Autobranche gibt den Diesel nicht verloren
Es hagelt Kritik am anstehenden Fahrverbot in Stuttgart. Der Cheflobbyist der Autoindustrie setzt weiterhin auf den Diesel – und wünscht sich weniger Staus.
Es hagelt Kritik am anstehenden Fahrverbot in Stuttgart. Der Cheflobbyist der Autoindustrie setzt weiterhin auf den Diesel – und wünscht sich weniger Staus.
Der Diesel war erfolgreich, weil er weniger als Benziner verbraucht. Das versprach schon sein Erfinder Rudolf Diesel. Mittlerweile befindet sich der Verbrennungsmotor aber in einer Krise. Eine Bilanz.
Benzinpreis niedrig, Absatz schwach: Daimler zieht die Notbremse. Der Kleinwagen versucht sein Glück künftig allein mit Elektroantrieb.
Seit Monaten wird in Deutschland heftig über ein Aus für Diesel und Benziner diskutiert. Für Daimlers Entwicklungschef Weber sieht die Zukunft allerdings etwas anders aus.
Elektroautos werden anders gebaut als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das stellt Hersteller und Zulieferer vor große Herausforderungen.
VW hat erklärt, die Abschalteinrichtungen in den manipulierten Dieselmotoren seien in der EU nicht illegal gewesen. Dieser Auffassung hat nun das Verkehrsministerium widersprochen.
Selbst der Bundesrat hat sich auf die Seite der Grünen geschlagen und will den Verkauf von Verbrennungsmotoren von 2030 an verbieten. Die Industrie steht vor einer undankbaren Aufgabe.
Mehr Elektro-Autos verändern nicht nur das Straßenbild, sondern auch die Produktion in der Branche. Über das Wie sind sich die Unternehmen uneins.
Doch noch immer wollen die Grünen die Deutschen lieber zu ihrem Glück zwingen.
Die VW-Affäre hat in Amerika eine neue juristische Dimension erreicht. Erstmals ist ein einzelner Mitarbeiter angeklagt worden. Der Ingenieur hat gestanden, ihm drohen bis zu fünf Jahren Haft.
Das norwegische Verkehrsministerium widerspricht der Meldung, man plane Diesel und Benziner von den Straßen zu verbannen. Für die ehrgeizigen Umwelt-Ziele des Landes sei das nicht nötig.
Opel kann mit seinen neuen Modellen mit Zweiliter-Dieselmotor an den Start gehen. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist mit den Abgaswerten zufrieden. Sie sollen viel besser sein als zuvor.
Schlägt die unter gravierendem Veränderungsdruck stehende Industrie selbst neue Töne an, ist Aufmerksamkeit geboten. Jüngstes Beispiel ist ein Satz des VDA-Präsidenten Matthias Wissmann.
Wenn das Diesel-Fahrverbot für Großstädte kommt, ist schlechte Luft garantiert. Denn die Regelung ist praxisfern und verbraucherfeindlich.
Die Deutsche Umwelthilfe stört sich daran, dass Dieselmotoren nicht immer so sauber sind, wie die Werbung verspricht. Aber sie ist auch nur eine Organisation mit eigenen Interessen.
Der Dieselmotor ist in Verruf geraten. Die tatsächlichen Emissionen müssen sinken. Die gute Nachricht: Neue Triebwerke können das. Und noch einiges mehr.
Die Automobilindustrie gibt sich gerne grüner als die Grünen. Wenn man der Branche zuhört, könnte man glauben, Dieselmotoren reinigten sogar die Luft. Die Autohersteller ruinieren gerade ihren früher guten Ruf so gründlich wie zuvor die Banken.
Der Diesel muss um seinen Ruf fürchten: Mancherorts soll er aus den Innenstädten verbannt werden. Dabei schont ein Euro-6-Dieselmotor nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel.
Wie fahren die Autos der Zukunft? Auf der CES in Las Vegas steht nicht die Frage nach Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor im Vordergrund.
Wenn es nach den Grünen geht, soll es ab 2036 keine neu zugelassenen Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor geben. Auch das Finanzsystem soll „begrünt“ werden.
Der Dieselmotor schwächelt. Aber die Autos sollen immer weniger CO2 ausstoßen. Deshalb fordern immer mehr Unternehmer und Politiker Subventionen für Elektroautos.
Einem Zeitungsbericht zufolge hat Volkswagen den Vertrag des früheren Vorstandsvorsitzenden nach dem Abgasskandal nicht sofort beendet – sondern lässt ihn erst Ende 2016 auslaufen. Das würde heißen: Winterkorn bekommt noch immer ein Millionengehalt.
Volkswagen hat seine Pläne zur Umrüstung der meisten Dieselmotoren mit Manipulations-Software vorgestellt. Es geht um Software-Aktualisierungen und ein Gitternetz.
Die technische Umrüstung der Dieselmotoren mit Manipulations-Software wird für VW doch etwas einfacher als zunächst befürchtet. Meist ist nur ein Sofware Update nötig. Die Pläne für verschiedene Motoren im Überblick.
Die Nachrichten um die Manipulations-Software in Dieselmotoren ließ die VW-Kunden noch kalt. Doch die gefälschten CO2-Werte verschrecken nun viele Käufer. Betroffen sind 130 Fahrzeugvarianten.
Der VW-Skandal weitet sich aus. Auch bei zahlreichen Fahrzeugen mit Benzinmotor hat der Hersteller offensichtlich manipuliert. In Amerika beginnt der Konzern mit einer Rückrufaktion wegen defekter Bremsen.
VW soll auch bei Dieselmotoren mit 3,0 Litern Hubraum eine Manipulations-Software eingesetzt zu haben, sagt die amerikanische Umweltbehörde EPA. VW bestreitet die neuen Vorwürfe.
Benzin- und Dieselmotoren sind die Regel in den meisten europäischen Ländern. Es gibt aber Ausnahmen - zu ihnen zählt nicht nur die Türkei.
Klar, dass im VW-Stammland ein Großteil der Polizeiwagen ein Fahrzeug von Volkswagen ist. Nun muss die Polizeiflotte mit Rückrufen rechnen - nicht nur in Niedersachsen.
Der Verdacht war beunruhigend: Auch Teile der jüngeren Dieselmotoren-Generation von VW könnten vom Abgasskandal betroffen sein, hieß es heute morgen. Jetzt stellt der Konzern klar: Alle neuen EA-288-Diesel sind definitiv frei von Manipulationen.
Der Gegenwind, der in diesen Tagen dem Dieselmotor entgegenbläst, bringt manchen auf den Gedanken, jetzt müsse es einen Schub für die Elektromaschine geben.
Die Sache mit den manipulierten Steuergeräten kann kein Einzelfall sein. Die Wolfsburger haben betrogen - und die anderen bestimmt auch.
Die VW-Abgasaffäre sorgt für ordentlich Wirbel. In ihrem Windschatten gerät nun auch der Dieselmotor in die Diskussion - Erfolge aus den vergangenen Jahren werden in Frage gestellt. Zu Unrecht.
Der Dieselmotor ist eine geniale Konstruktion. Er ist viel effizienter als ein Benziner, wenn es um Kohlendioxid geht. Eine Gegenrede gegen die nun ausgebrochene Großkritik.
Die deutsche Autoindustrie muss sich nicht vor Google und Apple fürchten. Cheflobbyist Matthias Wissmann hält auch Partnerschaften für denkbar – aber nur auf Augenhöhe.
Moderne Benzinmotoren stoßen immer häufiger an Temperaturgrenzen. Bislang helfen sich die Autohersteller mit der „Volllast-Anfettung“. BMW will nun die Wassereinspritzung wiederbeleben.