„Weckruf“ zum Jahrestag
Datensammelwut mit Folgen: Auch Edward Snowden ist allgegenwärtig beim Jubiläum des Darmstädter Zentrums für IT-Sicherheit. Seit der Gründung vor fünf Jahren ist das Thema Datensicherheit aktueller denn je.
Datensammelwut mit Folgen: Auch Edward Snowden ist allgegenwärtig beim Jubiläum des Darmstädter Zentrums für IT-Sicherheit. Seit der Gründung vor fünf Jahren ist das Thema Datensicherheit aktueller denn je.
Die Selbstbestimmung über Daten, die uns vorhersagbar machen, droht rasant beseitigt zu werden. Die Datenausbeutung durch Ökonomie und Geheimdienste kann die Politik nicht länger ignorieren.
Datenschützer beobachten die Facebook-Seiten von Unternehmen mit Sorge: Sie halten diese für unzulässig, weil sie Daten abgreifen. Die Verbraucher scheint das nicht zu stören.
Welche Spuren hinterlassen wir im Netz, wer interessiert sich dafür, wer verdient daran? Auf bissige Weise will das Online-Spiel „Data Dealer“ das Bewusstsein für Datenhandel und Datenschutz schärfen. Ein Gespräch.
You Xie, 55, besitzt einen China-Imbiss in Bamberg. Außerdem ist Xie: preisgekrönter Journalist, einflussreicher Intellektueller und Dissident. Und, am überraschendsten: Xie ist ein kleiner Star in der CSU. „Sehr ausländerfreundlich“ findet er seine Partei.
In Ägypten läuft am späten Nachmittag das Ultimatum des Militärs ab. Präsident Mursi hält an seinem Posten fest. Die Armee lud Oppositionsparteien und Regierung zu einem Treffen ein, darunter auch Mohamed El Baradei.
lid. NEW YORK, 2. Juli. Ein weiterer einstiger Hoffnungsträger der amerikanischen Internetbranche sieht sich zu einem Führungswechsel gezwungen: Der ...
Die Winklevoss-Zwillinge wollen einen Fonds auf die digitale Währung Bitcoins auflegen. Im Internet haben die meisten Leute dafür nur Hohn und Spott übrig - im nettesten Fall.
Angelique Kerber wird auf ihrer Facebook-Seite teilweise wüst beschimpft, Dustin Brown rassistisch beleidigt: „Es ist unglaublich, was manche Leute schreiben, wenn man verloren hat“, wundert er sich.
Die türkische Regierung zieht alle Register, um die Opposition zu zerstören. Dabei nimmt sie sich auch das Internet vor. Facebook und Twitter sollen parieren und die Namen der Dissidenten nennen.
Eine völlig neue ökonomische und soziale Logik bildet sich heraus: Ihr Wesen ist Überwachung. Der Mensch wird als reiner Datenlieferant genutzt und zu vorauseilendem Konformitätsdenken gezwungen. Es ist an der Zeit, der Arroganz des Silicon Valley etwas entgegenzusetzen.
Mainz. Vor kurzem wechselte eine ägyptische Katzenstatue den Besitzer, kurz darauf wurde eine Fritteuse verschenkt. Auch Flugtickets wurden schon angeboten und ...
Der Couchpotato alter Schule konnte auch schon Multitasking: In die Röhre gucken, mit einer Hand die Bierdose festhalten und mit der anderen in die Chips-Tüte
Der Kreml ist offenbar daran interessiert, „VKontakte“, das russische Facebook, unter Kontrolle zu bringen. Putin-Unterstützer haben Anteile am Unternehmen erworben. Gründer Pawel Durow ist alarmiert.
Ohne ihre Zustimmung sind sechs Millionen Kontaktdaten von Facebook-Mitgliedern weitergegeben worden. Grund ist ein Software-Fehler, der mittlerweile behoben sei, sagt Facebook. Betroffene Nutzer würden angeschrieben.
EU-Parlamentarier drohen, Google, Facebook & Co. die Lizenz zu entziehen, wenn die Konzerne den Datenschutz schleifen lassen. Datenschützer leiten bereits Verfahren ein.
Auf dem Werbefestival in Cannes werden aus Textern und Grafikern Technikfreaks. „Big Data“ elektrisiert die Branche. Daran ändert auch der jüngste Datenschutzskandal nichts.
„Das Internet ist für uns alle Neuland“, sagte Angela Merkel. Im Internet wird der Berlin-Besuch von Barack Obama deswegen unfreiwillig zum Aufreger. Dabei hat Merkel recht.
Traditionelle Fans sind beim Confederations Cup in Brasilien außen vor. Sie gehen jetzt auf die Straße, um gegen das Diktat der Fifa und den Kommerz zu demonstrieren.
Wenn die amerikanische National Security Agency unser digitales Leben überwacht, verschmelzen ökonomische und militärische Logik. Unser Verhalten soll prognostizierbar werden. Ein Außen gibt es nicht mehr, wer nicht mitspielt, ist verdächtig.
magr. Frankfurt, 16. Juni. Natürlich standen zuerst die mehr als eine Milliarde Facebook-Nutzer im Vordergrund, als das soziale Netzwerk am Mittwoch ...
Um mit den Kunden zu kommunizieren, nutzen immer mehr Unternehmen soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook. Doch die firmeninterne Kommunikation lässt sich hierüber nicht gesichert abwickeln. Die Marktlücke wollen Anbieter sozialer Unternehmensnetzwerke besetzen.
Das Unternehmen Facebook hat erstmals Zahlen zur Datenübermittlung an den amerikanischen Geheimdienst genannt. Demnach habe der Internetkonzern im vergangenen Halbjahr bis zu 10.000 Anfragen erhalten.
Wer auf Facebook nach aktuellen Themen sucht, hat es schwer. Das will das Soziale Netzwerk jetzt ändern - und kopiert dazu die Idee der Konkurrenz. Das eigentliche Ziel sind die Werbekunden.
Du darfst bei uns gratis surfen, dafür darf ich dir Werbung schicken - das ist der Deal bei Facebook und Co. Besser lebt damit, wer möglichst wenig von sich preisgibt und sein Netzwerk regelmäßig pflegt. Das Verbraucherthema.
Es ist eine amerikanische Beobachtung aus dem vergangenen Jahr: Während der amerikanischen Präsidentenwahl 2008 - des ersten „Internetwahlkampfs“ - wurde in
FRANKFURT, 11. Juni. E-Mail, Facebook, Google - nichts von alledem ist heute aus dem Privat- und Berufsleben mehr wegzudenken.
Ein 19 Jahre alter Angeklagter ist vom Amtsgericht Aurich zu zwei Wochen Jugendarrest verurteilt worden. Der junge Mann hatte nach dem Mord an der elfjährigen Lena im Internet zur Selbstjustiz aufgerufen.
Dass wir im Internet für kostenlose Dienste wie Facebook und Google mit unseren Daten bezahlen ist längst bekannt. Datensparsamkeit ist daher erste Bürgerpflicht.
Die amerikanische Regierung greift die Daten der großen Online-Konzerne ab. Die dementieren fleißig. Die Frage ist: Können sich wenigstens Internet-Nutzer in Europa vor der Ausspähung schützen? Die Antwort ist ernüchternd.
Der Internetkonzern Google steht offenbar kurz davor, die kostenlose Navigations-App Waze für rund 1 Milliarde Dollar zu übernehmen. Etwa 45 Millionen Autofahrer in etwa 190 Ländern nutzen den Dienst. Auch Apple und Facebook waren an der App interessiert.
Facebook, Google & Co. wissen alles über uns. Sogar, was wir morgen tun. Auf diese Daten sind alle scharf. Nicht nur der amerikanische Geheimdienst.
Noch ist im Skandal um die Datenweitergabe an den amerikanischen Geheimdienst vieles unklar. Doch Internetnutzer können einige Dinge tun, um im Netz weniger Spuren zu hinterlassen.
Wo fehlen Sandsäcke, wo braucht jemand Essen, wo wird schon evakuiert? Im Hochwasser-Chaos helfen Twitter und Facebook - manchmal sogar so gut, dass es dann eines eigenen Helfer-Managements bedarf.
Stabhochspringerin Carolin Hingst trotzt den Reibereien mit Verein und Verband und überspringt 4,60 Meter, die WM-Norm für Moskau. Zuspruch erhält die Mainzerin im sozialen Netz.
In Istanbul herrscht der Ausnahmezustand. Die türkischen Medien berichten darüber aber nicht. In Sachen Zensur leistet die Regierung Erdogan ganze Arbeit. Doch die Demonstranten wissen sich zu helfen.