Wer arm ist, bekommt früher Krebs
Im Schnitt sieben Jahre eher als Gutverdiener erkranken Menschen an Krebs, wenn sie nur sehr wenig Einkommen oder Rente haben. Das liege auch an Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht, befindet eine Krankenkasse.
Im Schnitt sieben Jahre eher als Gutverdiener erkranken Menschen an Krebs, wenn sie nur sehr wenig Einkommen oder Rente haben. Das liege auch an Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht, befindet eine Krankenkasse.
Es ist klar, dass die Einnahmen im kommenden Jahr nicht ausreichen. Nach F.A.Z.-Informationen liegt das Defizit im Milliardenbereich. Den Parteien ist das vor der Bundestagswahl offenbar egal.
Augenfällig ist der Ausgabenanstieg im zweiten Quartal 2021. Die Kassen nennen einen Grund.
Eine große Krankenkasse hat nachgesehen, wie es Corona-Patienten zum Beginn der Pandemie erging. Etwa jeder Dritte, der damals ins Krankenhaus kam, musste binnen sechs Monaten ein weiteres Mal eingeliefert werden.
Der Schutz der Schwächsten ist nicht gelungen, zeigt eine AOK-Untersuchung: Im Corona-Jahr 2020 sind deutlich mehr Bewohner von Pflegeheimen gestorben als in früheren Jahren.
Zum ersten Mal gibt es verlässliche Zahlen zur Überlebenschance von Covid-Patienten nach einer Klinikbehandlung. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Weil viele Behandlungen abgesagt wurden, sind die Ausgaben für Kliniken, Reha und Vorsorge gesunken. Das macht sich auch bei den Krankenkassen bemerkbar. Die Finanzperspektiven blieben dennoch „düster“, warnt ein Vertreter.
Pandemiepauschalen vom Staat bevorzugen Krankenhäuser mit wenig Corona-Patienten. Das zeigt einmal mehr: Die Krankenhauslandschaft muss neu gestaltet werden.
Nachdem in der ersten Welle der Pandemie jeder Eingriff verschoben wurde, der nicht absolut notwendig war, sollte sich die Lage bessern. Doch im zweiten Lockdown sanken die Behandlungszahlen abermals – auch bei Notfällen.
Süßigkeiten hier, Fast Food da: Im Schnitt werden Kinder 15 Mal am Tag mit Werbespots für ungesunde Lebensmittel konfrontiert. Ärzte und Foodwatch fordern ein Werbeverbot.
Das Minus ist 2020 um zwei Drittel auf 2,5 Milliarden Euro gewachsen. Das liegt nicht nur an Corona, sondern auch an den teuren Gesetzen von Minister Spahn. Die Ersatzkassen warnen schon vor einer Verdopplung des Zusatzbeitrags.
Die gesetzlichen Krankenkassen sind ein großer Geldgeber des Sports in Deutschland. Das Gesundheitsministerium wollte ihnen nun Trikot-Sponsoring und Bandenwerbung untersagen. Das stieß auf Widerstand – erfolgreich.
Kränkungen im Arbeitsalltag bleiben nie aus. Während manche sie leicht wegstecken, grämen sich andere ewig. Doch es gibt Wege mit der Verletzung umzugehen.
Das Gesundheitsministerium möchte in Zukunft Werbung von gesetzlichen Krankenkassen im Spitzensport untersagen. Das stößt auf Widerstand. Politiker, Verbände und Vereine rechnen mit einer verheerenden Wirkung.
Die Verschiebung von Operationen in der Pandemie hat die Finanzen vorübergehend entlastet. Jetzt aber zeigt sich: Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Der Chef des AOK-Verbands warnt vor einem „dicken Ende“.
Die Krankenkassen rechnen vor, was die neuen Gesetze des Gesundheitsministers kosten. Zahlen muss nun wohl der Steuerzahler.
Eine Umfrage der Krankenkasse AOK zeigt, dass die Mehrheit der Hessen sich bereits auf einen zweiten Lockdown eingestellt hatte. Bereits jeder Fünfte ist auf das Corona-Virus getestet worden. 20 Prozent sind jedoch trotz gesundheitlicher Beschwerden nicht zum Arzt gegangen. Das könnte zu ernsthaften Folgen führen.
Die Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Auch eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch ausgestellt werden.
In Unternehmen, in denen Mitarbeiter die Führungskräfte als ungerecht empfinden, melden sich die Beschäftigten im Schnitt auch häufiger krank, besagt eine neue Analyse der Krankenkasse AOK.
Die Resistenzen von Bakterien gegen antibiotische Mittel nehmen zu. Das Wissenschaftliche Institut der AOK warnt, dass die Pharmaindustrie zu wenige neue Wirkstoffe entwickle.
Aufgrund der Corona-Krise werden Operationen verschoben und Menschen gehen seltener zum Arzt. Für die gesetzliche Krankenversicherung bedeutet dieser Saldo tatsächlich eine Nettoentlastung, und zwar in Milliardenhöhe.
Etwa jeder fünfte Covid-19-Patient, der in einem deutschen Krankenhaus behandelt werden muss, stirbt an der Krankheit. In einer repräsentativen Daten-Erhebung wird auch deutlich, dass die Überlebenschancen weiter sinken, wenn der Patient künstlich beatmet werden muss.
Deutschland ist bislang relativ glimpflich durch die Pandemie gekommen. Das lag auch daran, dass schwer Erkrankte überall behandelt werden konnten. Eine Studie zeigt deutliche Unterschiede in den Altersgruppen.
In den Wartezimmern bleiben viele Plätze frei. Eine Umfrage zeigt: Ein Fünftel der Hessen geht trotz Beschwerden nicht zum Arzt. Grund dafür ist wohl die Angst, sich dort mit dem Coronavirus zu infizieren.
Covid-19 hat alle anderen Krankheiten verdrängt. Operationen wurden verschoben, Ambulanzen geschlossen, Kranke blieben daheim. Die Schäden zeigen sich erst langsam. Und schon jetzt drängt eine wichtige Frage.
Im März mussten die Krankenhäuser auf Notbetrieb umstellen. Viele nicht dringende Eingriffe wurden verschoben. Jetzt ziehen die Häuser eine erste Bilanz – und verlangen mehr Geld.
Die Zahl der Klinikaufenthalte sinkt stark. Und bei den Notfallpatienten verzeichnen die Kliniken einen Rückgang. Letzteres betrachten die Krankenkassen allerdings mit Sorgen.
Ministerpräsident Bouffier und Gesundheitsminister Klose haben neue Corona-Lockerungen für Hessen vorgestellt. Neben Schulöffnungen gibt es auch Änderungen für Altenheime, Veranstaltungen und im Einzelhandel.
Das Minus wird größer. Skurrilerweise dämpft die Corona-Epidemie die Kosten – noch. Das Ziel der Regierung, die Sozialabgaben unter 40 Prozent zu halten, ist in Gefahr. Minister Spahn und der Kassenverband äußern sich erst mal nicht.
Der Bundesausschuss begründet das Auslaufen der Regelung unter anderem damit, dass die Ausstattung mit Masken und anderer Schutzausrüstung weitestgehend gewährleistet sei. Der Hausärzteverband hatte gefordert, noch bis Ende Juni zu verlängern.
Vermeiden Menschen es, ins Krankenhaus zu gehen, um sich nicht mit Corona anzustecken? So lautet zumindest ein Verdacht. Statistiken der Krankenkassen zeigen, dass da etwas dran sein könnte.
Mitte März wurde die Möglichkeit einer Krankschreibung per Telefon eingeführt. Bis Ende Mai soll damit Schluss sein.
Geht’s noch – oder spazierst Du schon? Nicht nur in Taunus und Spessart wandelt der Profi jetzt auf Premium-Wegen.
Balkonapplaus und Bonuszahlung: In der Corona-Pandemie fordern alle Respekt vor Pflegern. Doch nun steht die Finanzierung der groß angekündigten Dankesprämie von 1.500 Euro auf der Kippe.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben vergangenes Jahr viel mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Müssen jetzt die Beiträge steigen?
Das „Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb“ ist durch. Zwei Ziele sind damit verbunden.