Springer kauft „Daily Telegraph“
Der Axel-Springer-Verlag erwirbt die britische Zeitung „Daily Telegraph“, eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens. Mathias Döpfner träumt vom internationalen Einfluss.
Jörg Schönenborn wird Moderator der „Tagesthemen“. Für den Job hätten die Intendanten der ARD kaum einen Besseren finden können. Mit ihm könnte das Erste an Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen.
Der Axel-Springer-Verlag erwirbt die britische Zeitung „Daily Telegraph“, eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens. Mathias Döpfner träumt vom internationalen Einfluss.
Helge Fuhst verlässt die ARD und wird Vorsitzender der Chefredaktionen von „Welt“, „Politico“ und „Business Insider“ bei Springer. Das ist ein journalistischer Topjob im Konzern.
Neuen Mitarbeitern einen guten Start zu ermöglichen, dem widmen Unternehmen viel Zeit und Aufwand. Wenn jemand kündigt, sieht es hingegen oft anders aus. Das können Arbeitgeber sich nicht mehr leisten.
Im Verwaltungsrat des ZDF steht die Neuwahl eines Mitglieds an. Kandidat für den Posten ist jemand, der lange bei Springer gearbeitet hat. Ist das ein Skandal? Oder liegt der vielleicht woanders?
Franz Josef Wagner war Chefredakteur der „B.Z.“ und seit fast 25 Jahren Autor der täglichen Kolumne „Post von Wagner“ in „Bild“.
Bis zu 100 Millionen Menschen schauen pro Monat auf transfermarkt.de, spekulieren und diskutieren. Das hat Einfluss auf den Marktwert von Fußballern. Wie seriös ist das Spiel – und wer steckt dahinter?
Jennifer Wilton gibt zum Ende des Monats ihren Posten als Chefredakteurin der „Welt“ ab. Nachbesetzt wird die Stelle nicht. Das zeigt, wo in der „Welt“-Gruppe das Schwergewicht liegt.
Warum Karol Nawrocki die polnische Präsidentenwahl gewonnen hat: Ein Gespräch mit seinem Förderer, dem Krakauer Historiker Andrzej Nowak.
Der ehemalige „Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber berichtet ab September als Reporter für den Springer-Verlag aus Tel Aviv. Für seinen Wechsel gibt es einen besonderen Grund.
Die „Bild“-Zeitung berichtete über eine Berliner Polizistin auf monströse Weise falsch. Das Blatt räumt die Fehler ein. Die Geschädigte erhält dem Vernehmen nach ein Schmerzensgeld von 150.000 Euro.
Beim Raubzug von Trump und Musk kommen die Medien kaum noch mit. Im Nebel der Fake News soll die Demokratie zerschlagen werden. Aber die kritische Presse ist noch da.
Trumps Sprecherin, Elon Musk und rechte Influencer behaupten, die frühere US-Regierung habe das Springer-Portal „Politico“ „subventioniert“. Damit sei nun Schluss. Der Vorwurf der Subventionierung ist reine Fake News.
Die Seite „welt.pm“ gaukelte vor, sie gehöre zum Portal des Springer-Verlags. Dabei war sie ein Fake. Springer kassierte die Adresse nun ein.
Die Mainzer Universitätsklinik muss dem Springer-Verlag Auskünfte über einen mittlerweile verstorbenen Herz-Patienten erteilen, der mit einer umstrittenen Methode operiert worden war.
In der Berichterstattung zum Fall Julian Reichelt und Springer sahen sich die Berliner Anwälte Irle und Moser mit einem harten Vorwurf konfrontiert. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sagt: Da war nichts dran.
Der Schriftsteller Uwe Johnson verfasste 1964 für den „Tagesspiegel“ eine Kolumne über das DDR-Fernsehen: ein Experiment auch mit der eigenen geteilten Identität.
Die „Berliner Zeitung“ beschwert sich über einen angeblich „seltsamen Artikel“ im Spiegel. Dabei ist der Text gar nicht seltsam. Schräg ist, was die Chefs der „Berliner Zeitung“ daraus machen.
Die „Bild“-Zeitung durfte die Feiernden, die bei einer Party auf Sylt rechtsradikale Parolen grölten, zeigen. Ein Betroffener zog die Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts München zurück.
Nach wenig mehr als zwei Jahren legt Sigrun Albert ihr Amt als Hauptgeschäftsführerin des BDZV bereits wieder ab. Auch das ist ein Symptom für den desolaten Zustand des zerstrittenen Zeitungsverlegerverbandes, der überdies unter gravierendem Mitgliederschwund leidet.
Zum Jahresende will die „Bild“-Gruppe aus dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) austreten. Der Schritt sei vor allem eine Kostenentscheidung, so der Springer-Verlag.
Hat Open AI mit seinem neuen KI-Modell GPT-4o die Schauspielerin Scarlett Johansson nachgeahmt? Über diese Frage ist ein heftiger Streit entbrannt – der die Debatte um Urheber- und Persönlichkeitsrechte und KI weiter befeuert.
An diesem Samstag wäre Luděk Pachman 100 Jahre alt geworden. Warum gab der Schachspieler 1975 in Mannheim gegen Matthias Gerusel eine Figur?
Immer neue, immer dubiosere Spender für Berliner Schloss und Garnisonkirche werden bekannt. Was ist aber das Ziel dieser Leute, und welche Gefahren gehen von ihnen aus?
Das Landgericht Köln hat gegen den Springer-Verlag eine einstweilige Verfügung erlassen. welt.de darf Behauptungen über einen früheren „Stern“-Korrespondenten nicht mehr verbreiten. Das behagt Springer offenbar nicht.
„Welt.de“ bringt einen Artikel, in dem ein Fotograf über einen Redakteur, mit dem er zusammengearbeitet habe, spricht. Der bestreitet vehement. Kein großes Ding, sagte Springer nicht: Hier geht es um eine „Meinung“, für die sind wir nicht verantwortlich.
„welt.de“ bringt einen Text des Fotografen Manfred Klimek. Er berichtet über seine erste Großstory im „Stern“ – mit einem Schnösel-Redakteur. Der sagt der F.A.Z: alles erfunden. Der „Welt“-Text geht offline. Springer weist alle Schuld ab.
Nach dem Artikel des „Business Insider“ über Plagiate in der Doktorarbeit seiner Frau Neri Oxman geriet der US-Milliardär Bill Ackman außer sich. Nun will er den Springer-Konzern, dem „Business Insider“ gehört, verklagen.
Kai Pflaume hört zu früh auf, Linda Evangelista schwört den Männern ab und wir stellen eine wichtige Frage: die Herzblatt-Geschichten.
Der Springer-Verlag hatte den früheren Chefredakteur der „Bild“-Zeitung wegen vermeintlichen Betrugs angezeigt. An dem Verdacht ist nichts dran, sagt die Staatsanwaltschaft Berlin und stellt das Verfahren ein.
In Berlin-Neukölln freuen sich Anhänger der Palästinensergruppe Samidoun über den Massenmord an Israelis. Sie bedrängen ein Kamerateam der „Welt“. Der Staat hat etwas zu tun: Polizei, Berliner Politik und Innenministerin Faeser.
Der Springer-Verlag und der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt haben einen Showdown vermieden. 2,2 Millionen Euro wollte Springer von Reichelt vor dem Arbeitsgericht erklagen. Nun hat man sich auf eine feine Formulierung geeinigt.
Der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt kann vor Gericht eine Unterlassung gegen den Verleger Holger Friedrich nicht durchsetzen. Friedrich hatte Reichelt an Springer verraten und gemeint, er habe „Vorstandskommunikation“ weitergegeben.
Der Deutsche Journalisten-Verband rügt den Umgang der deutschen Justiz mit dem Journalismus. Das Berliner Landgericht zerstöre den Informatenschutz, die Durchsuchungen bei Radio Dreyeckland und das Abhören von Journalisten, die Kontakt zur Letzten Generation hatten, seien unverhältnismäßig.
Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“, will eine Debatte führen: Der Informantenschutz, Grundlage der Pressefreiheit, soll nicht mehr gelten. Wir sollten über etwas anderes reden: Wie sich der Verleger Friedrich verhält.
Ende Februar hatte Springer-Chef Mathias Döpfner einen radikalen Umbau bei der „Bild“-Zeitung angekündigt. Jetzt wird klar, was das bedeutet. Viele Mitarbeiter werden entlassen, Standorte fallen weg und KI hält Einzug. Es gilt: „digital only“.
Der Springer-Verlag verklagt den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt. Er habe gegen seinen Abfindungsvertrag verstoßen. Reichelts Anwalt weist die Vorwürfe zurück – und gibt Einblick in Springers angebliche Methoden.