Präsidenten-Presse
Auch die gemäßigte Stimmenvielfalt war dem türkischen Präsidenten noch zu viel: Vertraute von Erdogan haben in der Türkei die Dogan-Mediengruppe gekauft. Jetzt gehorchen die Medien nur einem einzigen „Boss“.
Auch die gemäßigte Stimmenvielfalt war dem türkischen Präsidenten noch zu viel: Vertraute von Erdogan haben in der Türkei die Dogan-Mediengruppe gekauft. Jetzt gehorchen die Medien nur einem einzigen „Boss“.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters greift die Berliner Alice-Salomon-Hochschule für ihre Entscheidung im Streit um das Gomringer-Gedicht an. Der Axel-Springer-Verlag bezieht unterdessen plakativ Stellung.
Starres Konzept, klare Rollenverteilung: Talkshows sind kein Ort für gute Diskussionen. Warum lohnt es sich trotzdem hinzugehen? Und kann man die vorgesehene Dramaturgie durchbrechen?
Eine Frau hatte den damaligen „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann beschuldigt, sie sexuell belästigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat dafür aber keine Beweise gefunden.
Fußballstars verdienen durch Werbeinnahmen gutes Geld. Lukas Podolski ist da keine Ausnahme und posiert für Girokonten, Kaugummis und Mobilfunkanbieter. Aber warum ausgerechnet auch für die Türkei unter ihrem autoritären Präsidenten?
Der Axel-Springer-Verlag verkauft zwei Gebäude in Berlin. Sein Finanzchef erklärt, warum die Einnahmen daraus höher sein werden, als noch kürzlich gedacht.
Der ehemalige „Bild“-Chef Kai Diekmann berät Uber, sein früherer Arbeitgeber Springer investiert in den umstrittenen Fahrdienstkonzern. Wo das bloß hinführt?
Erst heuert Kai Diekmann als Berater bei Uber an, nun wird bekannt: Der Axel-Springer-Verlag hat sich an dem Fahrdienst beteiligt – wie schon bei einem anderen prominenten Start-up.
Der Wettermoderator Jörg Kachelmann hat mit der „Bild“-Zeitung lange über dort abgebildete Fotos von ihm gestritten. Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden: Sie sind zum Teil zulässig.
Hani Yousuf kommt aus Pakistan, hat aber in England und Amerika studiert. Über ihre Heimat schreibt sie ungern, doch die meisten Redaktionen wollen genau das. Ein Gastbeitrag über die Stigmatisierung in deutschen Medien.
„Focus Online“ als Facebooks Wahrheitsinstanz? Die Frage ist, ob sich das unter inhaltlichen Gesichtspunkten empfiehlt. Oder besser gesagt: Das ist keine Frage.
Erstaunlich gut vorbereitet, vorsichtiger als früher, aber zugleich selbstsicher wie eh und je: So hat „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann Donald Trump beim Interview erlebt. Ein Gespräch über eine bemerkenswerte Begegnung.
Der „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann verlässt überraschend den Springer-Konzern. Wohin wird es ihn ziehen?
„Wir werden Sie an der Grenze stoppen“: Der „Bild“-Chef Kai Diekmann erzählt, wie er dafür sorgte, dass die wohl einzig erhaltenen Baupläne des Vernichtungslagers Auschwitz nach Israel gelangten. Auch wenn das Bundesarchiv sie für sich beanspruchte.
Katja Kessler ist Bestseller-Autorin, Gattin und promovierte Zahnärztin. In ihrem neuen Buch gibt sie Ehetipps – und „Schatzi“ ist auch dabei.
Wie viel Dummheit verträgt ein Volk? Bestsellerautoren wie Sarrazin wagen sich immer wieder aufs Glatteis. Dabei wäre die Lösung so einfach: Streicht die Idee, große Intelligenz sei erblich.
Das Galaxy S7 Edge setzt Maßstäbe. Samsung hat ein Smartphone geschaffen, das keine Schwächen kennt. Bis vielleicht auf eine. Das Android-Gerät im Praxistest.
Im AfD-Vorstand ist Frauke Petry massiv kritisiert worden. Auf einem „Geheimtreffen“ sprach man von ihr gar als strategisches Risiko. Petry greift derweil die Presse an und klagt über „sinnentstellte“ Wiedergabe.
Der frühere Chef hat zwei Jahre gewartet. Nun möchte er oberster Aufseher des Industriegase-Herstellers werden. Das birgt Konfliktpotential.
Wer aus eigener Kraft nicht schnell genug wächst, der kauft Umsatz zu. Für einige Unternehmen werden Höchstpreise gezahlt. Besonders eine Familie fällt mit spektakulären Zukäufen auf. Eine Bilanz des Übernahmejahres.
Die „Bild“-Zeitung ohne Kai Diekmann - geht das? Es geht, denn der Chefredakteur wird Herausgeber und Oberboss von Europas größtem Boulevardblatt. Die neue Chefredakteurin Tanit Koch hatte nicht jeder auf dem Zettel.
Russlands neues Mediengesetz treibt ausländische Verlage aus dem Land. Auch Springer musste seine Titel verkaufen. Der neue Eigentümer, Alexander Fedotov, stellt Zeitschriften ein und zieht dem kritischen Magazin „Forbes Russia“ den Zahn.
Das Leid von Mediengeschädigten wie Jörg Kachelmann scheint schwerer zu wiegen als das der Opfer von Gewaltverbrechen. Hier ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Brauchen wir ein neues Gesetz?
Kurz nach dem gescheiterten Übernahmeversuch der „Financial Times“ startet Springer den nächsten Versuch: Diesmal soll es ein amerikanisches Nachrichtenportal sein.
Der Springer-Verlag zieht sich nach elf Jahren vom russischen Markt zurück. Wie das Unternehmen bestätigte, verkauft es die Anteile seines russischen Ablegers vollständig. Eine Gesetzänderung Putins zwang den Verlag zu diesem Schritt.
Im Deutsche-Bank-Prozess will die Staatsanwaltschaft zahlreiche neue Zeugen befragen. Eine Verzweiflungstat, weil ein Freispruch in greifbare Nähe gerückt ist?
Aus den Abschriften der Dokumente aus dem Versteck von Bin Ladin geht hervor, dass sein Terrornetz Al Qaida eine genaue Strategie für Deutschland hatte. Es gab konkrete Anweisungen, wie die deutschen Truppen aus Afghanistan vertrieben werden sollten.
„Spiegel“ und „Bild“ servieren ihre Artikel jetzt direkt Facebook. Geld bekommen sie dafür nicht. Es gibt nicht einmal einen Link zum Urheber. Warum macht die Presse so etwas mit?
Bei den Piraten war Christopher Lauer die letzte Stimme der Vernunft. Sein Wechsel zum Springer-Verlag wird mit Argwohn und Entsetzen betrachtet. Doch die Kritiker verstehen Lauers unabhängige Position nicht.
In Washington ist das Online-Portal „Politico“ längst ein Leitmedium der amerikanischen Politikszene. Nun nehmen sich die Macher den europäischen Markt vor. Am Dienstag ist der „Politico“-Ableger in Brüssel gestartet. Mit einem unerwarteten Bekenntnis des EU-Kommissionspräsidenten.
Die Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff geht mit den deutschen Hochschulen hart ins Gericht: Abkupfern werde dickfellig hingenommen, Solidarität sei wichtiger als saubere Wissenschaft. Sie hat Recht.
Am Mittwoch will die Blockupy-Bewegung Frankfurt lahmlegen. Die Polizei baut die Europäische Zentralbank, deren neue Zentrale dann offiziell eröffnet wird, zur Festung aus. Mit Rebellion kennt sich die Main-Metropole aus – die Stadt blickt auf eine aufrührerische Vergangenheit zurück.
Immer mehr deutsche Manager erkunden die Heimat von Google und Facebook. Über eine Bildungsreise der besonderen Art - und was Konzernlenker dabei wirklich lernen.
Braune Zwerge sind als Sterne gescheitert. Ihr ulkiger Name bekommt heute, zwanzig Jahre nachdem die ersten von ihnen gesichtet wurden, einen tieferen Sinn.
Die AfD hat mit ihrer Solidaritätsbekundung zu Pegida ihren politischen Kurs zu erkennen gegeben. Er führt direkt ins völkische Lager.
Lutz Bachmann, der Organisator der fremdenfeindlichen Demonstrationen in Dresden, behauptet, er habe beruflich einen besonders guten Zugang zu bedeutenden Medien. Stimmt das? FAZ.NET hat nachgefragt.