Impfen statt schimpfen
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Die EU-Kommission will nun doch keine harte Zollgrenze zwischen Irland und Nordirland errichten – kurz zuvor hatte sie noch das Gegenteil angekündigt.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte auf Twitter, das Unternehmen werde die EU mit zusätzlichen neun Millionen Impfdosen im ersten Quartal versorgen.
Neue schlechte Nachrichten der Hersteller deuten daraufhin, dass sich der Mangel an Corona-Vakzinen verschärft. Doch es gibt Auswege.
Nach dem Streit zwischen der Europäischen Union und Astra-Zeneca wird der Hersteller nun doch mehr Dosen liefern. Nun soll immerhin die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge an die EU gehen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert als Mitinitiator des Impfgipfels am Montag verlässliche Angaben zu Lieferungen und Transparenz. Immer mehr schießt sich die SPD auf Gesundheitsminister Jens Spahn ein.
Der Präsident des International Rescue Committee und frühere britische Außenminister David Miliband spricht im F.A.Z.-Interview über Impfnationalismus, den Einfluss von Corona auf Migration und warnt davor, den ärmeren Teil der Welt zu vergessen.
Im westindischen Pune sitzt der größte Impfstoffproduzent der Welt – unter Hochdruck werden unter anderem für Indien und viele Entwicklungsländer Millionen Dosen des von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelten Impfstoffs „Covishield“ hergestellt, der inzwischen auch in der EU zugelassen ist.
In Deutschland ist die Reihenfolge für die Corona-Impfungen festgelegt. Doch der Impfstoff von Astra-Zeneca soll hierzulande noch nicht an die älteste Risikogruppe verteilt werden. Das hat Folgen.
Gesundheitsminister Jens Spahn über die Probleme beim Impfen, das Gemeinschaftsgefühl in der Krise – und die harten Wochen, die noch vor uns liegen.
Bayerns Ministerpräsident fordert außerdem eine Prüfung russischer und chinesischer Impfstoffe für eine mögliche Zulassung in der EU. Das Gesundheitsministerium meldet indes die Lieferung von 5 Millionen weiteren Impfdosen bis zum 22. Februar.
Die EU-Kommission hat dem Impfstoff von Astra-Zeneca die Zulassung erteilt.
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Astra-Zeneca. Zuvor hatte ein EMA-Ausschuss nur eine bedingte Zulassung des Impfstoffs empfohlen.
Die rhetorische Eskalation im Streit um den Impfstoff von Astra-Zeneca verrät, was auf dem Spiel steht: Es geht sprichwörtlich um Leben und Tod. Trotzdem müssen alle einen fairen Zugang zu den Impfstoffen haben.
Die europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt den Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca für alle Erwachsenen. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission reagiert mit Unverständnis. Auch Frankreichs Staatspräsident hat Bedenken.
Die Europäische Arzneimittelbehörde hat grünes Licht für die Zulassung des Astra-Zeneca-Impfstoffs gegeben, die EU-Kommission will ihn nun schnell zulassen. Sie hatte sich 300 Millionen Dosen des Vakzins gesichert.
Die Briten sehen Deutschland als treibende Kraft in einem „Impfkrieg“ mit der EU. Vehement widerspricht London Kritik am Impfstoff von Astra-Zeneca. Werden britische Rentner „unnötig beunruhigt“?
Im Streit zwischen der EU und dem Impfstoffhersteller Astra-Zeneca zeichnet sich eine Annäherung ab. Brüssel zeigt sich vorsichtig optimistisch, aber beharrt auf seinen Forderungen an das Unternehmen.
Mediation kann den Impfstoffstreit zwischen AstraZeneca und der EU schnell beenden. Mit unfruchtbaren Verhandlungen oder gar einem Rechtsstreit ist niemandem gedient. Ein Gastbeitrag.
Brüssel veröffentlicht den Vertrag mit Astra-Zeneca. Zudem wird das Vakzin des Herstellers am Freitag genehmigt. Aber insgesamt hat die EU weiter viel zu wenig Impfstoff.
Die Zahlen gehen zurück, aber neue Mutanten sind auf dem Vormarsch. Der Bundesgesundheitsminister hofft auf Fortschritte bei den schleppend angelaufenen Corona-Impfungen. Das RKI mahnt zur Vorsicht.
Am Freitag könnte die Europäische Arzneimittelagentur die Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs empfehlen.
Die Kommissions-Präsidentin knöpft sich den Hersteller vor und fordert von Astra-Zeneca klare Lieferaussagen. Auszüge aus dem Vertrag zwischen der EU und dem Konzern bestätigen ihre Kritik laut einem Bericht.
Warum dauert das mit der Corona-Impfung so lange? Versagt die Politik, gehört Astra-Zeneca der Schwarze Peter? Bei Maybrit Illner fällt sogar das Wort von der „Zwangslizenz“, mit der Impfstoffproduktion angeordnet werden könnte.
Die Irin Emer Cooke verantwortet in der EU-Arzneimittelagentur die Zulassung der Corona-Impfstoffe. Der Kritik an ihrer Behörde begegnet sie nüchtern, doch der politische Druck ist enorm.
Astra-Zeneca und EU veröffentlichen ihren Vertrag über die Impfstoffbestellung, die Bundesregierung beschließt neue Einreisebeschränkungen und Kleinanleger kämpfen gegen Hedgefonds. Der Newsletter für Deutschland.
Die Empfehlung, nur Menschen unter 65 mit dem Astra-Zeneca-Vakzin zu impfen, bringt die deutschen Impfpläne durcheinander. Die SPD-Chefin fordert Konsequenzen. Gute Nachrichten gibt es vom Impfstoffhersteller Novavax.
Die SPD will einen kleinen Sieg über Spahn und Merkel auskosten. Aber der „Impfgipfel“ von Bund und Ländern sollte hausgemachte Probleme besprechen, nicht die der Pharmaunternehmen.
Wie die F.A.Z. aus EU-Kreisen erfahren hat, lenkt Astra-Zeneca im Impfstoff-Streit mit der EU ein. Unternehmenschef Pascal Soriot schlug demnach in einem Gespräch beschwichtigende Töne an und will mehr Dosen liefern – aber wie viel mehr?
Astra-Zeneca hat seine Lieferschwierigkeiten beim Corona-Impfstoff mit Problemen in einem Werk begründet. Die EU hat nun Beamte dorthin geschickt.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Astra-Zeneca-Impfstoff nicht für alle Altersklassen. Ihre deutliche Stellungsnahme liegt der F.A.Z. vor.
Der französische Pharmakonzern Sanofi produziert künftig Corona-Impfstoff für Biontech. Das wirft die Frage auf, ob nicht noch mehr Kooperationen möglich sind. In Amerika wird bereits verhandelt.
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig voraussichtlich auch der Impfstoff von Astra-Zeneca genutzt werden. Dann wären es drei zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Die Europäische Union und der Impfstoffhersteller Astra-Zeneca ringen weiter um eine Lösung, Wladimir Putin macht einen Schritt in Richtung Westen und im Mordfall Lübcke wird ein Urteil gefällt. Der Newsletter für Deutschland.
Angesichts sinkender Infektionszahlen sprechen manche Länder über mögliche Lockerungen. Die Bundesregierung denkt dagegen über Einreiseverbote aus Ländern mit dem mutierten Virus nach. Keine Entspannung beim Impfstoff in Sicht.
Hat das britische Unternehmen der EU feste Lieferzusagen gemacht? Der Chef streitet dies ab. Ein Krisengespräch lieferte keine Lösung. Zuvor appellierte Kommissarin Kyriakides an das Unternehmen: „Wir verlieren jeden Tag Menschen.“