Ab 5 Uhr 45 wird zurückgezwitschert
Amsel, Drossel, Friedrich und Steinbach: Warum selbst ältere Semester in der Politik gelernt haben, die digitale Trompete zu lieben.
Amsel, Drossel, Friedrich und Steinbach: Warum selbst ältere Semester in der Politik gelernt haben, die digitale Trompete zu lieben.
„Der Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden“, schreibt Unionsfraktionsvize Friedrich auf Twitter. Im FAZ.NET-Gespräch gibt sich der frühere Innenminister versöhnlicher – das Misstrauen in der Union dürfte er trotzdem befeuert haben.
Der Merkelflügel? Ab zu Rot-Grün. CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich kennt bei Twitter kein Pardon im Umgang mit Freund und Feind. Die Herzen der Journalisten dieses weichgespülten Saeculums dürften ihm nun zufliegen.
Das Duell zwischen Bayern und Juventus ist schon brisant genug. Nun sorgt auch noch ein Tweet der Münchner für Aufregung. In Italien gibt es heftige Kritik.
Die CDU-Politikerin Erika Steinbach twittert, und alle reagieren wie erwartet. Ein kleiner Tipp an ihre Gegner.
Das Ausscheiden Marco Rubios aus dem Rennen um die amerikanische Präsidentschaft kommentiert sein Rivale Ted Cruz mit warmen Worten. Ein anderer Kandidat tritt nach.
Am Tag der Landtagswahlen hat die konservative CDU-Politikerin Erika Steinbach auf Twitter Merkels Flüchtlingspolitik wieder einmal scharf kritisiert. Die Bundestagsabgeordnete zeigt sich nach der Attacke auf die Kanzlerin unbeirrt.
Die Regierung handele in der Flüchtlingskrise wie eine „Diktatur“: Die Tweets der CDU-Bundestagsabgeordneten Steinbach sorgen in der Union für immer größeres Entsetzen. Doch einen Rücktritt als menschenrechtspolitische Sprecherin lehnt Steinbach bislang ab.
Mit ihren Twitter-Aktivitäten hat Erika Steinbach schon häufig für Ärger gesorgt. Am Tag der Landtagswahlen verursachte sie den nächsten Eklat.
Die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner warnt auf Twitter vor der Wahl der AfD, weil das das linke Lager stärke. Der Spott ist daraufhin groß – nicht nur bei der SPD.
Auf dem SXSW-Festival im texanischen Austin wird Technologiebegeisterung zelebriert. Aber diesmal geht es auch um die Schattenseiten der digitalen Welt.
Es ist nie zu spät: Das kleine litauische Start-up-Netzwerk „Plag“ verändert die Debattenkultur, weil es dem Grundsatz folgt, dass Diskussionen weder Nacktbilder noch Hasstiraden brauchen.
Bernie Sanders freut sich über seinen Sieg in Michigan während Hillary Clinton die Republikaner kritisiert. Donald Trump tut das angesichts seiner Erfolge ebenfalls.
Viele Großspender sehen ihre Wahlkampfgelder in Rauch aufgehen. Denn Trump hat die Regeln eines effektiven Wahlkampfes geändert.
Empfohlen vom Bundesjustizminister bekämpft ein linkes Projekt die Darstellung von Polizeimeldungen, Denzunzieren lernt man in der Schule, und Kinderaugen ersetzen Rammböcke: Kurz vor den Landtagswahlen fallen im Netz alle Hemmungen.
Sämtliche Präsidentschaftsanwärter geben sich nach dem „Super Samstag“ zuversichtlich. Alle beanspruchen das „Momentum“ für sich – und einer soll doch bitte aufgeben.
Volker Becks Reaktion auf die Drogenvorwürfe war trotzig, doch dank seiner parlamentarischen Erfahrung weiß er, was auf ihn zukommt. Für seine Partei kommt die Affäre zur Unzeit.
Unbelehrbar wie die CSU, nur grün lackiert: Nicht erst seit Volker Becks privater Drogenpolitik zeigt die früher alternative Partei, wie schwer sie sich mit der Selbstreinigung und dem Abschied von unvermittelbarer Ideologie tut.
Die dänische Debatte schwappt über die Grenze: Schweinefleisch soll fester Bestandteil in öffentlichen Kantinen sein, sagt die CDU in Kiel. Und erntet dafür allerhand Spott.
Bernie Ecclestone versteht das Internet nicht – und will deshalb davon nichts wissen. Damit aber schadet der 85 Jahre alte Zampano der Formel 1.
In den vergangenen zwei Jahren hat der „IS“ Tausende Menschen hinrichten lassen - mit teils absurden Begründungen. Nun sollen die Dschihadisten auch acht niederländische Kämpfer aus den eigenen Reihen ermordet haben.
Der frühere Immobilienmogul Ren Zhiqiang ist einer der prominentesten Parteikritiker im chinesischen Internet. Nun hat er sich den Präsident persönlich vorgenommen – die Reaktion der Zensoren hat nicht lange auf sich warten lassen.
Chaos bei den Republikanern: Sollte Donald Trump Präsidentschaftskandidat werden, wollen ihm Teile der Partei die Gefolgschaft verweigern. Der Milliardär reagiert wütend – und twittert ein Mussolini-Zitat.
Mit einem Twitter-Foto von dunkelhäutigen Menschen, die ein blondes Mädchen ansehen, versetzt Erika Steinbach das Internet in Aufruhr. Auf der Maus will die CDU-Politikerin aber nicht ausgerutscht sein.
Lindsey Vonn wird nach ihrem Sturz beim Super-G in Soldeu teamintern behandelt, ihr Trainer hofft auf einen Start am Sonntag. Fällt die Amerikanerin aus, hat Lara Gut die große Kugel so gut wie sicher.
Alle Mobs sind gleich, außer sie schaden in Kiel der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung: Dann verschwinden schnell mal Opfer und Täter, und es wird über Menschenwürde statt über Kriminalität gesprochen.
Er spielte in sämtlichen „Rocky“-Filmen den Boxtrainer. Und mit dem Sport kannte sich Tony Burton auch aus. Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 78 Jahren gestorben.
Apple wehrt sich weiter dagegen, dem FBI Zugang zu mehreren iPhones zu ermöglichen. Wettbewerber sichern dem Unternehmen Hilfe vor Gericht zu.
Seit einem Jahr arbeitet Scott Kelly auf der Raumstation ISS. Dieses Jubiläum und seinen Geburtstag feiert der Astronaut auf seine ganz eigene Weise.
In zahlreichen amerikanischen Städten gibt es Proteste gegen die vom FBI verlangte Entsperrung von iPhones. Bei den Demonstrationen sind aber vor allem Reporter.
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz muss abermals mit dem dritten Platz bei einer Vorwahl vorlieb nehmen. Seine Hoffnungen richten sich auf die Zukunft.
Vor den Vorwahlen in Nevada liegt Donald Trump in fast allen Umfragen vorn. Stoppen könnte ihn jedoch das Wahlsystem. Einer seiner Konkurrenten fällt derweil mit Sexismus auf.
Die Kraftprobe zwischen Apple und dem FBI spaltet die Tech-Branche. Während sich die Chefs von Facebook, Twitter und Google hinter Apple stellten, sieht Microsoft-Gründer Bill Gates die Behörden im Recht. Die Behörden wollen angeblich weitere iPhones entsperrt haben.
Nach dem Brexit-Gipfel wirbt David Cameron für Großbritanniens Verbleib in der EU. Sein gefährlichster Gegenspieler ist Londons Bürgermeister Boris Johnson. Doch die Mehrheit des Kabinetts steht hinter Cameron. Auch zwei Minister, die bisher als Wackelkandidaten galten.
Galatasaray und Trabzonspor liefern sich in der türkischen Fußballliga eine hitzige Partie. Die Gäste bekommen vier Platzverweise. Besonders kurios ist die Rote Karte für Salih Dursun.
Die Künstlerin Lauren McCarthy hat eine App entwickelt, mit der man reale Follower bestellen kann. Was passiert, wenn aus digitaler Beschattung echte wird?