„Ausgerechnet die Telekom verstößt gegen die Regeln“
Deka-Fondsmanager Ingo Speich sagt, was schiefläuft in den Dax-Konzernen. Deutliche Kritik übt der Fachmann für gute Unternehmungsführung besonders an Telekom, SAP und Volkswagen.
Deka-Fondsmanager Ingo Speich sagt, was schiefläuft in den Dax-Konzernen. Deutliche Kritik übt der Fachmann für gute Unternehmungsführung besonders an Telekom, SAP und Volkswagen.
Das nahe der deutschen Grenze gelegene Kernkraftwerk Tihange 3 sowie der bei Antwerpen gelegene Meiler Doel 4 sollen bis 2035 weiterlaufen. An den Reaktoren wurden in der Vergangenheit mehrfach Mängel festgestellt.
Jetzt spricht sogar Außenministerin Annalena Baerbock davon, dass „Wehrhaftigkeit“ nötig sei. Mal sehen, wie lange die Grünen diesen Realitätsschock verkraften.
Tschechien will bis 2033 aus der Kohle aussteigen. Erneuerbare sollen sie ersetzen – aber auch die Atomkraft spielt weiter eine Rolle. Jetzt wurde die Ausschreibung zu einem neuen Kraftwerk gestartet. Sie ist nicht für alle offen.
Moralphilosophie +++ Kernkraftwerke in der Ukraine +++ Atomkraftfreunde +++ Energiepolitik +++ Münchner Philharmoniker
Deutschland braucht Energie. Die Atomkraft soll trotzdem vom Netz gehen. Nennt die Regierung dafür ihre wahren Gründe?
Fachleute sehen Risiken durch Kontrollverlust und Stromausfall in ukrainischen Kernkraftanlagen. Sie warnen aber vor zu lautem Alarm. Eine größere Gefahr würde womöglich nicht mehr richtig eingeschätzt.
Die Ölpreiskrise von 1973 beschleunigte Frankreichs Atomkurs. Kein anderes Land in Europa investierte so massiv in neue Reaktoren. Energiepolitisch autark ist aber selbst Frankreich nicht.
Durch die Kämpfe wurde der Stromanschluss des 1986 havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl gekappt. Die IAEA ist besorgt, sieht aber keine unmittelbare Gefahr. Die Menge an Kühlwasser reiche aus.
Foratom-Chef Yves Desbazeille spricht über die Atomgefahr in der Ukraine und mögliche Laufzeitverlängerung von Atomwerken in Deutschland. Schließlich gibt es immer mehr Stimmen, die für Kernenergie plädieren.
Russlands angedrohter Gaslieferstopp zwingt die deutsche Politik zum Umdenken im Atomausstieg. Doch die Betreiber verweisen auf rechtliche Probleme und fehlendes Uran. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung aus.
IAEA-Chef Grossi mahnt, nukleare Anlagen von Kampfhandlungen auszunehmen. Sorgen hat die Atomenergiebehörde auch, weil russisches Militär im ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja das Sagen hat.
Wo russische Soldaten sind, ist nicht Krieg. Es herrscht Frieden, sagt Putins Propaganda. Wer anderes behauptet, wird verfolgt – in der Ukraine, Russland und sogar in Deutschland.
In der Ukraine ist ein Kernkraftwerk mit russischen Raketen beschossen worden. Radioaktivität scheint nicht ausgetreten zu sein. Es hätte aber weitaus Schlimmeres passieren können, sagt Radioökologe Clemens Walther im Interview.
Russische Armee kontrolliert ukrainische Anlage / Scholz telefoniert mit Putin
Nach Russlands Angriff auf die Atomanlage Saporischschja mahnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj so eindringlich wie nie. In Cherson bereiten russische Eroberer eine Propagandashow vor.
In der Ukraine gibt es derzeit fünf Kernkraftwerke, vier davon sind oder waren im Betrieb. Jetzt geraten sie wegen des russischen Angriffskriegs in den Fokus.
Voraussetzung sei, dass der Bundestag „zeitnah“ die Gesetze ändere. Zudem sollten die Regulierungsbehörden und Gutachter „rasch“ einbezogen werden.
Sorge an den Finanzmärkten: Die Börsen in Asien geben nach. Auch der deutsche Leitindex Dax verliert deutlich. Moskaus Börse bleibt vorerst geschlossen.
Wegen des Kriegs in der Ukraine prüfe die bayerische Regierung, das AKW Gundremmingen wieder in Betrieb zu nehmen, sagt Wirtschaftsminister Aiwanger. Es wurde erst Ende vergangenen Jahres abgeschaltet.
Schon zweimal wurde der Ausstieg beschlossen, doch die Kernenergie bleibt wichtig. Die russische Aggression könnte sogar zu Laufzeitverlängerungen führen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur deutschen Atomkraft.
Russlands Militär hat das Gelände um das größte Kernkraftwerk der Ukraine besetzt. Die Internationale Atomenergiebehörde fürchtet fehlgeleitete Raketen – und mahnt Moskau zur Vorsicht.
Durch den Krieg in der Ukraine rückt die Versorgungssicherheit in den Fokus. Nach der Kernkraft fällt nun ein weiteres grünes Tabu. Erste Kohlekraftwerke sollen nach Informationen der F.A.Z. länger am Netz bleiben.
Die Rufe, die noch intakten deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, mehren sich. Die Hoffnung: Sie können helfen, die deutsche Abhängigkeit vom russischen Erdgas aufzufangen. Es braucht aber einen realistischen Blick darauf, was sie leisten können – und was nicht.
Nicht nur die Sicherheitspolitik steht auf dem Prüfstand, auch die Energiewende muss überdacht werden. Ideologische Verbohrtheit und Technologiefeindlichkeit fallen den Deutschen jetzt vor die Füße.
Windräder und Solarkraft mögen „Freiheitsenergien“ (Christian Lindner) sein. Deutschland aber vom Wetter frei zu machen, das schafft nicht einmal die FDP. Ausgerechnet Habeck bringt deshalb die Atomkraft ins Spiel.
Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine plädieren die Bewerber um den Vorsitz der Frankfurter CDU für eine Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik
Durch den Krieg in der Ukraine fordern Menschen aus Politik und Wirtschaft eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke. Deutsche Energiekonzerne erteilen dem eine klare Absage.
Deutschland fördert 6 Prozent seines Erdgasbedarfs selbst – es waren schon mehr als 20 Prozent. Muss man in Deutschland wieder auf „Fracking“ setzen, um die Abhängigkeit von anderen zu mindern?
Russland exportiert kaum Hochtechnologie. Atomkraftwerke sind eine Ausnahme. Aber die stoßen wegen der politischen Gemengelage in Europa auf weniger Interesse.
In Deutschland gilt Atomkraft als Auslaufmodell. Doch andere Länder setzen auf Atomenergie, um Klimaziele zu erreichen. Davon profitieren Uranproduzenten – und deren Aktien.
Gute Klimapolitik ist auf Kernkraft angewiesen, glaubt die US-Regierung
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist für den Bau von sechs neuen Atomkraftwerken in Frankreich, bei weiteren acht Atomanlagen soll ein Bau geprüft werden. Außerdem will Macron die Windkraft ausbauen - allerdings nur als Brückentechnologie, bis die Kernreaktoren fertig sind.
Wer einen neuen Stromvertrag abschließen muss, den trifft der Schlag. Die Preise steigen und steigen. Und der Politik fällt nichts anderes ein als Vollgas zum Elektroauto.
Der deutsche Wirtschaftsminister findet scharfe Worte für Frankreichs Atomkraftwerke. Diese seien teuer im Betrieb und ihre Störanfälligkeit steige. Umweltministerin Lemke prüft indes eine Beteiligung an der österreichischen Taxonomie-Klage.
Die technischen Probleme in den französischen Atomkraftwerken ziehen immer weitere Kreise.