bergmann war der einzige Ausländer im Direktorium von Gazprom. Im Gespräch blickt der langjährige Chef der Ruhrgas AG auf die deutsche Energiepolitik und ihre Fehler.
Das Prüfungsunternehmen hat ein prestigeträchtiges Dax-Mandat gewonnen.
Große Unternehmen, die Hilfe erhalten, sollen keine Dividenden oder Boni ausschütten. BASF hat deshalb schon angekündigt, trotz hohen Gasbedarfs möglichst auf Unterstützung verzichten zu wollen.
Wenn möglich, will der Chemiekonzern ohne staatliche Gelder auskommen. Vorstandschef Martin Brudermüller warnt zugleich davor, Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Auch das „China-Bashing“ des Westens sieht er kritisch.
Wintershall zahlt für seine Russland-Geschäfte einen hohen Preis. Die Gewinne sprudeln, aber der Konzern bekommt sie nicht aus dem Land und sucht nach einem Ausstieg.
Kritiker bescheinigen BASF, Hochtief, Infineon, Vonovia und Covestro Nachholbedarf in Sachen Umweltschutz. Die Kampagne hat prominente Unterstützer aus der Finanzwelt.
Nach wie vor gehen offenbar viele Arbeitnehmer krank zur Arbeit, wie eine Umfrage der Pronova-Betriebskrankenkasse zeigt. Mit positivem Corona-Test sind es den Daten zufolge knapp zehn Prozent.
Das ging schnell: Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG BCE haben sich auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Chemie- und Pharmabranche geeinigt. Sie bekommen deutlich mehr Geld.
Die nationale Technikakademie Acatech ist am Ohr der Politik und gestaltet Debatten. Doch den Skandal um ihren früheren Präsidenten Reinhard Hüttl arbeitet sie nicht transparent auf.
Gas wird in Europa dauerhaft teurer bleiben als in Asien oder Amerika. Darauf muss sich die Chemieindustrie einstellen. Das gilt insbesondere für den BASF-Standort in Ludwigshafen.
Um eine halbe Milliarde Euro sollen die Kosten jährlich sinken. Besonders dürfte es den Stammsitz in Ludwigshafen treffen.
Der Umsatz hat durch höhere Preise zugelegt, beim Gewinn muss BASF allerdings Einbußen hinnehmen. Perspektivisch will der Chemie-Konzern 500 Millionen Euro an Kosten einsparen – vor allem in Ludwigshafen.
Heute ist Deutschland von China wirtschaftlich so abhängig wie früher von Russland. Die Grünen wollen das ändern. Der Kanzler hat es weniger eilig.
Spritpreise, Adblue-Mangel und keine Fahrer: Eigentlich wird jeder Lastwagen gebraucht. Aber Energiekrise und Personalnot bringen die Lieferketten durcheinander.
Das Kunststoff-Recycling stößt an seine Grenzen. Chemische Verfahren könnten helfen, sind aber ökologisch umstritten.
Nur noch BASF und Autohersteller investieren.
Mit Niedrigwasserschiffen sichert die HGK die Grundversorgung der Chemieindustrie. Andere Branchen werden folgen.
Die hohen Energiepreise bringen Unternehmen und Branchen fast zur Verzweiflung. Sie haben Strategien, aber mitunter geht die Hoffnung verloren.
Chemieparks, die ihre Energie mit eigenen Kraftwerken erzeugen, sind Geschichte. Grüne Energie muss künftig von weit her geholt werden.
Die Industrie braucht viel Gas. In Zukunft soll sie ihren Energieverbrauch drastisch senken. Der Chemiekonzern BASF will am Standort Schwarzheide zeigen, wie das gelingen kann.
Die Ursache für den Chemieunfall im Mannheimer Hafen ist geklärt: Ein Textil-Bleichmittel hatte sich am Dienstagnachmittag in einem Überseecontainer selbst entzündet. Mehrere Anwohner mussten daraufhin evakuiert werden.
Eines von 200 Chemikalien-Fässern hat Feuer gefangen. Nur ein Großaufgebot der Feuerwehr verhinderte offenbar Schlimmeres.
Seit 2019 lagen BASF und Bayer wegen angeblich verschwiegener Kostenpositionen in einer milliardenschweren Transaktion miteinander im Streit. Nun scheitert BASF mit einer Klage.
Lange protestierten die Unternehmen in Deutschland heftig gegen ein mögliches Gasembargo. Nun gelingt es Betrieben dennoch, teilweise Gas einzusparen.
Im Winter droht eine Gaskrise, und auch beim Strom bestehen Risiken. Doch wie gut können Unternehmen darauf verzichten? Und was folgt daraus? Eine Übersicht.
Wie finde ich die besten Aktien? Die Wege zum Ziel sind sehr unterschiedlich. Drei Beispiele.
Dienstwohnungen können dabei helfen, Fachkräfte zu gewinnen oder langfristig zu binden. Das Thema Mitarbeiterwohnen wird wieder interessanter.
Der Chemiekonzern BASF geht davon aus, glimpflich durch die Gaskrise zu kommen.
Der BASF-Chef Martin Brüdermüller geht im Falle einer Ausrufung der letzten Stufe des Notfallplans Gas derzeit davon aus, noch ausreichend Erdgas zu erhalten, um den Betrieb am größten Standort Ludwigshafen mit reduzierter Last aufrechtzuerhalten.
BASF sucht einen Käufer für die Russlandgeschäft von Wintershall. Der russische Ballast soll weg, im Zweifel mit Verlust.
Der Chemiekonzern BASF sucht offenbar nach einem Käufer für das Russlandgeschäft seiner Tochtergesellschaft Wintershall Dea. Geht der Plan auf, könnte eine stark verkleinerte Wintershall doch noch an die Börse kommen.
Der Chemiekonzern will seinen bis zu 10 Milliarden Euro teuren Verbundstandort in China bauen – auch wenn die Zweifel an der Globalisierung wachsen. Die erste Anlage geht schon in Betrieb.
Natürlich zehren Kursverluste an den Nerven. Aber Achtung: Manche warten nur darauf, bis die Privatanleger aufgeben, um dann günstig einzukaufen. Ein mögliches Vorgehen zur Auswahl dividendenstarker Aktien zeigen wir hier und ziehen eine Zwischenbilanz.
Kursverluste trotz prächtiger Gewinne, wie passt das zusammen?