Macht doch, was ihr wollt
Alte Puppen, scharfe Hunde und Anarcho-Aktionen: Bei ZDFneo dürfen sich Fernsehmacher im neuen Format „TV Lab“ austoben, die Zuschauer sollen entscheiden, was sie sehen wollen.
Alte Puppen, scharfe Hunde und Anarcho-Aktionen: Bei ZDFneo dürfen sich Fernsehmacher im neuen Format „TV Lab“ austoben, die Zuschauer sollen entscheiden, was sie sehen wollen.
Die Aktivisten-Gruppe „Anonymous“ hat sich in die Seiten der Verwertungsgesellschaft Gema eingehackt. Mit ihrem Angriff wollen die Hacker ein Signal im Streit um Urheberrechtsabgaben setzen, der zwischen der Gema und YouTube herrscht.
Mats Hummels steht gegen Brasilien vor seinem achten Fußball-Länderspiel. Im F.A.Z.-Interview spricht der Innenverteidiger über Strategien gegen unangenehme Stürmer, Hilfe von Mitspielern und die Unterschiede zwischen Dortmund und dem Nationalteam.
Frankfurt. Wie kann man Geschäfte damit machen, dass ein beliebter Politiker bei seiner Doktorarbeit schummelt? Zum Beispiel so: In einem kurzen Film, der bei Youtube zu sehen ist, bietet ein unkenntlich gemachter Mann mit Krawatte seine Dienste an.
Google hat als erstes Internetunternehmen mehr als 1 Milliarde Nutzer in einem Monat. Nach Messungen von Comscore unter den rund 2 Milliarden Internetnutzern haben die Google-Seiten (Suche, G-Mail, Youtube...) ihre Reichweite im vergangenen Jahr um 8 Prozent ausgebaut. Microsoft liegt auf Rang 2, aber das größte Wachstum hat Facebook erreicht.
„Nutzer wollen zählbare Vorteile, keine Freundschaften." Mit dieser Überschrift hat die Deutsche Bank einen Forschungsbericht über das Engagement der Banken in den sozialen Medien überschrieben. Danach wünschen sich Social-Media-Nutzer vor allem Informationen über Finanzprodukte, aber nur noch selten Besuche in einer Filiale. Wenn also immer mehr Menschen in den sozialen Medien unterwegs sind, aber weniger häufig Filialen aufsuchen, dann „müssen Banken auf den neuen Kommunikationskanälen relevante Informationen liefern", lautet eine Schlussfolgerung der Bankforscher.Genau das tun die meisten Finanzinstitute bisher offenbar nicht.
Glaubt man den Fernsehleuten, war der Freispruch fast egal: "Spott und Verachtung werden bleiben", urteilte n-tv noch vor der Verkündung. Hinterher rannte man noch ein bisschen dem Wagen hinterher, in dem Jörg Kachelmann saß, auf seiner "Flucht vor der Öffentlichkeit". Das Fernsehblog zappt sich durch den Vormittag.
Lassen sich Versicherungen auf Facebook verkaufen? Oder Beziehungen zu Versicherten per Twitter knüpfen? Der Beweis dafür ist nicht erbracht, aber die deutschen Versicherungen wollen es jetzt wissen. In den vergangenen Monaten haben sie ihre Präsenz in den sozialen Medien kräftig ausgebaut. „Unternehmen, die sich noch komplett aus dem Social Web heraushalten, sind inzwischen in der Minderheit. Vor allem Direktversicherer zeigen die ersten erfolgreichen Ansätze", sagt Tobias Lampe vom Beratungsunternehmen Keylens.
Energieversorger mit einem schlechtem Ruf bleiben Facebook und Twitter lieber fern. Dagegen sind die Anbieter von Ökonstrom in den sozialen Medien schon recht aktiv. Ganz zu schweigen von den Umweltverbänden wie Greenpeace, die bestens vernetzt sind und Social Media für ihre Zwecke professionell einsetzen.
An Facebook, Twitter und Youtube scheiden sich die Geister - zumindest in den größten Unternehmen Deutschlands. Während die Pioniere im vergangenen Jahr die Zahl ihrer Fans, Follower oder Videoabrufe kräftig ausgebaut haben, ist die Mehrheit der Dax-30-Unternehmen noch zurückhaltend. Die Kluft wird stetig größer.
Twitter vor Facebook, Youtube und Unternehmensblogs - in dieser Popularitätsrangliste nutzen die 100 größten Unternehmen der Welt Social Media. Im vergangenen Jahr haben die Konzerne den Einsatz der sozialen Medien kräftig ausgebaut und dabei vor allem Twitter verstärkt eingesetzt. Zu viele Unternehmen nutzen die sozialen Medien aber noch als Sender und hören zu wenig zu, was die Menschen über ihr Unternehmen reden, hat eine Studie herausgefunden.
Google will ein Zahlungsgeschäft mit Hilfe der sogenannten NFC-Chips aufbauen, um Werbung und E-Commerce direkt miteinander zu verknüpfen.
Google führt die Rangliste der Internetseiten mit der größten Reichweite in der Welt weiterhin an. Im November nutzten 970 Millionen Menschen in den von Comscore erfassten Ländern die Seiten der Suchmaschine (einschließlich Youtube). Google hat seine Reichweite in den vergangenen zwölf Monaten aber nur um 9 Prozent erhöht, während Verfolger Facebook 48 Prozent auf 647 Millionen Besucher zugelegt hat und auf Rang 3 vorgerückt ist.
Letzten Sommer fuhr ich an einem wunderbaren Tag im späten August durch Kastilien. Im CD-Spieler lag Bellinis Sonnambula in einer Aufnahme von 1952 mit dem Turiner Radiosinfonieorchester unter Franco Capuana. Ich war auf die Platte durch eine Kundenrezension bei einem amerikanischen Versandhändler aufmerksam geworden. Er empfinde „besondere Zuneigung" zu dieser Aufnahme, schrieb der kenntnisreich und genau argumentierende Kunde, und weil die Sonnambula zu jener speziellen Gruppe von Opern mit einer schwächlichen Story, aber hinreißender Musik gehört, bestellte ich sie. Damals, auf einer Landstraße Richtung Ávila, hörte ich in der Arie „Prendi, l'anel ti dono" zum ersten Mal bewusst die hellsamtene, geschmeidige und überirdisch schöne Stimme des Tenors Ferruccio Tagliavini.
Das Internet, auf das heute 14 Prozent aller Werbeausgaben entfallen, wird seinen Anteil bis 2013 auf knapp 18 Prozent ausdehnen können, erwartet Zenithoptimedia. Die Bedeutung des Netzes für die Werbetreibenden wird von diesen Zahlen allerdings unterschätzt. Denn neben den gekauften Werbeflächen (Paid Media) spielen eigene Seiten im Internet (Owned Media), zum Beispiel auf Facebook, Youtube oder Twitter, ebenso eine steigende Rolle wie Konversationen mit Nutzern in Blogs oder Foren (Earned Media). Das taucht in den Statistiken aber nur selten auf.
Dem Vorschlag von Google und dem amerikanischen Telekommunikationsanbieter Verizon, die sogenannte Netzneutralität in Mobilfunknetzen aufzugeben, haben sich deutsche Netzbetreiber angeschlossen. „Die Unternehmen, die massiv profitieren, sollen sich auch an den Netzkosten beteiligen. Das sind vor allem die Videoanbieter wie Youtube", sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber, Peter Charissé.
Ein Bericht in der New York Times hat für Aufregung gesorgt. Danach soll Google kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit Verizon stehen, Google-Daten (gegen Bezahlung) bevorzugt durch das Netz zu transportieren. Viele Berichte sahen schon das Ende der Netzneutralität gekommen. Nun dementiert Google den Bericht.
Die Mehrheit sind aber „passive“ Xing-Mitglieder. Immerhin ein Drittel der Führungskräfte hat in einer Umfrage angegeben, aktiv im Netz zu kommunizieren oder ihr Wissen zu teilen. Personalchefs halten sich aber zurück.
10.000 Menschen produzieren für Demand Media Inhalte wie am Fließband – 5000 Artikel oder Videos am Tag. Zuvor wird mit wissenschaftlichen Methoden errechnet, was die Menschen lesen oder sehen wollen und ob es genügend Werbung dafür gibt. Bald kommt die Inhaltefabrik nach Deutschland. Das Ziel: eine globale Inhalteplattform.
Google bläst zum Angriff auf den Markt für grafische Online-Werbung: "Unser Fokus liegt ganz klar auf Display-Werbung", sagte der Google-Vertriebschef Nikesh Arora. Kern der Strategie ist Doubleclick, der Weltmarktführer für die Auslieferung der Display-Werbung. "Doubleclick ist das Betriebssystem der Online-Werbung", sagte Arora.
Facebook, Twitter, Youtube oder ein Unternehmensblog – immer mehr Unternehmen engagieren sich im Web 2.0. Oft fehlen aber eine klare Strategie und das Wissen über die Folgen für die Kommunikation wie Kontrollverlust und kurze Reaktionszeiten.
Es war ein langer Weg: Viele Web-2.0-Angebote wie Facebook, Youtube oder StudiVZ haben erst einmal kräftig investieren müssen. Doch jetzt scheinen die Netzwerke ihr Modell auch für den wirtschaftlichen Erfolg gefunden zu haben. Immer mehr Werbetreibende verlagern ihre Budgets ins Web 2.0, weil sich dort ihre Kunden aufhalten.
Richtig freundlich waren die Reaktionen nicht, nachdem RTL heute zugab, ein auf Youtube aufgetauchtes Video, in dem ein quicklebendiger Michael Jackson in einer Tiefgarage einem Leichenwagen entsteigen soll, selbst gedreht zu haben. Bei "Explosiv" ist man trotzdem stolz auf die Investigativleistung – und merkt gar nicht, damit bloß die eigene Verlogenheit bewiesen zu haben.
Werbung in Online-Videos wächst schnell. Doch noch übersteigenden die Produktionskosten die Erlöse, da die Reichweite meist zu gering ist. Ein Ausweg könnte das Einstellen der Videos auf Youtube sein. Doch die Aussicht auf schnelles Geld birgt Gefahren. Was ist, wenn Youtube seine Geschäftsbedingungen ändert?
Sevenload zeigt ab sofort die Musikvideos von Universal Music. Gerade erst hat Konkurrent Youtube den Zugriff gesperrt, weil eine Einigung mit der Gema nicht erzielt wurde.
Wegen eines Streits mit der Verwertungsgesellschaft Gema sperrt Youtube seinen deutschen Nutzern den Zugriff auf Musikvideos dreier großer Labels. Die von der Gema geforderte Urheberrechtsvergütung sei mindestens 50 mal höher als in England, kritisiert Youtube.
Für viele ehrgeizige Nachwuchskünstler ist das Internet in den vergangenen Jahren zur Ersatzbühne geworden: Hat man im Schweiße seines Angesichts ein eigenes kleines Hobbyfilmchen abgedreht, kann man es im Videoportal Youtube einer wachsenden Fangemeinde präsenteren. Meist trällern die hoffnungsvollen Jungmusiker bekannte Hits und hoffen auf den großen Durchbruch. Doch nun droht auf dem Portal der unbegrenzten Möglichkeiten Ungemach: Die großen Musikkonzerne fordern ihre Rechte ein.
Die Internetsuchmaschine Google steigt groß in die graphische Online-Werbung ein. Mit einem eigenen Targeting-Instrument soll die Relevanz der Werbung erhöht werden.
Seit dieser Woche können ZDF-Zuschauer bei Youtube Videos mit Fragen an die Politiker hochladen, die bei "Maybrit Illner" zu Gast sind - und kommen dann in der Sendung zu Wort. Das ist zwar keine TV-Revolution, funktionierte zur Premiere am Donnerstag aber schon mal ganz gut.
Auf der AAAS-Konferenz in Chicago präsentieren Wissenschaftler ihre Doktorarbeiten für Laienpublikum – als Tanz. Bei jedem zweiten Vortrag drängt sich danach die Frage auf: Wie hätte man nun das wieder getanzt? Rock’n’Roll am Labortisch? Beatbox vor dem Computer? Oder doch ein Walzer auf dem Parkett des schönen Geistes?
Youtube ist mit Abstand die größte Videoseite der Welt, kann aber bisher kein Kapital daraus schlagen. Gründer Chad Hurley setzt nun auf die Hilfe der Muttergesellschaft Google und der Neuerwerbung Doubleclick, um aus Youtube doch noch ein Geschäftsmodell zu machen.
2008 war das Jahr, in dem Google und die Netzwerke den Ton im Internet angaben. Aber auch das Jahr, in dem Online-Werbung und elektronischer Handel zum ersten Mal seit dem Platzen der New-Economy-Blase geschrumpft sind.
Alte Bekannte wie Facebook, Google und Youtube haben ihre Reichweiten in diesem Jahr abermals stark erhöht und sind der Konkurrenz wieder ein Stück enteilt. Besonders dynamisch wachsen auch die Online-Spieleseiten. Unter den sozialen Netzwerken zeigen Wer-kennt-wen und MeinVZ die höchsten Zuwächse im deutschen Internet.
Immer mehr Menschen schauen immer länger Videos im Internet. In Deutschland vor allem Video-Clips, zum Beispiel auf Youtube. Sich ganze Filme anzuschauen, ist noch die Ausnahme.
Gestern habe ich mir Randy Pauschs mittlerweile berühmte letzte Vorlesung auf Youtube angesehen. Es ist eine Hommage an das Leben angesichts des Todes,
Der Boom der Videoseiten scheint vorbei zu sein. In Deutschland wachsen nur noch Youtube und Sevenload; MyVideo stagniert und Clipfish hat in diesem Jahr sogar Nutzer verloren.