Es steht jetzt schon drei zu null – fast
Die Bundesländer beraten über den Medienstaatsvertrag. Bleibt der Entwurf des Vertrags, wie er ist, würde er Urheberrechte im Netz aushöhlen. Doch es deutet sich Bewegung an.
Die Bundesländer beraten über den Medienstaatsvertrag. Bleibt der Entwurf des Vertrags, wie er ist, würde er Urheberrechte im Netz aushöhlen. Doch es deutet sich Bewegung an.
Akten belegen: Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke stolperte getrieben von Hass und Neid durch sein Leben. Was die Ermittler wissen und was erst das bald beginnende Verfahren zeigen kann.
Als erster großer Tech-Konzern empfiehlt Twitter seinen fast 5000 Angestellten Heimarbeit wegen der Coronavirus-Ausbreitung. Andere Firmen greifen nur punktuell zu solchen Maßnahmen - wie etwa Google in Irland.
Für die australische Medienlandschaft ist es ein Schlag: Die einzige australische Nachrichtenagentur, Australian Associated Press, muss nach 85 Jahren Berichterstattung schließen.
In der Digitalisierung einen „Brandbeschleuniger“ für den Klimawandel zu sehen, missachtet, dass einem Schaden meist auch ein Nutzen gegenübersteht. Wie so oft in der Debatte um den Treibhausgasausstoß.
Vor sieben Jahren wurde Indien von einer Gruppenvergewaltigung erschüttert. Nun sollen die Täter gehängt werden. Doch noch immer werden viele Frauen in dem Land misshandelt.
Bislang ist der Streamingdienst Dazn erst in neun Ländern aktiv. Das soll sich möglichst bald ändern. Sportevents sollen künftig in fast allen Regionen der Welt gezeigt werden.
Was macht die Europäische Zentralbank eigentlich, wenn in ihrem neuen Austausch zur Geldpolitik mit den Bürgern die allermeisten sagen: „Hebt die Zinsen an!“?
„Fraudsters“ war jahrelang ein zentraler Marktplatz für illegale Waren im Darknet. Nun wurde ein Kopf der Plattform verurteilt. Das Verfahren in Bad Kreuznach warf etwas Licht auf die düsteren Geschäfte in den Weiten des Internets.
Nach dem Anschlag von Hanau fragen viele, ob Hessen ein besonderes Problem mit Rechtsextremisten hat. Die Antwort ist: Jein.
Die meisten geflügelten Worte stammen aus trüben Quellen: Heinz Schlaffer würdigt den Büchmann als einen Klassiker positivistischer Aufklärung.
Bei Großseuchen darf die Regierung Grundrechte aushebeln, sie kann Bürger zu einer Quarantäne zwingen. Gilt das auch für ganze Kommunen?
Der Soldaten- und Prepper-Verein, gegründet von ehemaligen Kommandosoldaten der Bundeswehr, ist inzwischen ins Visier des Verfassungsschutzes geraten. Nun scheint er in die Schweiz übersiedeln zu wollen.
Ein rechter Blogger verhöhnt die Politikerin Sawsan Chebli. Dann steht er vor Gericht. Mit dabei: seine Fans. Die denken nicht daran, nur zuzuschauen.
Sie wollen ihre Ehemänner verwöhnen, als sei es 1959: Tradwives feiern ihr Hausfrauendasein im Internet. Mit ihrer Bewegung rennen sie offene Türen ein – auch in Deutschland.
Nicht mutig, aber richtig waren die meisten Entscheidungen der Berlinale-Jury. Die Auszeichnung für den besten Film geht wieder an Iran – Paula Beer erhält den Bären für ihre Rolle in „Undine“. Nur mit einer Auswahl taten die Juroren einem Künstler keinen Gefallen.
Mohammed Rassulof überzeugt mit einem Episodenfilm, die Amerikanerin Eliza Hittman erhält den Großen Preis der Jury, die deutsche Schauspielerin Paula Beer wird ausgezeichnet und Kameramann Jürgen Jürges bekommt einen silbernen Bären.
Das Coronavirus breitet sich immer schneller aus. Die Bundesregierung schaltet in den Krisenmodus. Und das ist gut so. Hysterie ist deshalb fehl am Platz.
Ein Jahrzehnt Daueraufschwung neigt sich dem Ende entgegen, wirtschaftlich macht sich ein Gefühl des Stillstands breit. Politisch aber bahnen sich Umbrüche an. Zeit zu handeln also – diese Vorschläge hat die F.A.Z.-Redaktion.
Die Deutschen decken sich mit Lebensmitteln ein – aus Sorge, dass sie in Quarantäne müssen. Auch die Bahn und die Bundeswehr bereiten sich auf eine mögliche Epidemie vor.
In China tobt das Coronavirus, viele Städte sind abgeriegelt, fast niemand ist unterwegs – schon gar nicht ins Autohaus. Die Händler versuchen, die Leute mit kreativen Methoden trotzdem zu locken.
Der Hongkonger Verleger Jimmy Lai ist am Freitagmorgen zusammen mit den Demokratie-Aktivisten Lee Cheuk-yan und Yeung Sum festgenommen worden.
„Die Welt ist in eurer Schuld“ – so würdigt die WHO die großflächige chinesische Quarantäne-Politik. Ein Beispiel für die Welt? Singapur zeigt, wie die Seuche auch mit der „lokalen“ Lösung in den Griff zu bekommen ist.
Ein Berliner Amtsgericht spricht einen Mann vom Vorwurf der Beleidigung von Sawsan Chebli frei. Dessen Äußerungen im Internet seien noch von der Meinungsfreiheit gedeckt und nicht strafbar. Die Berliner Staatssekretärin kritisiert das Urteil scharf.
Die japanische Tradition, Essen für unterwegs in Bento-Boxen zu verpacken und aufwendig zu dekorieren, hat auch hierzulande immer mehr Fans. Doch längst nicht jeder Essensexperte ist begeistert.
Der neue Medienstaatsvertrag, auf den sich die Bundesländer soviel einbilden, hat einen schweren Mangel: Er höhlt das Urheberrecht aus. Wie kommt es dazu?
Nach dem Terrorakt von Hanau wird die Frage laut, ob die AfD eine Mitschuld an den Toten trägt. Wie viel Hass steckt wirklich in der Partei?
Der von den Ländern kürzlich beschlossene Medienstaatsvertrag gilt als große Sache: Endlich würden auch die großen Online-Konzerne reguliert. Aber wie? Auf Kosten der Urheber.
Wenn es um aufsehenerregende Verbrechen geht, können Journalisten das Informationsinteresse gar nicht schnell genug befriedigen. Doch es kommt darauf an, wie sie dies tun.
Die Behauptung, die AfD trage eine Mitschuld an den Morden von Hanau, weil sie ein geistiges Klima geschaffen habe, das solche Taten erst ermögliche, war zumindest vorschnell. Wer nun eine Stigmatisierung der AfD-Wähler propagiert, spielt der Partei in die Hände. Ein Gastbeitrag.
Gläubiger können vom Ausfall bedrohte Forderungen über die digitale Plattform an Investoren versteigern. Konjunktureinbrüche und Strukturwandel etwa in der Autoindustrie dürften das Geschäft beleben.
Vom 16. Lebensjahr an dürfen Jugendliche einen rechtlich bindenden Organspendeausweis unterschreiben. Eltern haben keinen Einfluss darauf. Diese Praxis ist voller Widersprüche.
Bernhard Schölkopf gehört zu den renommiertesten deutschen Fachleuten in der Künstlichen Intelligenz. Gerade besuchte ihn EU-Kommissarin Vestager – es geht um viel.
Zimmer, Küche, Bad: Wohnen ist meist eine konservative Angelegenheit. Die neue Ausstellung im Vitra Design Museum in Weil am Rhein zeigt visionäre Ausnahmen und Wohnräume, die gestaltet sind wie Kunstwerke.
Mark Zuckerberg ist der Wirt, in dessen Stube sich Rechtsextreme und Verschwörungsideologen treffen, die andere Gäste bedrohen und beleidigen. Warum wirft er sie nicht einfach raus? Ein Gastbeitrag.
In Italien bringen sich Regierung und Opposition in Stellung, um durch den Ausbruch der Coronavirus-Epidemie keine politischen Nachteile zu erleiden. Andere schlagen aus der Krise noch ungeniert Profit.