EU beschließt endgültig weitgehendes Verbrenner-Aus
Nach der wochenlangen Blockade Deutschlands gibt es nun eine Einigung in Brüssel. Für sogenannte E-Fuels soll es auf Drängen der FDP besondere Regeln geben.
Nach der wochenlangen Blockade Deutschlands gibt es nun eine Einigung in Brüssel. Für sogenannte E-Fuels soll es auf Drängen der FDP besondere Regeln geben.
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung geht in die Verlängerung, die EU-Länder lassen dem Verbrennermotor eine Hintertür offen, und Kardinal Woelki sagt in Köln vor Gericht aus. Der F.A.Z.-Newsletter
Deutschland bekommt es nicht gebacken: Mangelnde Reichweite und fehlende Ladesäulen kosten die E-Mobilität Akzeptanz. Ein Einzelfall bestätigt die Erkenntnisse der Demoskopen.
Warnstreiks blockieren den Nah- und Fernverkehr in Deutschland, Mike Josef tritt sein Amt als neuer Oberbürgermeister von Frankfurt an und Thomas Tuchel trainiert zum ersten Mal die Fußballer des FC Bayern München. Der F.A.Z.-Newsletter
Der Verbrenner-Streit ist vorbei. Was Brüssel zugesagt hat, ob das wirklich das Aus für das Verbrenner-Aus bedeutet und was das für den normalen Autofahrer heißt.
EU und Regierung erzielen einen Kompromiss in der Debatte um die Zulassung von Verbrenner nach 2035. Demnach sollen diese auch danach zugelassen werden, wenn sie ausschließlich CO₂-neutrale Kraftstoffe tanken.
Verbrenner, die synthetische Kraftstoffe nutzen, sollen demnach auch noch nach 2035 zugelassen werden „Wir gehen davon aus, dass damit nicht nur alle inhaltlichen Fragen beantwortet sind“, sagt der Minister.
Berlin streitet über Verbrenner und Heizungen. Brüssel hingegen blickt sorgenvoll nach Amerika. Muss die EU ganz neue Wege im Klimaschutz beschreiten?
Wirtschaftsminister Habeck will neue Öl- und Gasheizungen verbieten. Das findet der Energiepolitik-Professor Johan Lilliestam gut. Klimaökonom Ottmar Edenhofer hätte lieber einen höheren CO₂-Preis. Hier streiten sie.
Verbrennungs-Motoren ab 2035 nicht mehr zuzulassen, das sei „ein Wahnsinn“ und „ein Geschenk für China“, sagt der Lega-Vorsitzende Salvini. Hinter der Ablehnung stecken auch nationale Versäumnisse.
Das Verkehrsministerium verfehlt dramatisch die Klimaziele der Regierung. Mit einer echten Wende hat das Ressort von Volker Wissing offenbar nichts im Sinn. Eine Analyse.
Am Elektroauto lässt Friedrich Indra kein gutes Haar, es schütze das Klima nicht. Der 82 Jahre alte Motorenexperte setzt stattdessen auf weiterentwickelte Verbrenner und synthetische Kraftstoffe.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat sich optimistisch gezeigt, im Streit über ein geplantes EU-Aus für Autos mit Verbrennungsmotor eine Lösung zu finden.
Der deutsche FDP-Verkehrsminister kritisiert die von Brüssel geplante Verkehrswende. Und sagt, wovon er einen Kompromiss abhängig macht.
Das Verwaltungsgericht Schleswig hat zur Zulässigkeit von Abschalteinrichtungen in Diesel-PKW geurteilt. Millionen von Fahrzeugen könnten betroffen sein, wenn das Urteil rechtskräftig wird.
Verbrennungsmotoren werden verboten. Das Handy funktioniert ohne Anschluss. Regiert wird einfach vom zweiten Platz. Wie wäre es mit: Zurück in die Grundschule. Aber die hat leider zu.
Für Europas Resilienz sind Verbrennungsmotoren so unverzichtbar wie Computerchips. Sich nur auf Akkus und Wasserstoff zu fokussieren, das wäre zu kurz gesprungen.
Von 2035 an dürfen in der EU keine neuen Pkw mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Dem Vorhaben hat das EU-Parlament nun zugestimmt – und die Kommission legt mit neuen Vorschlägen nach.
Ab 2035 dürfen in der EU keine Neuwagen mit Diesel- und Benzinmotor mehr zugelassen werden. Dem Vorhaben hat das EU-Parlament nun zugestimmt.
BMW solle von 2030 an keine Verbrennungsmotoren mehr bauen, forderte die Deutsche Umwelthilfe. Mit ihrer Klage scheiterte sie jedoch vor Gericht.
Der größte Nutzfahrzeughersteller wird im Gegenzug größter Einzelaktionär des Kölner Unternehmens – gerade bei schweren Maschinen ist das Ende des Verbrennungsmotors noch einige Jahre entfernt.
Deutschlands Autobranche hatte bei den Verbrennern einen Vorsprung. Für künftige Erfolge in der Elektromobilität sind aber bessere Rahmenbedingungen nötig.
Porsche und Siemens produzieren in Chile nachhaltigen Kraftstoff. Hat der Verbrennungsmotor doch noch eine längere Zukunft?
Einst beherbergte Lothringen eine der weltgrößten Fabriken für Dieselmotoren. Jetzt forciert der Autokonzern Stellantis hier den Elektrokurs.
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will für die Grünen die Staatskanzlei erobern. Ein Gespräch über Einwanderung, Klimapolitik – und was er von Volker Bouffier gelernt hat.
Wer Brennholz machen will, braucht zuverlässiges Gerät. Doch dem Verbrennungsmotor geht es auch in den Kettensägen an den Kragen. Akkubetriebene Geräte können die Lücke füllen. Und bieten einige Vorzüge.
Lohnt der Kauf eines Elektroautos schon jetzt? Für viele ist die Reichweite im Alltag immer noch nicht ausreichend. Eine Wunderbatterie, der Festkörperakku, soll alles besser machen.
Der neue europäische Abgasstandard soll dem Klimaschutz helfen und die Luftqualität verbessern, sagt die EU-Kommission. Autokäufer müssen sich dafür auf Mehrkosten einstellen.
Das politisch gewollte Ende des Verbrennungsmotors verändert die Autowelt. Während Mobilität teurer wird, haben sich Hersteller und Zulieferer schon auf die neue Lage eingestellt. Ein Blick voraus.
Das Auto gibt Freiheit, einigen rührt es ans Herz, vielen ist es Basis für Einkommen und Wohlstand. Aber es ist eben auch eine Belastung für die Umwelt. Damit soll Schluss sein.
Der Kläger macht VW für den Klimawandel mitverantwortlich und will ein früheres Ende der Produktion von Verbrennern erreichen. Das Gericht hat seine Klage am Freitag nicht abgewiesen, sondern will weiterverhandeln.
Die umweltfreundlichen Dieselmotoren brauchen den Zusatzstoff Adblue. Der könnte knapp werden, auf jeden Fall aber teuer.
Stefan Hartung führt mit Bosch den größten Autozulieferer der Welt. Er warnt vor Technikverboten, erklärt die Chancen des Wasserstoffs – und sagt, wieso es ohne China nicht geht.
Der NATO-Gipfel endet, Putin arbeitet an antiwestlichen Allianzen, die Zeit der kostenlosen Corona-Tests ist vorbei und der DFB-Campus wird in Frankfurt eröffnet.
Nach dem Willen der EU-Umweltminister sollen ab 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden, die klimaneutrale Kraftstoffe verbrennen. Nun muss ein Kompromiss mit dem Parlament ausgehandelt werden – dieses will ein komplettes Verbrenner-Verbot.
Ein französischer Kompromissvorschlag soll den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor über 2035 hinaus erlauben – wenn sie mit klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden. Aus Deutschland kommt Zustimmung.