Gesteinshaufen neben dem Atomkraftwerk
Eine Wanderung am Rhein bei Biblis ist voller Kontraste. Neben Relikten des Mittelalters finden sich Zeugnisse der Atomkraft.
Eine Wanderung am Rhein bei Biblis ist voller Kontraste. Neben Relikten des Mittelalters finden sich Zeugnisse der Atomkraft.
Der Vorschlag zur Einstufung von Atomkraft und Gas als "nachhaltige Investition" ist auf heftige Kritik gestoßen. Die Kommission hält dennoch daran fest und spricht von einem ausbalancierten Kompromiss.
Das Ringen um die Einstufung von Atomkraft und Gas als „grün“ zeigt, wie anmaßend der planwirtschaftliche Ansatz der Taxonomie ist – und stellt die Pro- EU-Linie der deutschen Regierung auf die Probe.
Das EU-Parlament und die Mitgliedsländer der Europäischen Union haben beschlossen, Atomkraft und Erdgas zumindest unter bestimmten Kriterien ein Öko-Label zu geben.
Die EU-Kommission bleibt wie angekündigt bei ihren Plänen, Atomkraft und Erdgas zumindest unter bestimmten Kriterien ein Öko-Label zu geben. Deutsche Volkswirte kritisieren die ganze Idee. Österreich kündigt eine Klage an.
Jean-Jacques Barbéris ist Vorstand der größten Fondsgesellschaft Europas. Er verteidigt Investitionen in Öl und Kernenergie – und warnt vor einem Börsenkollaps.
In der Hanauer Stadtpolitik wird ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts als großer Sieg gefeiert. Die Richter hatten den Bau eines neuen Lagers untersagt.
In der EU hat die Kernenergie schon lange eine feste Verankerung. Die Pläne zur Taxonomie rücken sie wieder ins Zentrum.
Kurz vor Ablauf der Frist hat Deutschland ein klares „Nein“ zur Atomkraft und ein „Jein“ zum Gas nach Brüssel kommuniziert. Das wird aber wohl wenig ändern. Die Kommission will in wenigen Tagen ihren Taxonomie-Vorschlag vorlegen.
In Deutschland ist die Atomkraft nicht mehr wohlgelitten. Also hat Joachim Specht seine Koffer gepackt und ist nach Finnland gezogen. Dort will der Kernkraftingenieur einen neuen Reaktor bauen.
In Zwentendorf an der Donau steht das einzige Atomkraftwerk Österreichs. In Betrieb gegangen ist der Meiler aus den siebziger Jahren nie, da sich die Menschen in einer Volksabstimmung gegen die Kernkraft entschieden.
In Betrieb gegangen ist das einzige Atomkraftwerk Österreichs nie, da sich die Menschen in einer Volksabstimmung in den siebziger Jahren gegen die Kernkraft entschieden. Aus Wien kommt nun heftiger Widerstand gegen die Brüsseler Taxonomie-Verordnung.
Atomkraft und Erdgas werden von der EU als nachhaltige Technologien eingestuft. Das ist eine verpasste Chance für die Taxonomie – wichtiger wäre es, in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu investieren. Ein Gastbeitrag.
Die Kernenergie ist CO2-frei. Deshalb wollen viele, dass sie ausgebaut wird. Das ist auch keine Lösung.
„Nicht nachhaltig“ und „nicht nachvollziehbar“: Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung findet deutliche Worte zur geplanten EU-Klassifizierung von Atomkraftwerken.
Die Deutsche Umwelthilfe fordert von der Bundesregierung die Ablehnung der EU-Taxonomie-Pläne, die Atomkraft und Erdgas als nachhaltig einstufen würden. Aus Sicht eines Verfassungsrechtlers wäre dies jedoch „völlig verfassungskonform“.
Entscheidend ist, dass Atomstrom und Erdgas in der EU-Taxonomie als Übergangslösung eingestuft werden. Sie sind Teil einer Gesamtstrategie.
Ökoworld-Fondsmanager Alexander Funk spricht im Interview über politisches Greenwashing in der Geldanlage. Und er verrät, was er gegen Apple hat und wie man mit Müll Rendite erzielt.
Ohne die Kernkraft sei der Klimawandel nicht aufzuhalten, glauben die Atombefürworter. Ein verstrahlter Planet rette die Menschheit aber auch nicht, entgegnen die Atomkraftgegner. Wackelt der Atomausstieg in Deutschland?
Befürworter und Gegner wappnen sich mit Gutachten für die Auseinandersetzung um eine Einstufung von Kernkraft als nachhaltig. Aber selbst eine richterliche Entscheidung würde der Debatte wahrscheinlich kein Ende setzen.
Die EU stuft Investitionen in Atomkraftwerke nun als nachhaltig und klimafreundlich ein. Grün ist der Atomstrom in Deutschland dennoch nicht. Viele Fragen sind noch gar nicht geklärt.
Im vergangenen Jahr hat der Verkauf von Verschmutzungsrechten insgesamt 12,5 Milliarden Euro in den Klimafonds gespült. Für die hohen Einnahmen war vor allem der erstmalige Verkauf nationaler Emissionsrechte verantwortlich.
Die EU will Atomkraft als nachhaltig einstufen. In Deutschland ist man anderer Meinung. Die Fondsbranche schaut mit kritischem Blick auf den Streit.
Dass die EU-Kommission Investitionen in Erdgas und Atomkraft als nachhaltig einstufen will, hat in Italien eine alte Diskussion neu angefacht: die über eine Rückkehr zur Atomkraft.
Die Bundesumweltministerin sieht keinen Grund für die Bundesregierung, an ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Atomkraft etwas zu ändern. Hoffnung auf ein Nein der EU-Staaten zu den Plänen aus Brüssel hat sie aber nicht.
In Berlin wussten die Spitzenpolitiker der Ampel längst Bescheid, dass die EU die Atomkraft als klimafreundlich einstufen wird – und dass Deutschland nichts mehr daran ändern kann. Die Grünen empören sich trotzdem.
Die Bundesregierung protestiert gegen die EU-Pläne, Atomkraft als nachhaltig einzustufen. Die EU-Kommission wiegelt ab. Sie sieht möglichen Klagen gelassen entgegen. Den weiteren Prozess würden sie ohnehin nicht aufhalten.
Die EU-Kommission möchte Atomkraft als nachhaltig einstufen. Das geht den Grünen zu weit. Die stellvertretende Parteivorsitzende Ricarda Lang kündigt an, Verbesserungen an dem Vorschlag durchsetzen zu wollen.
Während Franzosen und Briten weiter auf Kernenergie setzen, will Deutschland seinen Strombedarf vor allem aus Wind und Sonne decken. Kann dieser Sonderweg wirklich gutgehen?
Brüssel will Investitionen in die Atomkraft als nachhaltig einstufen. Das wäre ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit des Atomausstiegs und der deutschen Klimapolitik.
Die EU-Kommission stuft Atomkraft als nachhaltig ein. Wie sich die Ampel-Koalition positionieren wird, ist nicht so sicher, wie es die Proteste führender Grünen-Politiker glauben machen.
Die EU-Kommission will Atomenergie in eine Liste „nachhaltiger" Energieformen aufnehmen. Während Brüssel mit den Plänen insbesondere in Deutschland auf Widerstand stößt, kann sich die französische Regierung in ihrer Energiepolitik bestätigt sehen.
Die EU-Kommission will Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter Auflagen als klimafreundlich einstufen. Nicht nur der WWF übt scharfe Kritik.
Bis 2045 genehmigte Atomkraftwerke sollen laut dem Entwurf der EU-Kommission entsprechend gefördert werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen soll dies bis 2030 auch für die Gasinfrastruktur gelten.
Die Meiler in Grohnde, Gundremmingen und Brokdorf sind abgeschaltet. Nun beginnt das letzte Jahr der Atomkraft im Land. Sechs Bürgermeister erzählen.
Von den sechs letzten Kernkraftwerken in Deutschland gehen am Jahresende drei vom Netz. Eines steht in Grohnde. Friede kehrt deshalb nicht ein.