Wie Falschmeldungen die Terrorangst schüren
Nach der Serie von Gewaltakten in Deutschland schießen in den sozialen Netzwerken Falschmeldungen und Gerüchte ins Kraut. Fakten spielen dabei keine Rolle, solange es gegen Regierung und Behörden geht.
Nach der Serie von Gewaltakten in Deutschland schießen in den sozialen Netzwerken Falschmeldungen und Gerüchte ins Kraut. Fakten spielen dabei keine Rolle, solange es gegen Regierung und Behörden geht.
Das Schicksal von Yahoo ist entschieden. Für knapp fünf Milliarden Dollar kauft der amerikanische Telekom-Konzern Verizon den Internet-Pionier. Yahoo-Chefin Marissa Mayer will bleiben.
Wieder ist es Bayern
Nach der Tat von Freitagabend hatte sich ein Freund des Amokläufers bei der Polizei gemeldet. Nachdem er sich bei seiner Vernehmung in Widersprüche verstrickt hatte, wird nun gegen ihn ermittelt.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Im Zimmer des Achtzehnjährigen hat die Polizei ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf – warum Schüler töten“ gefunden. Was wissen wir noch über den Mann, der neun Menschen erschossen haben soll?
Der Hahn-Skandal und kein Ende: Neue Details zum geplatzten Flughafengeschäft erhöhen den Druck auf die Landesregierung und KPMG. Ein früherer Ermittler äußert scharfe Kritik.
Ein junger Mann schießt wahllos auf Menschen, mindestens zehn werden getötet, etliche verletzt. Was ist in dieser Nacht in München geschehen? Die Ereignisse der vergangenen Stunden im Protokoll.
Der frühere Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat der SPD verboten, mit seinem Namen zu werben. Der Grund: Seine Nachfolgerin hatte eine Moschee besucht, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Wenn die AfD „rechtspopulistisch“ ist – sollte man die Linkspartei dann nicht „linkspopulistisch“ nennen? Einige Leser von FAZ.NET plädieren für die begriffliche Gleichbehandlung der beiden Parteien. Nur: Stimmt das inhaltlich? Wir haben bei einem Wissenschaftler nachgefragt.
Ein Millionenpublikum kennt das Video von Lavish Reynolds, das sie nach dem tödlichen Schuss auf ihren Freund in die Welt schickte. Der Tod wird heute live im Internet übertragen. Der wahre Horror aber ist, was wir nicht sehen
Live-Videos im Netz laufen dem Fernsehen den Rang ab. Müssen Sender ihre ethischen Standards brechen, um mitzuhalten? Kai Gniffke über die Herausforderungen des Streamings.
Frauen in Russland, Weißrussland und der Ukraine reden im Internet über Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Die orthodoxe Kirche hat etwas dagegen.
Schriftstellerin Olga Grjasnowa wohnt Mauer an Mauer mit Erdogan in Istanbul. Der Putschversuch brachte Erinnerungen an ihre Kindheit in Baku zurück: In den Menschen haben Kriege kein Ablaufdatum. Ein Gastbeitrag.
Soziale Netzwerke können nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ihre Gründerväter können dafür nicht belangt werden. Sind sie deshalb Terrorhelfer?
Facebook bricht Zusagen im Kampf gegen Hassbotschaften im Internet. Das wirft Heiko Maas dem Netzwerk vor. Der Justizminister hat auch eine subtile Drohung für den Netz-Riesen.
Dass man ausgerechnet im virtuellen Raum um den realen Körper nicht herumkommt! Wie sich die Schriftsteller Thomas Glavinic und Stefanie Sargnagel am Zeug flicken.
Wegen antisemitischer Thesen soll Wolfgang Gedeon aus der AfD ausgeschlossen werden. Aber auch von einem der zuständigen Richter sind rechtsradikale Äußerungen bekannt.
Weil der Hass im Netz immer mehr zunimmt, will das Bundeskriminalamt ein Zeichen setzen: Bundesweit sind am Morgen 60 Wohnungen durchsucht worden. Ein Schwerpunkt liegt in Bayern – dort wiegen die Vorwürfe besonders schwer.
Es sind solche Raffinessen, mit denen der Datenschutz systematisch ad absurdum geführt wird. Facebook oder Linkedin als zwei Beispiele.
Der Tod geht in den Vereinigten Staaten per Facebook live auf Sendung. Eine Bluttat folgt auf die andere, und es stellt sich die Frage, was Live-Videos bewirken. Klären sie auf, oder stacheln sie den Hass an?
Ende Juni spürte die ehemalige Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling an der bulgarischen Grenze mit pro-russischen Bürgerwehren Flüchtlinge auf. Nun drohen Festerling rechtliche Konsequenzen.
Wenn in Deutschland Flüchtlingsheime angesteckt werden, heißt es immer wieder: Die Täter kommen aus der Mitte der Gesellschaft. So einfach ist es aber nicht.
Der Facebook-Konkurrent Line geht an die Börse in Tokio. Es ist der größte Hightech-Börsengang des Jahres. An den Märkten erhofft man sich von der Platzierung eine Signalwirkung. Das Klima für Internet-Börsengänge ist in diesem Jahr bisher verhalten.
Bei Anschlägen im Irak, in Afghanistan oder in Bangladesch bleibt der öffentliche Aufschrei in Deutschland meist weitgehend aus. Die Betroffenen fragen sich: Sind dem Westen die Terroropfer in Nahost und Asien egal?
Millionen sehen auf Facebook, wie in Minnesota und Dallas tödliche Schüsse fallen. Der Konzern hat aus der Live-Übertragung der Polizistenmorde von Paris nichts gelernt.
Angehörige von Gewaltopfern im Nahost-Konflikt werfen Facebook vor, der radikal-islamischen Hamas wissentlich ein Werkzeug für Terrorismus geboten zu haben. In New York haben sie nun Klage eingereicht.
Im Juli 2015 hat Frauke Petry den AfD-Gründer Bernd Lucke von der Parteispitze verdrängt. Erst schien die Partei befriedet, dann begannen endlose Querelen. Eine Chronologie der Querelen in der AfD – und warum sie jetzt vor der Spaltung steht.
Bei der Abstimmung in Großbritannien könnte Facebook der „Leave“-Kampagne in die Hände gespielt haben. Das meinen zumindest Kritiker, die den Datenstrom im Blick hatten.
Regierungssprecher Steffen Seibert lässt fleißig über soziale Netzwerke kommunizieren. Die Bundesregierung erreicht über ihre Facebook-Seite mehr als 700.000 Menschen. Eine Frage ist aber nicht geklärt: Ist das überhaupt zulässig?
Ob mit Periscope oder über Facebook: Selbst Videos live ins Internet zu senden wird immer populärer. Auch Entgleisungen und Gewalttaten werden gestreamt. Welche Gefahren birgt das?
Großbritannien muss an die EU angebunden bleiben. Ein „Brexit light“ wäre wirtschaftlich vernünftig und politisch klug.
Die Marktmacht von Internetkonzernen treibt die Politik um. Nun bekommt das Bundeskartellamt mehr Kontrollrechte.
Als Alter ist man der neue Feind: Selbst in intellektuellen Kreisen verbreitet sich nach dem Brexit ein Diskussionsstil, in dem ein erstaunlich unreflektierter Hass hoffähig zu werden droht.
Facebook will seinen Algorithmus überarbeiten und zwar so, dass dem Nutzer künftig Beiträge seiner Freunden weiter oben in den Nachrichten angezeigt werden. Allerdings nicht in allen Ländern.
Warum verehren junge, kluge Feministinnen Beyoncé wie eine Göttin? Hilft irgendjemandem der Hillary-Kult? Oder der Glaube an Laurie Penny? Eine Sinnsuche.