Warum hielt der Staat die vierte Welle nicht auf?
Seit Juli gab es präzise Warnungen vor einem dramatischen Infektionsanstieg im Herbst. Doch aufgrund einer fatalen Mischung aus Wahlkampf, Täuschung und magischem Denken wurden sie ignoriert.
Seit Juli gab es präzise Warnungen vor einem dramatischen Infektionsanstieg im Herbst. Doch aufgrund einer fatalen Mischung aus Wahlkampf, Täuschung und magischem Denken wurden sie ignoriert.
Wegen einer Whatsapp-Nachricht, in der er von einem „DDR-Obrigkeitsstaat“ und Journalisten als „Propaganda-Assistenten“ sprach, stand der Springer-Chef Döpfner in der Kritik. Präsident der Zeitungsverleger bleibt er trotzdem.
Der Springer-Chef Mathias Döpfner steht in der Kritik, seit eine private SMS publik wurde, in der er Deutschland als „DDR-Obrigkeitsstaat“ bezeichnet. Was er zur Entlastung für sich einfordert, sollte zum Maßstab für seine Bild-Zeitung werden.
In einer privaten SMS hatte Springer-Chef Mathias Döpfner davon gesprochen, der – inzwischen entlassene – Bild-Chefredakteur Julian Reichelt begehre als einziger gegen einen „neuen DDR-Obrigkeitsstaat“ auf. Jetzt entschuldigt Döpfner sich.
Springer-Chef Mathias Döpfner trauert Julian Reichelt nach. Er hat offenbar nicht verstanden, dass er Teil des Problems ist. Auf einer informellen Ebene hat ihm sein Vorgehen nachhaltig geschadet, heißt es aus dem Silicon Valley.
Der Bild-Chefredakteur Julian Reichelt ist seinen Job los. Bei seinem Betragen ist das nur angemessen. Springer-Chef Döpfner hält ihn indes für einen „Rebellen“. Das ist der falsche Begriff.
Nach eigenen Angaben gewann der Axel-Springer-Verlag als Folge von Presserecherchen „neue Erkenntnisse“ über Reichelts Verhalten. Demnach hatte dieser auch nach Abschluss eines Prüfverfahrens im Frühjahr 2021 „Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt“.
Erst bringt die New York Times eine Riesenstory über Springer. Vorher stoppt der Verleger Ippen eine Recherche über den Bild-Chef Reichelt. Der ist seinen Job plötzlich los. Er hat wohl den Vorstand belogen. Die Chaostage sind perfekt.
Showjournalisten und andere Horror-Geschichten: So war die erste Woche mit dem neuen Dauerwerbesender BILD.
Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Stefan Aust erzählt in seiner Autobiographie viel von der jüngsten Vergangenheit und wenig von sich selbst.
Noch ist das Presseleistungsschutzrecht nicht wirksam. Doch schon jetzt sind sich Verlage darüber uneins, wie mögliche Linzenzerlöse verteilt werden. Sie sollten besser eine gemeinsame Linie finden.
Eckhart Nickel reist um die Welt – und schreibt darüber. In dem Band „Von unterwegs“ hat er einige seiner besten Reportagen versammelt. Jetzt hofft der Schriftsteller darauf, endlich wieder abzuheben.
Der Deal, den sein Verlag mit Facebook abgeschlossen habe, sei ein Meilenstein für die ganze Branche, sagt Springer-Chef Mathias Döpfner. Doch davon muss er die anderen Verlage erst einmal überzeugen.
Der „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt kommt im gegen ihn angestrengten Compliance-Verfahren mit einem blauen Auge davon. Er behält seinen Job. Ob er die richtigen Lehren aus der Kritik an seinem Boss-Verhalten zieht?
Die Feministin spricht im F.A.Z.-Magazin über ihre Berichterstattung in der Causa Kachelmann. Außerdem verteidigt sie Rammstein-Sänger Till Lindemann. Rassismusvorwürfe gegen sie selbst nennt Schwarzer „starken Tobak“.
Die letzte bedeutende wissenschaftliche BWL-Zeitschrift aus Deutschland stellt ihre Printversion ein. Künftig erscheinen nur noch englische Texte im Open-Access-Verfahren. Das wird in der Wissenschaft immer wichtiger.
Die Mehrheit des Frankfurter Start-Ups „Framen“ ist an den Axel-Springer-Verlag verkauft worden. Zu Umsatz und Gewinn wurde von Framen keine Angabe gemacht, Insider sprechen von einer Investition von etwa 100 Millionen Euro.
Der ehemalige Chefredakteur der „Bild“, Günter Prinz, ist verstorben. Im Springer-Verlag genoss er einen legendären Ruf. An den Beileidsbekundungen kann man dies ablesen.
Was sieht Friede Springer in Mathias Döpfner? Warum schenkt sie ihm Aktien im Wert von einer Milliarde Euro? Die Antwort ist ganz einfach.
„Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich mit Mathias meinen Nachfolger gefunden habe.“ So äußert sich Springer-Erbin Friede Springer – und schenkt ihm ein riesiges Aktienpaket.
Der Großverlag Springer Nature macht sich mit Chinas Zensur gemein. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sieht darin kein Problem – und macht weiter mit ihm Geschäfte. Ein Gastbeitrag.
Gabor Steingart wollte einmal Chefredakteur des „Spiegels“ werden. Schon damals wusste er mehr als andere. Oder tat zumindest so. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Das deutsche Medienkonzentrationsrecht ist veraltet. Es kennt nur Sender und keine Netzkonzerne. Die Länder wollen das endlich ändern. Haben Google und Konsorten etwas zu fürchten? Ein Gastbeitrag.
Die forderte gestern Abend Sascha Lobo. Solche Forderungen sind zwar schon öfter in unserer Geschichte gestellt worden. Aber die hielten sich immerhin nicht für „linksliberal“.
So präsentierten sich gestern Abend zumindest die beiden Vorsitzenden der Jugendverbände von CDU und SPD. Dennoch konnte die Sendung zum Rentenstreit keinen Aufschluss darüber geben, wie es mit der Berliner Koalition weitergehen wird.
In der digitalen Welt muss sich das Medium Zeitung bewähren. Für regionale Blätter ist der Wettbewerb hart. Weiß die „Sächsische Zeitung“, wie man besteht? Sie hat große Themen. Ein Redaktionsbesuch.
Der am Springer-Verlag interessierte Finanzinvestor KKR öffnet in der Angebotsunterlage eine Hintertür für den Ausstieg aus der Zeitung. Die „Welt“ und „Welt am Sonntag“ erhalten keine Bestandsgarantie.
Das Urteil des türkischen Verfassungsgerichts im Fall Deniz Yücel ist erstaunlich: Seine Verhaftung sei rechtswidrig gewesen. Den Vorwurf der Folter wollen die Richter nicht bestätigen. Wie ist das zu werten?
Die „Bild“-Zeitung berichtete, Ermittler des Landeskriminalamts hätten die Redaktion durchsuchen wollen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main widerspricht. Es sei um die Sicherung von Beweisen gegangen.
Die „Bild“-Zeitung darf ein Foto von Jörg Kachelmann, das ihn im Gefängnis zeigt, nicht mehr verwenden. Das bestätigte nun in allerletzter Instanz der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Das Schmerzensgeld, das Springer Jörg Kachelmann zahlen muss, ist beachtlich. Der BGH hat es bestätigt. Es geht immer noch um den Prozess, in dem der Moderator vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde.
In Köln zeigen die Privatfernsehmacher bei den „Screenforce Days“, welches Programm sie in petto haben. Nach Ansicht des Ufa-Chefs Nico Hofmann sind alle im Aufbruch. Oder fürchten sie nur Netflix?
Weil die „Bild“-Zeitung selbstproduzierte Livestreams auf ihrer Online-Seite veröffentlicht, soll sie eine Rundfunklizanz beantragen. Dagegen hat der Springer-Verlag nun Klage erhoben.
1968 und kein Ende: Der Verleger und frühere SDS-Vorsitzende KD Wolff verspürt auch heute noch Lust gegen die Pressekonzentration oder die durchgeknallten Banken auf die Barrikaden zu gehen.
Ein Video aus Berlin macht sprachlos. Spätestens jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Was heute Hoffnung macht, steht im Sprinter.
Diesmal steigt der Hamburger SV wohl wirklich ab. Doch Mäzen Kühne will keine Finanz-Zusage für die 2. Liga geben. Er nimmt den Senat der Stadt in die Pflicht. Der Bürgermeister kontert.