Vollmundiges Versprechen
Dass nun aus zwölf Wochen Wartezeit auf die zweite Impfung mit AstraZeneca nur noch vier werden sollen, macht stutzig. Plötzlich wird nicht mehr vor Risiken gewarnt, sondern für eine schnelle Urlaubsimpfung geworben.
Dass nun aus zwölf Wochen Wartezeit auf die zweite Impfung mit AstraZeneca nur noch vier werden sollen, macht stutzig. Plötzlich wird nicht mehr vor Risiken gewarnt, sondern für eine schnelle Urlaubsimpfung geworben.
Indien wollte an die Entwicklungsländer liefern, hat nun aber einen Exportstopp verhängt. Die reichen Länder sollen helfen, fordert die Weltgesundheitsorganisation.
Zwei Dosen AstraZeneca und ein verkürzter Impfabstand sollen die Sommerferien sichern. Die Folgen könnten jedoch ernüchternd sein.
Fachleute sind vorsichtiger, als es der Politik lieb ist: Sie raten weiterhin dazu, mit der zweiten Dosis des Vakzins von AstraZeneca zwölf Wochen zu warten. Nicht nur, weil das die Wirksamkeit erhöht.
Die EU will den Liefervertrag mit dem schwedisch-britischen Impfstoffhersteller AstraZeneca vorerst nicht verlängern. Zugleich deutet sie an, dass die Impfstoffe der zweiten Generation teurer werden könnten als geplant.
Genesene und Geimpfte können sich möglicherweise ab dem Wochenende über mehr Normalität freuen und die SPD will Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten vorstellen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Aufhebung der Impfpriorisierung von AstraZeneca bekanntgegeben. Eine Zulassung von Biontech-Pfizer junge Erwachsene sei zudem wahrscheinlich.
In Deutschland können sich künftig alle Menschen bei ihren Hausärzten mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Die Priorisierung für das Vakzin ist damit aufgehoben, wie Gesundheitsminister Jens Spahn mitteilte.
Jens Spahn strebt eine sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle Impfwilligen an. Die Entscheidung könne schon am Donnerstag fallen. Auch soll das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung flexibler gehandhabt werden können.
Das Robert Koch-Institut verzeichnet 21.953 Corona-Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle. Beide Zahlen liegen unter denen der Vorwoche. Auch die Inzidenz sinkt weiter.
Leserbriefe zur Corona-Impfaktion +++ Kassenärzte zur Impf-Priorisierung +++ Debatte über Humboldt-Forum +++ Übersetzen von Lyrik
Weniger neue Corona-Fälle und Tote im Zusammenhang mit Covid-19 meldet das RKI für Hessen. In vier Unternehmen hat ein Pilotverfahren des Landes zum Impfen durch Betriebsärzte begonnen.
Das Impfzentrum Frankfurt berücksichtigt nun auch Berufspendler, die im hessischen Umland wohnen aber in der Mainmetropole arbeiten. Die Frage der Haftung bei Impfschäden ist nun auch beantwortet.
Ein Frankfurter Arzt erwartet einen regelrechten „Run“ auf den Impfstoff der Firma Astra-Zeneca. In Frankfurt soll ein Platz nach Oskar Schindler benannt werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Weniger neue Corona-Fälle als vor einer Woche meldet das RKI für Hessen. In Frankfurt sind noch Sondertermine für Impfungen erhältlich. Die hessische Wirtschaft will den digitalen Impfpass rasch.
Bald können sich alle Impfwilligen Hessen mit dem Stoff von Astra-Zeneca versorgen lassen, ohne Priorisierung. Das Lichter Filmfest plant für eine große Zukunft. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen schreiten voran: Jeder kann sich nun für eine Impfung mit Astra-Zeneca registrieren lassen. Ministerpräsident Bouffier will Geimpfte mit negativ getesteten Menschen gleichsetzen.
In Afrika sollen bis Ende dieses Jahres zwanzig Prozent der Menschen geimpft sein. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Doch gelingt es damit, das Coronavirus tatsächlich in Schach zu halten?
Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, bis zu 60 Millionen Astra-Zeneca-Impfdosen an andere Länder abzugeben. Die Einheiten des Vakzins würden für den Export freigegeben, sobald sie verfügbar seien, hieß es.
Von Juni an soll sich jeder ohne Priorisierung impfen lassen können. Gleichzeitig läuft die Debatte um mehr Freiheiten für Geimpfte an. In Brandenburg könnte wegen Tesla das Wasser knapp werden. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
350.000 neue Fälle am Tag: In Indien droht das Gesundheitssystem zu kollabieren. Amerika lockert nach wochenlangen Aufforderungen seine Exportbeschränkungen – und könnte nun mit Astra-Zeneca-Impfdosen helfen.
Die EU hat den Impfstoffhersteller Astra-Zeneca verklagt.Sie wirft dem britischen Unternehmen einen Verstoß gegen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag mit Blick auf die Lieferung des Impfstoffs vor.
Das Dessauer Unternehmen IDT Biologika produziert Impfstoffe für Astra-Zeneca und Johnson & Johnson, vielleicht bald auch Sputnik V. Zugleich arbeitet man hier an einem eigenen Impfstoff.
Die EU-Kommission hatte ein Schlichtungsverfahren mit dem Unternehmen eingeleitet. Die Klage ist nun der nächste Schritt. An den Lieferrückständen dürfte sich dadurch nichts ändern.
Die Frage, warum manche Covid-19-Impfstoffe Blutgerinnsel auslösen, führt auch zu einem Rätsel der körpereigenen Abwehrkräfte. Forscher haben den Mechanismus nun entschlüsselt.
Lungenarzt Cihan Çelik spricht im Interview über die schweren Verläufe unter den jüngeren Covid-Patienten, wie Personalabteilungen zum Pandemiegeschehen beitragen und was ihn an #allesdichtmachen geärgert hat.
Bundesgesundheitsminister Spahn warnt vor einer Klage gegen Astra-Zeneca. Außerdem spricht er von Öffnungsschritten für Geimpfte. Dies sei unter anderem Thema des Impfgipfels am Montag.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Das neue Infektionsschutzgesetz steht nun im Bundesgesetzblatt. Der Wirecard-Untersuchungsausschuss kommt mit der Befragung von Kanzlerin Merkel zum Abschluss. Und in der Nacht zum Montag werden die Oscars verliehen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Astra-Zeneca-Impfstoff wird für Menschen über 60 empfohlen. Doch die wollen ihn oft nicht haben und bemühen sich lieber um Impfstoffe von Biontech oder Moderna. Haben die Jüngeren deshalb das Nachsehen?
DIe EU-Kommission will gegen den Pharmakonzern klagen, weil er seine Lieferzusagen nicht eingehalten hat. Doch Berlin und Paris zögern – und der Lieferrückstand würde damit wohl nicht aufgeholt.
Die Inzidenz in Hessen ist zum Donnerstag abermals gestiegen. Kita-Träger wollen das Testen an ihren Einrichtungen ausweiten. Für Astra-Zeneca gibt es in Frankfurt zusätzliche Impfmöglichkeiten.
Der J&J-Impfstoff soll schnell verfügbar sein hierzulande. Bislang empfiehlt die Ständige Impfkommission ihn für alle Erwachsenen.