Gesicht zeigen gegen Amazon
Die Buchmesse beginnt. In Frankfurt steht das Buch als Geschäftsmodell auf dem Prüfstand. Der traditionelle Buchhandel hat die Chance, vom Imageverlust des Versandriesen Amazon zu profitieren.
Die Buchmesse beginnt. In Frankfurt steht das Buch als Geschäftsmodell auf dem Prüfstand. Der traditionelle Buchhandel hat die Chance, vom Imageverlust des Versandriesen Amazon zu profitieren.
Verdi kämpft für höhere Löhne bei Amazon. Die Gewerkschaft fordert Löhne, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind, Amazon aber sieht sich als Logistiker. Dort wird weniger gezahlt.
Die Zeit der großen Buchhandlungen ist vorbei. Heißt das, dass dadurch eine Renaissance der inhabergeführten Buchhandlung beginnt? Oder hat gegen Amazon ohnehin keiner eine Chance? Die Antwort fällt schwer.
Zum Schutz traditioneller Buchläden verbietet Frankreich Online-Buchhändlern heruntergesetzte Bücher kostenlos zu verschicken. Amazon ist empört.
Die Privatwirtschaft hält in der Raumfahrt Einzug. Transportaufgaben zur ISS werden mit völlig neuen Raumfahrzeugen abgewickelt. Milliardäre wie Jeff Bezos oder Elon Musk arbeiten an ihren Träumen.
Der nächste Tablet von Amazon bekommt einen Notfallknopf. Wer auf ihn tippt, wird im Video-Chat mit einem dienstbaren Geist verbunden. Wie immer ist ein Notfall Ermessenssache.
Die Buchhandelskette Thalia ist angeschlagen. Von den knapp 300 Filialen will das Unternehmen nun 20 schließen.
Das Internetgeld Bitcoins ist in das Visier der Aufsichtsbehörden geraten. Erste Nachfolgeprojekte sind auf dem Markt. Sogar Amazon hat eine eigene Währungen geschaffen.
Die Mitarbeiter des Internetversandhändlers Amazon haben am Donnerstag die Arbeit niedergelegt, um höhere Löhne zu fordern. Der Streik soll noch bis Samstag dauern.
Der Elektronikkonzern stellt zwei neue iPhones vor. Das vermeintliche „Einsteigermodell“ iPhone 5C ist nicht annähernd so billig wie erwartet. Die Börse ist nicht beeindruckt.
Rupert Murdoch verkauft dreiunddreißig Zeitungen. Sein Schritt folgt einem Muster dieser Tage: Verleger geben auf und setzen auf Online-Geschäfte. Ein Meister des Digitalen wie Jeff Bezos gibt dafür den Zeitungsretter.
Überall eröffnen neue Einkaufscenter. Und strafen die Online-Propagandisten Lügen: Amazon und Zalando haben noch lange nicht gewonnen.
Thalia, Weltbild und Hugendubel bauen ab, weil sie dem Ladengeschäft mit Büchern nicht mehr viel zutrauen. Die Tübinger Traditionsbuchhandlung Osiander stemmt sich gegen diesen Trend und eröffnet eine Filiale in Frankfurt.
Bisher durften unabhängige Händler bei Amazon das Unternehmen nicht unterbieten. Nun will Amazon auf diese Regel verzichten. Hintergrund ist wohl eine Prüfung des Bundeskartellamts.
Edward Snowden hat die Frage unserer Zeit gestellt: ob wir so leben wollen oder nicht. Big Data verändert unser Denken und Handeln radikal: „Wir können Dinge tun, die wir niemals tun konnten“.
Der Beatles-Nachlass ist unerschöpflich. Plattenfirmen und Datenpiraten plündern ihn genüsslich. Nicht jede Veröffentlichung ist seriös, aber einige muss man einfach haben - etwa das legendäre Londoner „Rooftop Concert“.
Seit Monaten wird beim Internet-Versandhändler Amazon immer wieder gestreikt. Doch richtig vorwärts geht es nicht. Der Konzern lässt die Streikenden anscheinend ins Leere laufen.
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist das, was man neudeutsch einen „Nerd“ nennen würde. Er will die Welt dort verändern, wo er Einfluss hat. Und das ist ihm schon eindrucksvoll gelungen.
Im Internet halten manche Jeff Bezos für den lieben Gott: Zukunftsorientiert, unsentimental, durch und durch digital. Mehr scheint heute nicht mehr nötig, um die Sehnsüchte nach dem großen Mann auf sich zu ziehen.
Mit dem Kauf der „Washington Post“ landet der Amazon-Chef Jeff Bezos einen Überraschungscoup. Nun rätseln alle, was er mit der Zeitung vorhat. Wird er sie in den Dienst seiner üblichen digitalen Gewinninteressen stellen?
Wenn Amazon-Gründer Jeff Bezos die „Washington Post“ kauft, dürfte deren Geschäft vor einer Digitalisierung stehen. Mit Amazon hat Bezos das längst geschafft.
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Amazon Jeff Bezos kauft die „Washington Post“. Die Deutsche Post kann sich über Gewinne freuen, der Stahlkonzern Salzgitter fährt hingegen Verluste ein.
Jeff Bezos, Chef des Onlinehändlers Amazon, ist der neue Besitzer der „Washington Post“. Damit zieht sich eine der letzten großen amerikanischen Verlegerfamilien zurück. Das resignierende Fazit der Grahams: „Wir haben keine Antworten.“
Der Amazon-Chef übernimmt die „Washington Post“. Damit zieht sich eine der letzten großen amerikanischen Verlegerfamilien zurück. Das resignierende Fazit der Grahams: „Wir haben keine Antworten.“
Für 250 Millionen Dollar bekommt Jeff Bezos eine der bedeutendsten Zeitung der Welt. Der Verkauf scheint die Redaktion kalt erwischt zu haben.
Wer hat uns die Krise eingebrockt? Waren es Computerprogramme, die die Finanzpolitik nach derselben Logik beeinflussen, mit der Amazon Bücher empfiehlt? Unser Sommer-Gesprächspartner meint: „Die Marktwirtschaft ist unschuldig, die wurde selbst geschändet.“
Der Erfolg von Amazon gründet auf Dumping-Preisen für Kunden und Dumping-Löhnen für die Mitarbeiter. Formiert sich endlich Widerstand gegen den globalen Rabattkrieg des Unternehmens?
Der Online-Händler war nie für große Gewinne bekannt. Im zweiten Quartal gab es sogar einen kleinen Verlust. Die Wall Street reagiert gewohnt milde.
Auch mit noch so guten Gesetzen kann man das Internet nicht „sicherer“ machen. Nur wenn wir den Verlockungen des Datenkonsums widerstehen, können wir die Katastrophe doch noch verhindern.
Die im März von einer Gruppe um Amazon-Chef Jeff Bezos geborgenen Raketen-Wrackteile stammen tatsächlich von der Apollo-11-Mission. Die Entdeckung gelang einen Tag vor dem 44. Jahrestag der Mondlandung.
Nach dem Streiktag am Freitag wollte Amazon eine Zusatzschicht für die liegen gebliebenen Pakete ansetzen - also beschlossen die Mitarbeiter spontan noch einen Streiktag.
Auf der Autobahn liegen Geldscheine. Aber das ist nicht das einzige Chaos: Wer versteht schon noch, was mit der NSA los ist? Die britische Hitzewelle? Oder die Gefahren von Kräutertee?
Multinationalen Unternehmen wie Google, Apple und Amazon drücken ihre Steuerlast auf ein Minimum. Die 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt (G 20) wollen diese Steuerflucht wirkungsvoller verhindern.
Nach den Amazon-Beschäftigten in Leipzig streiken nun auch deren Kollegen in Osthessen erneut. Sie fordern einen Tarifvertrag. Bislang bewegt sich das Unternehmen allerdings nicht.
Die Internet Association, der Lobby-Verband der Netzgiganten von Amazon bis Google, stellt eine Aktivismus-Plattform ins Internet. Im Namen der Freiheit und als vertrauensbildende Maßnahme.
Deutschland ist der wichtigste Markt für Amazon außerhalb Amerikas. Die Milliardenumsätze mit deutschen Kunden wickelt Amazon aber über Luxemburger Gesellschaften ab. Ein Blick in die im Bundesanzeiger veröffentlichte Bilanz verrät mehr.