Syrer verklagt Facebook wegen Fake News
Immer wieder wurden dem Flüchtling Anas Modamani auf Facebook die schlimmsten Dinge unterstellt – von Terroranschlägen bis zum Angriff auf Obdachlose. Alles war frei erfunden. Jetzt wehrt er sich.
Immer wieder wurden dem Flüchtling Anas Modamani auf Facebook die schlimmsten Dinge unterstellt – von Terroranschlägen bis zum Angriff auf Obdachlose. Alles war frei erfunden. Jetzt wehrt er sich.
Unsere Redakteurin spricht mit ihrem Großvater Friedrich Muth, 90 Jahre alt, über sein erstes Mal im Internet, selbstfahrende Autos und warum er sich niemals bei Facebook anmelden würde.
Für Trumps Amtseinführung wird in Washington mit heftigem Protest gerechnet. Warum sich die Stadt trotz allem mit den neuen Nachbarn arrangieren werden.
Eine Art Stiftung Warentest für Kommunikation im Netz kann nicht funktionieren: Das Problem ist im Fall der Fake-News nicht ihre Produktion, sondern die Empfänglichkeit für sie.
Der Snapchat-Hersteller geht bald an die Börse. Aber die neuen Aktionäre sollen keinerlei Stimmrecht bekommen. So weit ging nicht einmal Facebook bei seinem Wall-Street-Debüt.
Donald Trump verbreitet seine Botschaften unermüdlich über Twitter. Wer meint, davon würde Twitter profitieren, liegt daneben.
Diesen Montag reisen die Großen und Wichtigen aus Politik und Wirtschaft nach Davos. Was sind das für Leute, die so viel Macht haben und wie rekrutieren sie ihren Nachwuchs?
Facebook will mit einem Recherchezentrum gegen Fake News und andere Auswüchse des Netzwerkes kämpfen. Das ist aus mehreren Gründen gefährlich.
In den Vereinigten Staaten hatte Facebook nach der Wahl bereits Maßnahmen gegen „Fake News“ angekündigt. Jetzt hat das Unternehmen eine Strategie für Deutschland präsentiert. Und kommt dabei günstig weg.
Ob Brexit-Referendum oder die Wahlen in Amerika: Social Bots verbreiten massenhaft politische Parolen – und könnten auch bei der Bundestagswahl eine große Rolle spielen. Eine Gefahr für die Demokratie?
Facebook, Twitter und andere Plattformen sollen zukünftig innerhalb von 24 Stunden auf Hasskommentare reagieren. Sonst müssen die Unternehmen mit Konsequenzen rechnen, die laut Unionsfraktionschef Volker Kauder „auch weh tun“.
Mittels künstlicher Intelligenz wählt die personalisierte Nachrichten-App Toutiao aus, was 600 Millionen Chinesen über die Welt erfahren. Bewertet wird sie bereits mit zehn Milliarden Dollar. Das Regime in Peking ist begeistert – endlich hat es das perfekte Zensurwerkzeug gefunden.
Eigentlich wollte Google mit Hilfe von Drohnen das Internet in entlegene Gebiete in Entwicklungsländern bringen. Doch das Unternehmen gibt den Plan auf – zu kompliziert. Es gibt aber noch eine Alternative.
Eine Redakteurin des WDR verklagt den Satiriker Serdar Somuncu wegen „schwerer Beleidigung“. Somuncu hatte in Richtung des WDR von einer „Keimzelle des Faschismus“ gesprochen.
Das Bild eines Flüchtlings, der mit der Kanzlerin ein Selfie macht, ging um die Welt. Unbekannte unterstellen dem Mann später Straftaten – verbreiteten Fake News. Jetzt klagt er.
Miss Germany, Juristin, Politikerin, Unternehmerin – Dagmar Wöhrl scheint für die Aufgabe prädestiniert: Sie wird „Investorin“ bei „Die Höhle der Löwen“. Dabei gibt es rund um das Modehaus ihrer Familie durchaus unternehmerische Misserfolge.
Der iPhone-Hersteller sperrt in China die App der „New York Times“. Um Geld zu verdienen, vergessen ausländische Konzerne im Reich der Mitte viele ihrer sonst lauthals propagierten Werte.
Weil er einen wehrlosen Palästinenser getötet hat, drohen dem Soldaten Elor Azaria 20 Jahre Haft. Israels Regierungschef Benjamin Netanjau regt nun eine Begnadigung an.
Die Gema bekommt seit kurzem Geld von Youtube, doch das Grundproblem der illegalen Nutzung bleibt. Es ließe sich lösen: durch ein Modell in zwei Stufen.
Grünen-Chefin Simone Peter hat nach Ansicht von Boris Palmer mit ihrer Kritik an der Kölner Polizei „großen Schaden“ angerichtet. Die Partei ist in sicherheitspolitischen Fragen zerrissen. Das könnte für sie im Wahljahr zu einem großen Problem werden.
Krank und niemand, den Sie bitten können, zur Apotheke zu gehen? Bestellen Sie es doch als Extra-Service zum Essen dazu...
Kölner Polizisten haben Nordafrikaner in der Silvesternacht vorübergehend festgesetzt und als „Nafris“ bezeichnet. Grünen-Chefin Simone Peter findet das „völlig inakzeptabel“ – und erntet dafür viel Widerspruch. Nun lobt auch sie den Polizeieinsatz.
Im Fall des mutmaßlichen Berliner Attentäters Anis Amri kommt Hamburgs Justizsenator Till Steffen in Bedrängnis. So durfte die Polizei den Fahndungsaufruf erst nach mehreren Stunden per Facebook verbreiten. Die Opposition kritisiert nicht nur diese Entscheidung.
Nicht nur mit Fake News macht Facebook von sich reden. Auch sein Datenhunger wird immer größer. Man kann jedoch als Nutzer einiges tun.
Die Top-Plätze im Ranking der teuersten Konzerne sind weiterhin für amerikanische Firmen reserviert. Der deutsche Spitzenreiter ist SAP. Eine Branche hat dieses Jahr besonders aufgeholt.
Es war ein schwarzes Jahr für Marissa Mayer: Erst sah sie sich gezwungen, Yahoo zu verkaufen, dann brachten sie Hacking-Attacken in Erklärungsnot.
Was können wir noch tun, wenn ohnehin alles schon dreimal offenbart und wieder zugedeckt worden ist, alle verfügbaren Kundendaten schon hundertfach verpennt, verpannt, verkauft? Ideen für einen neuen Aktivismus.
Der größte Hackerkongress Europas widmet sich dem nicht erst seit Donald Trumps Wahl brisanten Phänomen der Fake News. Wie kann man den absichtlich im Netz gestreuten Gerüchten, Halbwahrheiten und glatten Lügen wirksam etwas entgegensetzen?
Sperren und Lauschen: Die türkische Regierung ist vorne dabei, wenn es um die Kontrolle von Social-Media-Plattformen geht. Kritiker, die sie dort ausmacht, leben gefährlich.
Tausende Menschen sind in der Türkei wegen ihrer Beiträge auf Facebook, Twitter und Co. ins Visier der Behörden geraten. Vielen davon soll der Prozess gemacht werden. Der unkontrollierte Zugang zum Netz wird unterdessen weiter eingeschränkt.
Glaubwürdigkeit sei das wichtigste Kapital sozialer Medien, sagt der EU-Kommissionspräsident. Daher liege es im eigenen Interesse von Facebook und anderen Netzwerken, Manipulationen zu verhindern.
Wir sind kein Medienunternehmen: Darauf lautete das Credo des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg bis jetzt. Angesichts des Rufs nach publizistischer Verantwortung scheint er umzudenken. Oder doch nicht?
Berühmt wurden sie mit „In the Army now: Gitarrist Parfitt wollte zuletzt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit der Gruppe auftreten.
Ein Mitarbeiter lästerte auf Facebook über den Chef - indem er das Emoticon eines Schweins benutzte. Ist es rechtens, dass er deshalb rausfliegt? Die Arbeitsrechtskolumne.
Der verdächtige Anis Amri soll nach einer Aussage seines Vaters erst im Gefängnis in Italien in Kontakt mit radikalen Islamisten gekommen sein. In Tunesien sei er zwar bereits gewalttätig, aber nicht „intolerant“ gegenüber anderen Religionen gewesen.
Wer die besseren Daten über die Bürger hat, gewinnt: So lautet die Annahme, seit Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten gewählt wurde. Ist das „Microtargeting“ von Firmen wie „Cambridge Analytica“ wirklich entscheidend?