Kooperation gegen Google: Verlage arbeiten enger zusammen
Um sich fit für die Zukunft zu machen, werden aus Konkurrenten Partner. Die Verlage ärgern sich über Kartellbehörden und fordern mehr Rücksicht.
Um sich fit für die Zukunft zu machen, werden aus Konkurrenten Partner. Die Verlage ärgern sich über Kartellbehörden und fordern mehr Rücksicht.
Erst glühender Nazi, dann „Spiegel“-Redakteur und BND-Maulwurf bei Springer: Horst Mahnkes Karriere ist so mannigfaltig wie abschreckend. Der BND macht seine Akte zugänglich, doch sie ist unvollständig.
Sieben Informanten lieferten dem Bundesnachrichtendienst jahrelang Interna aus dem Springer Verlag zu. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und Berufung auf Akten des deutschen Auslandsgeheimdienstes.
Springer-Mann Christoph Keese hat sich das Silicon Valley genau angeschaut. Er weiß, wie Amerikas Online-Konzerne ticken. Hierzulande kämpft er für das „Leistungsschutzrecht“, mit dem Verlage gegen Google antreten. Wie groß sind ihre Chancen?
Loungebereich, Videoberater und Kuschelecke: Die Banken wollen mit modernen Vorzeigefilialen Finanzgeschäfte zum Erlebnis machen. Dabei kann das Smartphone künftig jede Bank ersetzen.
Die vier Springer-Titel im Netz verzeichnen deutlich weniger Nutzer, die über Google News auf ihre Seiten kommen. Aufs Jahr gerechnet sieht der Konzernchef Döpfner Umsatzeinbußen im siebenstelligen Bereich. Und lenkt ein.
Der Aktienkurs des Baukonzerns Bilfinger ist nach Vorlage von Geschäftszahlen um mehr als 12 Prozent abgestürzt. Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich derweil sehr freundlich.
Der Ausschuss Digitale Agenda des Deutschen Bundestages trifft sich zum Fachgespräch über „Open Data“, Axel Springer legt Zahlen zum dritten Quartal vor und aus Peking kommt der HSBC Einkaufsmanagerindex.
Von diesem Donnerstag an sollten Inhalte etlicher deutscher Verlage eigentlich nur noch mit Überschriften auf Google erscheinen. Nun räumen sie dem Internetkonzern doch das Recht ein, kurze Textanläufe und Vorschaubilder gratis darzustellen.
Präsident Putin wirft dem Westen einen „Medienkrieg“ vor. Als Gegenmittel soll der Anteil ausländischer Eigner an russischen Massenmedien auf 20 Prozent begrenzt werden. Betroffen ist auch der deutsche Axel-Springer-Verlag.
Der „Springer“-Mann Christoph Keese hat sich das Silicon Valley genauer angesehen. Sein Bericht aus dem Machtzentrum enthält Details, die einem Angst machen können. Deshalb sollte man das Buch lesen.
Per Gesetz will Russland ausländische Medienbesitzer zurückdrängen. Die Regierung Putin redet von mehr „Souveränität“ auf dem Informationsmarkt. Auch deutsche Verlage könnten betroffen sein.
Die Zeitungen stecken in der größten Krise ihrer Geschichte. Das liegt nicht nur am Internet. Anlass genug, über unsere eigene Branche nachzudenken.
Nach der Talfahrt der vergangenen Tage hat der Dax an diesem Dienstag leicht im Plus geschlossen. Die Aktien der Deutschen Post zählten nach guten Zahlen zu den Gewinnern.
Deutschland steckt in einer Comedy-Krise, und der junge Komiker Florentin Will möchte das ändern. Im Internet funktioniert das schon ganz gut, nun probiert er es auch im Fernsehen.
Mit ihm kann man über alles reden: Über Neymar und den ADAC. Die Meinung von Claus Strunz hat Gewicht – zumindest im Frühstücksfernsehen von Sat.1. Das hat mehrere Gründe.
Die Europäische Union hat Angst vor Google? Dagegen helfen keine Anwälte, wohl aber Ehrgeiz, Selbstbewusstsein und Innovationen.
Auf dem Bonner Global Media Forum trafen Google-Experte Jeff Jarvis und Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, aufeinander: Es ging um die Zukunft des Journalismus in der Online-Kultur.
It was only possible to install the neofeudalist Google monopoly with assistance from traditional publishing houses. Recognizing this complicity is the key to toppling the tyrant. The means to liberation from digital servitude are at hand. We can free ourselves if only we take them up.
Das neofeudalistische Google-Monopol konnte nur mit Hilfe der traditionellen Verlage errichtet werden. Die Anerkennung dieser Mittäterschaft ist der Schlüssel zum Tyrannensturz. Die Mittel zur Befreiung liegen bereit, wir müssen sie nutzen.
Macht korrumpiert und ist gefährlich. So reden alle, die Google & Co. entmachten wollen. Aber der klassische Liberalismus weiß: Die Macht des Eigentums ist legitim. Es ist an der Zeit, sie zu entdämonisieren.
Kürzlich erst hatte Springer-Vorstand Mathias Döpfner vor den Gefahren von Googles Monopol gewarnt, jetzt kauft sich sein Konzern eine eigene Suchmaschine: das französische Start-up Qwant.
Politiker, Medienvertreter und Autoren haben sich erschüttert über den Tod des F.A.Z-Mitherausgebers Frank Schirrmacher geäußert und die Verdienste des Intellektuellen und Publizisten gewürdigt.
Die geplanten Disziplinierungsmaßnahmen der EU gegen Google gehen Springer-Chef Mathias Döpfner nicht weit genug. Sie führten zu einem „Geschäftsmodell, das man in weniger ehrenwerten Kreisen Schutzgeld nennt“.
Nach Berechnungen von Experten wird die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr nach jahrelangem Anstieg erstmals sinken. China will seinen Einfluss im globalen Goldhandel ausbauen.
Die Mediengruppe macht das Geschäft ihres Lebens. Dabei ist Klambt gerade erst aus den Verlusten heraus. Die neuen Zeitschriften versprechen viel Gewinn – wenn die Kosten sinken.
Noch ’n Plagiat: Eine Geschichte der Rechenautomaten hat sich anscheinend großzügig im Netz bedient. Der Verfasser beantwortet die Vorwürfe mit einer überraschenden Unterscheidung.
Geht die EU nicht entschieden genug gegen bestimmte Geschäftspraktiken von Google vor? In der Ausgabe der F.A.Z. vom Dienstag, den 13. Mai 2014, antwortet Joaquín Almunia, EU-Kommissar für Wettbewerb, auf diesen Vorwurf des Axel Springer-Chefs Mathias Döpfner.
Einschnitte im amerikanischen Gesundheitswesen und Preiskürzungen in China haben die Zahlen und den Aktienkurs von FMC belastet. Lufthansa waren dagegen gefragt.
We witness the rise of a new absolute power. Google transfers its radical politics from cyberspace to reality. It will earn its money by knowing, manipulating, controlling the reality and cutting it into the tiniest pieces.
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Wir erleben das Entstehen absoluter Macht. Die Internet-Giganten, Google an der Spitze, übertragen ihre radikale Politik vom Cyberspace auf die reale Welt. Sie werden ihr Geld damit verdienen, dass sie die Realität kennen, kontrollieren und in kleinste Stücke schneiden.
Funke kommt mit dem Zukauf von Springer für 920 Millionen Euro entscheidend voran. Nur kleinere Fernsehhefte muss das Unternehmen weitergeben.
Mathias Döpfner, Chief Executive Officer of Axel Springer AG, warned of the danger of Google’s omnipotence. No country will be able to wrestle down the monopolist by means of regulation. Some possibilities to limit Google’s power, however, remain.
Springer-Chef Mathias Döpfner hat in der F.A.Z. vor Googles Allmacht gewarnt. Den Kampf gegen den Datenmonopolisten kann kein Staat mehr gewinnen. Ein paar Möglichkeiten, Google Einhalt zu gebieten, haben wir aber noch.
Anderswo in Europa stehen die Neulinge in diesem Jahr Schlange. Hierzulande ist die erste Welle an Börsengängen nach der Finanzkrise abgearbeitet. Der deutsche Markt für Börsengänge liegt darnieder.
Here for the first time, a German manager confesses his company’s total dependence on Google. What publishers are experiencing today is a sign of things to come: We will soon all belong to Google. An open letter to Eric Schmidt.