Ist das Grundrecht ein Ladenhüter?
Wirtschaftliche Interessen haben sich mit solcher Macht ins Netz verlagert, dass Privatheit nicht mehr zu garantieren ist. Man kann nur auf die Klugheit der Nutzer setzen.
Wirtschaftliche Interessen haben sich mit solcher Macht ins Netz verlagert, dass Privatheit nicht mehr zu garantieren ist. Man kann nur auf die Klugheit der Nutzer setzen.
Seine Kinderbücher wie „Ben liebt Anna“ oder „Theo haut ab“ erzählen mitten aus dem Leben und begeistern auch erwachsene Leser: An diesem Mittwoch wird der Schriftsteller Peter Härtling achtzig Jahre alt.
Was ist aus den Bollwerken europäischer Bildung geworden? Bibliotheken strecken vor den IT-Konzernen die Waffen und geben Leserdaten massenhaft weiter. Eine gefährliche Anbiederung.
It knows how to talk about tools but is barely capable of talking about social, political, and economic systems that these tools enable and disable, amplify and pacify. Why the “digital debate” leads us astray.
Die Kritik am Silicon Valley muss politisch sein: Wie die Internetkonzerne den Diskurs steuern und uns Enteignung und Manipulation als den Fortschritt verkaufen.
Twitter hat einen fulminanten Start an der Börse hingelegt - die Wall Street ist begeistert, Experten sind überrascht. Twitter macht nämlich keine Gewinne. Sind wir alle verrückt?
Der „Gefällt mir“-Daumen, mit dem Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook ihre Zustimmung ausdrücken können, ist weltbekannt. Jetzt will das Unternehmen weitgehend auf den großen blauen Daumen verzichten. Für ihn soll ein ein „F“ kommen.
Nach dem erfolgreichen Börsengang von Twitter sind Investmentbanker erleichtert. Ein zweites Facebook-Debakel blieb aus. Der Wall Street könnte am Freitag dennoch Unbill drohen.
Es war der größte Börsengang eines Technologieunternehmens seit Facebook. Vier Männer spielten dabei eine entscheidende Rolle: der Erfinder, der größte Aktionär, der Vorstandsvorsitzende und der Banker.
Zum Börsenstart ist die Twitter-Aktie kräftig gestiegen. Das war beim Börsendebüt von Facebook anders. Aber wie sieht es langfristig aus?
Die Aktie des Kurznachrichtendienstes Twitter ist mit einem Kurs von 45,10 Dollar gestartet. Später stiegen die Titel zeitweise sogar auf mehr als 50 Dollar. Damit hat sich der Aktienwert gegenüber dem Ausgabepreis von 26 Dollar fast verdoppelt.
Der Kurznachrichtendienst Twitter verkauft seine Aktien für 26 Dollar das Stück. Damit nimmt das Internetunternehmen mindestens 1,82 Milliarden Dollar ein.
Dem Börsengang von Twitter wird mit Spannung entgegen gesehen. Angesichts fehlender Gewinne gilt der Erfolg von Unternehmen und Emission als Glaubensfrage. Doch der könnte hier einmal mehr Berge versetzen.
Bitcoins werden derzeit immer wertvoller. Das zeigt Vertrauen, für das es gute Gründe gibt. Problematisch aber ist es für eine Währung, wenn sie nur gehortet wird.
Computer-Pionier Bill Gates ist mit 72,9 Milliarden Dollar wieder der reichste Mann der Welt. Größter Gewinner aber ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der sein Vermögen in diesem Jahr verdoppelt hat.
Schon „Hasenleben“, das Debüt, fand viel Beachtung. Jetzt hat Jens Steiner für seinen zweiten Roman, den Schweizer Buchpreis erhalten. „Carambole“ ist eine dramaturgisch gekonnte Dorfgeschichte ohne Protagonisten.
Er ist unverdächtig, Panik zu schüren: Der CSU-Abgeordnete Hans-Peter Uhl fordert im Gespräch mit Frank Schirrmacher eine eigene deutsche oder europäische Kommunikations-Infrastruktur, um Amerika etwas entgegenzusetzen.
Das soziale Netzwerk legt glänzende Zahlen vor, verliert aber bei Jugendlichen an Zugkraft. Die Wettbewerber Google und Yahoo werden zum Gegenstand neuer NSA-Enthüllungen.
Alte Iran-Geschäfte lassen den Gewinn der Deutschen Börse einbrechen, der Spiele-Riese Electronic Arts verzeichnet Verluste und das Karriere-Netzwerk LinkedIn zieht mehr Mitglieder an.
Der Grüne Jan Philipp Albrecht kämpft im EU-Parlament geschickt gegen Facebook, Google und Co. Sein Ziel: Ein Recht auf Vergessenwerden im Internet. Immerhin einen Kompromiss hat er schon erreicht.
Über Gewaltbilder auf Facebook hat es immer wieder Diskussionen gegeben. Jetzt will das Netzwerk Gewaltfotos zulassen, solange die Bilder nicht der Verherrlichung des Dargestellten dienen.
Der Innenausschuss des Europaparlaments will die Kontrolle von Verbrauchern über ihre Daten verbessern. Er stimmte einer Datenschutzreform zu, die einen weitgehenden Anspruch auf Löschung persönlicher Daten formuliert.
Der Börsengang von Twitter nimmt immer mehr Gestalt an: Jetzt ist der Börsenplatz bekannt und die neuesten Geschäftszahlen. Und angeblich soll es auch schon ein Datum geben.
Im Hochfrequenzhandel kommunizieren Maschinen mit Maschinen und bewegen in Sekundenschnelle riesige Finanzsummen. Die elektronische Parallelwelt birgt auch das Risiko, ganze Volkswirtschaften in die Krise zu stürzen.
Der Geheimdienst NSA beschafft sich Hunderte Millionen Kontaktlisten aus E-Mail-Accounts in aller Welt, berichtet die „Washington Post“. Weil das in Amerika illegal wäre, arbeite die NSA an Standorten im Ausland.
Er gilt als schweigsam und introvertiert: Doch Bamba Anderson sagt: „Das ist ein Irrtum.“ Der elegante Eintracht-Verteidiger braucht für sein großes Ziel die Öffentlichkeit.
Im Roman ist schon gelungen, woran die Internetgiganten des Silicon Valley heute noch arbeiten, die totale Datenkontrolle. Dave Eggers entführt in „The Circle“ die Leser in ein Unternehmen, aus dem es kein Entrinnen gibt.
Facebook hat entschieden, dass sich künftig sämtliche Mitglieder über eine Suchanfrage finden lassen. Damit beschränkt das soziale Netzwerk abermals eine Möglichkeit der Mitglieder, ihre Daten zu kontrollieren. Das ist der Preis, den man für Facebook zahlt.
Studieren lohnt sich mehr denn je - allen Unkenrufen zum Trotz. Denn Akademiker sind seltener arbeitslos und verdienen mehr Geld. Der wahre Skandal ist, dass zu wenig Bildungsferne an den Universitäten sind.
Evgeny Morozov ist erst 29 Jahre alt und gilt schon als Vor- und Nachdenker der digitalen Welt. Eine seiner Diagnosen lautet: „Demokratie ist von Natur aus nicht effizient, Technokraten gefährden sie.“
Wohin der Online-Konzern Google sein geschäftliches Interesse wendet, dort wächst für andere kein Gras mehr. In der Werbebranche ist es so weit. Ein Monopol zieht herauf.
Der Kieler Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert muss eine Niederlage hinnehmen. Ein Gericht hat die Verbotsanweisungen seiner Behörde wegen Fanseiten bei Facebook kassiert.
Der Autor und Blogger Sascha Lobo stellt auf der Buchmesse seinen neuen Verlag Sobooks vor. Internet und Buch sollen da nicht mehr feindlich nebeneinanderstehen, sondern zu einer Idee verschmelzen.
Sven Gerich gibt Wiesbaden ein sympathisches Gesicht. Aber das politische Handwerk fällt dem neuen Oberbürgermeister schwer.
Mit Twitter geht ein weiteres soziales Netzwerk an die Börse. Während Facebook bei seinem Börsengang vor einem Jahr schon Gewinne machte, wagt sich Twitter in einem viel früheren Stadium aufs Parkett.