VW-Spitze will Großaktionär Katar beruhigen
Die Katarer hatten verschnupft auf den Abgas-Skandal reagiert. Durch den Absturz der Aktie fuhr der Golfstaat einen Buchverlust in Milliardenhöhe ein.
Die Katarer hatten verschnupft auf den Abgas-Skandal reagiert. Durch den Absturz der Aktie fuhr der Golfstaat einen Buchverlust in Milliardenhöhe ein.
Will Leichtathletik-Präsident Coe Vertrauen zurückgewinnen, muss er die skandalöse Vergabe der WM an den Emir von Qatar und an Nike stornieren. Das könnte der dringend benötigte Neubeginn sein.
Saudi-Arabiens Potentaten sind für die deutsche Wirtschaft willkommene Investoren und Kunden. Die Nähe zum Terror stört dabei kaum jemanden. Muss das sein?
Erst zahl’n wir und dann geh’n wir: Was die da oben so treiben.
Terror ist teuer. Doch wie will man die Finanzierung des „Islamischen Staats“ stoppen? Sanktionen sind schwierig. Denn einen Staat, den es nicht gibt, kann man auch nicht bestrafen.
Laute Explosionen während des deutsch-französischen Freundschaftsspiels sind der Anfang. Dann breitet sich der Terror über Paris aus. Eine Chronologie der Ereignisse.
Trotz Bedenken verteidigt Wirtschaftsminister Gabriel die Exporte von Panzern nach Qatar. Die von der schwarz-gelben Koalition erteilte Genehmigung sei zwar falsch gewesen – wäre aber weiterhin rechtens.
Bei der Aufklärung der Korruptionsaffäre um die WM 2006 will Theo Zwanziger nicht mehr mit der vom DFB beauftragten Kanzlei Freshfields kooperieren. Er kritisiert deren Verbindungen nach Qatar.
Wie sein alter Förderer und jetziger Erzfeind Joseph Blatter hat sich auch Michel Platini ins Aus gedribbelt. Alle wissen es, nur er selbst nicht. Dazu führten einige Irrtümer Platinis.
Für drei Monate ist Fifa-Chef Blatter von der hauseigenen Ethik-Kommission suspendiert. Doch das hindert den Schweizer nicht, kräftig seine Meinung zu sagen. Für ihn ist klar: Schuld an allem hat der Erzrivale.
Qatar ist in den Bürgerkrieg im Jemen verwickelt. Trotzdem liefert Deutschland dem Golfstaat Panzer. Das war 2013 von der schwarz-gelben Koalition beschlossen worden. Die Opposition kritisiert den Deal - und SPD-Vizekanzler Gabriel würde ihn am liebsten rückgängig machen.
Die Manipulationsvorwürfe um die WM-Vergaben an Russland und Qatar erreichen erstmals offiziell den deutschen Fußball. Die Fifa-Ethikkommission erhebt Anklage gegen Franz Beckenbauer. Das Reich des Kaisers gerät ins Wanken.
Er bastelte eine Uhr - und wurde in der Schule als Bombenbauer verdächtigt. Nun hat der 14 Jahre alte Ahmed Mohamed ein Stipendium bekommen und zieht samt Familie nach Qatar.
Schön und einträglich war das Sommermärchen: Aber wer glaubt, man dürfe eine Fußball-WM kaufen, wenn sie nicht sauber zu bekommen sei, der akzeptiert und stärkt kriminelles Handeln.
Katar verkauft seine Beteiligung an Hochtief. SAP steigert den Betriebsgewinn. Der Modekonzern Steilmann will an die Börse. Die EU-Kommission warnt Spanien wegen eines zu hohen Defizits.
Nach den Skandalen um die WM-Vergabe an Russland und Qatar im Jahr 2010 wurde die Fifa-Ethikkommission reformiert und in zwei Kammern unterteilt. Dennoch gibt es weiter Kritik.
Seit Jahren erschüttert die Korruptionsaffäre um die WM-Vergabe an Russland und Qatar die Fifa. Vorläufiger Höhepunkt sind die Suspendierungen von Blatter und Platini. FAZ.NET dokumentiert den Skandal.
Fünf Minuten vor Beginn wird eine Pressekonferenz mit Fifa-Präsident Joseph Blatter völlig überraschend abgesagt. Dafür wird das Datum des Eröffnungsspiels für die umstrittene WM 2022 in Qatar bekannt.
Theo Zwanziger gibt nicht klein bei, im Gegenteil: In seiner Klageerwiderung rechnet der frühere DFB-Vorsitzende mit der umstrittenen WM-Vergabe an das Emirat durch die Fifa ab und zitiert Papst Franziskus.
Die Bundesregierung will Flüchtlingen in Syrien selbst und in den Flüchtlingslagern der Region Hilfe zukommen lassen. Nach F.A.Z. Informationen prüft Berlin, eine humanitäre Initiative Qatars zu unterstützen.
Hat Sheffield FC, der älteste Fußballklub der Welt, für läppische 100.000 Pfund seine Seele nach Qatar verkauft? Sheffields Klubchef beschwichtigt. Der neue Sponsor nennt nostalgische Gründe.
Journalist Mohamed Fahmy stands trial in Cairo. He is accused to have supported the Muslim Brotherhood. But he only did his job as bureau chief of Al Jazeera in Egypt. He himself blames the channel to have links to the Muslim Brotherhood. His has striking examples. On Saturday the verdict ist expected.
Mohamed Fahmy steht in Kairo vor Gericht, weil er die Muslimbrüder unterstützt haben soll. Dabei hat er als Bürochef von Al Dschazira nur seinen Job gemacht. Gegen den Sender erhebt er schwere Vorwürfe. Am Samstag fällt das Urteil.
Der skandalumwitterte Fußball-Weltverband bemüht sich, seine Sponsoren bei der Stange zu halten. Vor allem aber sucht er zusätzliche Geldgeber.
Im Februar 2016 will Michel Platini Joseph Blatter als Fifa-Präsident ablösen. Zuvor streiten sich die Alpha-Tiere des Weltfußballs auf subtile Art. Nun geht es um eine „Leiche im Keller“ von Platini.
Rucksack-Affäre beim HSV noch nicht zu Ende ++ Zwanziger und Qatar treffen sich in Düsseldorf ++ Lange Sperre für Karlsruher ++ Schüsse auf Fenerbahce-Spieler ++ Fußball kompakt am Dienstag.
Qatar gewinnt immer stärker an Bedeutung. Ausgerechnet durch die Fußball-Expansion gerät das Golfemirat nun unter besonderen politischen Druck. Daher kann sich die umstrittene WM-Vergabe an Qatar doch noch lohnen.
Das Emirat setzt alles daran, seinen schlechten Ruf zu verbessern. Neue Gesetze zum Schutz der Gastarbeiter und PR-Kampagnen sollen helfen.
Menschen aus dem Nahen Osten kommen nicht nur als Flüchtlinge. Mit einem Studium in Deutschland wollen sie helfen, ihr Land wieder aufzubauen.
Frauen, Musik, Schuhe: Cristiano Ronaldo interessiert sich für viel – für die Vorgänge bei der Fifa und in Qatar allerdings nicht. Die Kabine von Real Madrid ist tatsächlich eine Ansammlung eitler Ich-AGs. Das ist traurig.
In Kairo steht Al Dschaziras früherer Bürochef vor Gericht: Mohamed Fahmy soll die Muslimbrüder unterstützt haben. Er klagt jedoch selbst – gegen die ägyptische Justiz und seinen alten Arbeitgeber. Und da wird es interessant.
Die Schweiz hat einen der sieben inhaftierten Fifa-Funktionäre an de Vereinigten Staaten ausgeliefert. Dort gibt der Generalsekretär des amerikanischen Fußballverbands bei einer Anhörung eine schlechte Figur ab.
Als ein „Krebsgeschwür des Weltfußballs“ hat der frühere DFB-Präsident Zwanziger Qatar bezeichnet. Eine Unterlassungserklärung wollte er nicht abgeben. Auf die Klage reagiert er gelassen.
Genau 25 Jahre ist es her, dass Franz Beckenbauer mit dem deutschen Nationalteam zum zweiten Mal Weltmeister wurde – diesmal als Teamchef. Seitdem kann sich die Lichtgestalt des deutschen Fußballs alles erlauben. Selbst der Morast der Fifa bleibt nicht an ihm hängen.
Für sieben Jahre wurde der ehemalige Präsident des chilenischen Fußballverbandes, Harold Mayne-Nicholls, von allen Fifa-Ämtern ausgeschlossen. Fragt sich nur, warum? Massive Vorwürfe sind nicht bekannt.
In der Debatte um die WM-Vergabe an Qatar bringt Joseph Blatter die früheren Präsidenten Deutschlands und Frankreichs in Spiel. Zudem verrät der Fifa-Präsident, warum er nicht zur Frauen-WM reiste, dafür aber Ende Juli in St. Petersburg ist.