Werbung mit Gesicht
Die Gesichtserkennung verbreitet sich immer weiter - trotz Datenschutz-Bedenken. Ein Dresdner Unternehmen gehört zu den Marktführern.
Die Gesichtserkennung verbreitet sich immer weiter - trotz Datenschutz-Bedenken. Ein Dresdner Unternehmen gehört zu den Marktführern.
Biometrische Daten sind ein ganz besonderer Stoff. Facebook hat zwar nach heftigen Protesten die automatische Gesichtserkennung in Europa abgeschaltet, dafür rüstet jetzt Google kräftig nach.
Die umstrittene Gesichtserkennung bei Facebook wird abgeschaltet - vorerst. Doch während irische Datenschützer dem Unternehmen gute Noten ausstellen, sehen deutsche Amtskollegen noch viel zu tun.
Das soziale Netzwerk schaltet in der Europäischen Union die „Markierungsvorschläge für Fotos“ ab. Auch deshalb attestiert der zuständige irische Datenschutzbeauftragte Facebook Fortschritte.
magr. Frankfurt, 21. September. Im Ringen um die umstrittene Funktion „Markierungsvorschläge für Fotos“ hat sich die irische Datenschutzbehörde mit dem ...
Nur Informatiker können wirklich verstehen, was Facebook mit den persönlichen Daten treibt. Gesichtserkennung, Zwangsadresse, Gruppenverhalten: die Intransparenz hat System.
Youtube ermöglicht es nun, Gesichter beim Hochladen von Videos unkenntlich zu machen. Google indes, die Muttergesellschaft, lässt sich ein Verfahren zur Gesichtserkennung in Videos patentieren.
Mit der Übernahme von Face.com schafft sich Facebook eine Gesichtserkennung für Smartphones an. Jetzt kann das Unternehmen seine Nutzer zeit-, ort- und personenspezifisch mit Werbung beschicken.
Facebook treibt die Erkennung von Gesichtern auf Fotos voran. Das weltgrößte soziale Netzwerk hat dazu die israelische Firma Face.com übernommen, die eine Technologie zum Identifizieren von Personen auf Bildern entwickelt hat.
In London bittet ein Kinderhilfswerk auf ungewöhnliche Weise um Spenden: nur Frauen wird ein Werbefilm gezeigt. Dass dafür Gesichtserkennung auf offener Straße erprobt wird, ist fatal.
Die Gesichtserkennung im Netz wird nun nicht mehr heimlich aufgedrängt, sondern höflich angeboten. Harmlos macht sie das nicht. Zweite Folge unserer Kolumne „Silikon Demokratie“.
Datenschützer haben in Sachen Gesichtserkennung den Druck auf Facebook erhöht und mit einem Bußgeld gedroht. Das soziale Netzwerk verteidigt die Markierungsvorschläge.
Allein bei Facebook gibt es zehn Mal mehr Gesichtsfotos als Menschen: 60 Milliarden. Den Netzanbietern sollte man es deswegen so schwer wie möglich machen, unsere Identität zu erkennen - im Namen der bürgerlichen Freiheit!
Allein bei Facebook gibt es zehn Mal mehr Gesichtsfotos als Menschen: 60 Milliarden. Den Netz- anbietern sollte man es deswegen so schwer wie möglich machen, unsere Identität zu erkennen - im Namen der bürgerlichen Freiheit!
Zu "Die tausend Augen der Biometrie" (F.A.Z. vom 20. Juli): Mit Hilfe der Gesichtserkennung von Facebook, Flickr, Google+, Apps von Apple und anderen Anbietern wird es also in nächster Zukunft möglich sein, Menschen anhand ihres Gesichts im Internet zu identifizieren.
Facebook hat seine lang erwartete Gesichtserkennung gestartet. Datenschützer hyperventilieren, finden aber keinen Ansatzpunkt, um gegen diese Anwendung aktiv einzuschreiten.