Wie das Coronavirus Mailand lahmlegt
Karneval fällt aus, die Kunst sowieso: Viele Italiener sind überzeugt, dass die Regierung in Italien mit ihren drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus die eigene Schwäche verbergen will.
Karneval fällt aus, die Kunst sowieso: Viele Italiener sind überzeugt, dass die Regierung in Italien mit ihren drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus die eigene Schwäche verbergen will.
Erst wurde er in Thailand verschleppt, dann auf dem Weg in die schwedische Botschaft in China aus dem Zug gezerrt. Nun ist er verurteilt worden. Der abstruse Fall eines schwedischen Verlegers und Buchhändlers.
Chinas Führung kämpft gegen unliebsame Informationen über das Coronavirus. Jetzt hat Staatschef Xi gesprochen. Das zeigt, dass die Lage ernst ist. Problem: Wenn Xi im Spiel ist, muss alles besser werden – zumindest offiziell.
Die EZB eröffnet einen „Bürgerdialog“ für ihre strategische Neuausrichtung. Jeder soll per Mail seine Meinung einbringen dürfen. Wird die Notenbank damit demokratisiert?
Huawei verlegt seine Pressekonferenz ins Internet. Richard Yu spricht in einer leeren Halle. Die Botschaft: Das Klapp-Smartphone Mate Xs kommt nach Europa. Zu einem stolzen Preis.
Donald Trump wird in Indien mit einer gigantischen Show empfangen. Gastgeber Modi nutzt den Besuch, um sich selbst feiern zu lassen.
Nach dem Sportschützen-Massaker in Winnenden blieb das Waffenrecht kriminell lasch. Auch nach der Bluttat in Hanau wird das Morden weiter begünstigt.
Die Folgen der Epidemie werden konkret: China verliert Tempo und plant ein großes Konjunkturpaket. Viele Italiener müssen wegen des Virus zu Hause bleiben.
Eine Modenschau ohne Zuschauer – das hat der italienische Designer Giorgio Armani für die Präsentation seiner Kollektion angekündigt. Nur im Netz wird sie übertragen. Zuvor hatten bereits sämtliche chinesischen Einkaufsgäste ihre Teilnahme abgesagt.
Markus Braun hat Wirecard aufgebaut und damit ein Vermögen gemacht. Allerdings wird der Firma Geldwäsche und Bilanzfälschung vorgeworfen. Der Milliardär zieht jetzt in die entscheidende Schlacht um sein Lebenswerk.
Sie konnten es sehen. Oder doch nicht? Was ein altes Graffito in einem Tunnel in Hanau über das verriet, was später geschah.
Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, sieht überall inszenierte runde Bäuche. Was steckt hinter den Trends rund um Baby-Moon, Hypnobirthing und Baby-Watching?
Häme, Hass und Hetze fallen auf fruchtbaren Boden, Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Geht es uns zu gut?
Thüringens Ministerpräsidentenwahl mit AfD-Stimmen Anfang Februar sorgte für ein politisches Beben. Anschließend nahmen Angriffe auf Abgeordnetenbüros und Anfeindungen gegen Politiker zu.
Der Schütze Tobias R. hat dafür gesorgt, dass man sich an ihn erinnert. Aber wer kennt eigentlich die Namen der Opfer? Im Internet rufen Bekannte der Getöteten dazu auf, ihre Namen zu nennen.
Amerikas Geheimdienste erwarten, dass der Kreml auch diesmal Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen will. Soll Richard Grenell in Washington dafür sorgen, dass niemand Putin dabei stört?
Gerade erst hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus beschlossen, und schon kommt der nächste Anschlag. Was können Politiker da noch tun? Die Minister bleiben ruhig.
Der mutmaßliche Attentäter Tobias R. tötete in Hanau zehn Menschen und sich selbst. Innenminister Seehofer spricht von einer „eindeutig rassistisch motivierten“ Tat. Nachbarn beschreiben Tobias R. als unauffällig. Was bisher über ihn bekannt ist.
Der Plan des Wall-Street-Riesen, einen Online-Broker zu übernehmen, hat für Aufsehen gesorgt. Was steckt dahinter und wie geht die Bank mit dem Preisdruck bei Geldanlagen im Internet um?
Auch die Europäische Union will lernende Software regulieren. Die Kommission hat dazu jetzt ein entsprechendes Weißbuch vorgelegt. Doch kann man eine Technologie voranbringen, indem man ihr Schranken setzt?
Nach der Bluttat in Hanau wird wieder über Hasskommentare im Netz diskutiert. Was macht Youtube dagegen? „Die Algorithmen werden immer besser“, sagt Youtubes Europachefin im F.A.Z.-Gespräch.
Seine Entwicklung hat nicht nur die Programme zur Textverarbeitung grundlegend verändert, sondern auch deren Nutzung – und unsere Art zu schreiben: Zum Tod des visionären Informatikers Larry Tesler.
Ist die Talkshow das adäquate Format, um über das rechtsradikale Attentat von Hanau zu diskutieren? Bei Maybrit Illner gelang es, durchzuatmen und konstruktive Gedanken zum Alltagsrassismus und zum Kampf gegen Verschwörungstheoretiker zu formulieren.
Die Morde von Hanau sind Ergebnis eines schleichenden Zivilisationsbruchs. Der spielt sich im Netz ab und reitet auf der Welle eines rassistischen Volksbegriffs.
Statt zwischen Rechtsextremismus und Rechtsterror zu unterscheiden, sollte man beides bekämpfen. Der Staat und seine Organe müssen jetzt aufrüsten – technisch, aber auch mental.
Hanau steht unter Schock: Der Bundespräsident spricht von einer tiefen Wunde. Vertreter der Migranten-Community fordern von Innenminister Seehofer mehr Sicherheit. Und Hessens Ministerpräsident sagt, er könne die Angst verstehen.
Bluttaten wie in Hanau kommen nicht aus heiterem Himmel, sondern aus der Hölle des Hasses und der Verblendung. Wer der Radikalisierungsleiter Sprossen hinzufügt, trägt eine Mitverantwortung, wenn der Wahn zu einer Wahnsinnstat führt.
Bei Tobias R., dem mutmaßlichen Täter von Hanau, verbanden sich Fremdenfeindlichkeit und Verschwörungstheorien mit Wahnvorstellungen. Das zeigt ein Blick in ein Video und mehrere Dokumente R.s, die der F.A.Z. vorliegen.
Nach der Bluttat von Hanau gehen die Ermittler von einem rassistischem Hintergrund aus. Kriminologe Christian Pfeiffer erklärt im Video und im „F.A.Z. Podcast für Deutschland“, welche Motive er vermutet.
Florian Hartleb ist Experte für den neuen Terrorismus rechter Einzeltäter. Für ihn deutet vieles an dem mutmaßlichen Täter von Hanau auf eine Mischung aus rechtsextremen politischen Motiven und psychischen Störungen hin.
Amsterdams Rotlicht-Zentrum liegt im historischen Kern der Metropole. Sie beklagt zu viel Trubel und Missstände. Jetzt soll ein Hotel Abhilfe schaffen. Kann das gut gehen?
Immer wieder tauchen rechtsextremistische Gewalttäter auf. Den Behörden sind die Männer vorher oft unbekannt. Zu Gewalttaten kam es zuletzt besonders oft in Hessen – doch längst nicht nur dort.
Der hessische Innenminister sagt, der mutmaßliche Täter von Hanau sei vorher nicht polizeilich bekannt gewesen. Es soll sich um einen Mann namens Tobias R. handeln. Er soll am Mittwochabend mindestens zehn Menschen und sich selbst umgebracht haben.
Der mutmaßliche Mörder von Hanau war voller Hass auf Fremde und süchtig nach Verschwörungstheorien. Im Internet wächst eine Welt heran, die schaudern lässt.
Sex und Verrat, tragische Helden und späte Profiteure: Der Wahlkampf um die französische Hauptstadt ist ganz großes Boulevardtheater.
Meldepflichten sind nicht unproblematisch. Dass die Internetgiganten aber haften müssen, sollte dagegen außer Frage stehen. Denn öffentlich wird Hass nur durch sie.